Zahlungsunfähigkeit Pleite

Insolvenz Konkurs

Auf dem Weg in die Insolvenz verschließen viele Selbstständige die Augen. Wenn ein Unternehmen überschuldet oder zahlungsunfähig ist, muss es Insolvenz anmelden. Die Ansicht, dass "wer Gewinne macht, ist nicht bankrott", muss geschlossen werden. Konkurs ist die absichtliche Zahlungsunfähigkeit einer Person oder eines Unternehmens. Die Insolvenz kann somit rechtlich von der bloßen Stundung der Zahlungen unterschieden werden.

Bedrohliche Insolvenz? Anerkennen Sie die Wirklichkeit und agieren Sie!

Bei drohender Insolvenz gehen viele Selbständige aus Furcht, Beschämung, Hilflosigkeit oder übermäßiger Beanspruchung auf Tauchstationen. Mit der Unangemessenheit des Unternehmens oder der Unangemessenheit seiner Unternehmensidee haben nicht alle Zahlungsprobleme zu tun - man denke nur an die.... Rückläufiges Zahlungsverhalten der Kunden, weniger Finanzierungsspielraum durch strengere Bankanforderungen (z.B. Reduzierung des Kontokorrentkredits).

In Christiane Zschirts differenziertem Blick "Don't worry, it will go wrong", in dem sehr persönlich gehaltenen "Diary of a bankruptcy", das die ehemalige Modellunternehmerin Anne Koark unter dem Namen "Insolvent and yet successful" in Katja Kraus' Werk "Macht - Geschichten von Erfolg u. Scheitern" veröffentlichte.

Um eine drohende Insolvenz zu vermeiden, ist es notwendig, die Übersicht über den Stand der Finanzierung, die Ertrags- und Umsatzentwicklung zu haben. Sie werden dies nicht zuletzt daran erkennt, dass "Konkurse" als solche nicht ahnden. Im eigenen und auch im eigenen und fremden wirtschaftlichen und Verbraucherinteresse stellt der Bund jedoch sicher, dass auch die Kreditgeber ihre Rechte haben.

Wer sich eines illegalen "Konkurses" nicht schuldig macht und in der Folgezeit versucht, die entstandenen Forderungen seiner Kreditgeber möglichst zum Teil zu befriedigen, muss keine strafrechtlichen Konsequenzen wegen eines Stiftungszusammenbruchs fürchten.

Die Behandlung von temporärer oder permanenter Insolvenz und überschuldung wird durch die Konkursordnung (InsO) geregelt. Der Zweck des Insolvenzverfahrens ist "die gemeinsame Befriedigung der Kreditgeber eines Kreditnehmers durch Liquidation des Schuldnervermögens und Verteilung des Erlöses oder durch eine andere Vereinbarung in einem Konkursplan, vor allem zur Erhaltung des Betriebes. "Aber nicht nur das: "Dem ehrlichen Schuldigen wird die Möglichkeit geboten, sich von seinen verbliebenen Verpflichtungen zu befreien".

"Prinzipiell wird in der Insolvenzordnung zwischen der Solvenz eines Betriebes (sog. reguläre Insolvenz) und der einer Einzelperson (Verbraucherinsolvenzverfahren nach § 304 InsO) unterschieden. Sind die wirtschaftlichen Verhältnisse einer ehemals selbständigen natÃ?rlichen natÃ?rlichen Person vertretbar (= weniger als 20 GlÃ?ubiger) und existieren keine AnsprÃ?che aus ArbeitsverhÃ?ltnissen gegen sie, kann das einfache Verbrauchersolvenzverfahren auch auf SelbstÃ?ndige zurÃ?

Grundvoraussetzung für den Insolvenzantrag beim sachlich zuständigem Landgericht ist die bevorstehende oder erfolgte Insolvenz oder überschuldung eines Betriebes oder Selbständigen: Nach § 17 Insolvenzordnung ist ein Zahlungspflichtiger insolvent, sobald er nicht in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzugehen. Die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit wird erwähnt, wenn der Zahlungspflichtige sieht, dass er seinen Verpflichtungen in absehbarer Zeit nicht nachkommt.

Überschuldungen liegen vor, wenn die Schulden höher sind als die Aktiva. Überverschuldung ist nur bei Rechtspersonen (z.B. Kapitalgesellschaften) ein Anlass zur Insolvenzeröffnung. Ein formloser Zahlungsunfähigkeitsantrag kann sowohl vom Zahlungsempfänger als auch vom Zahlungspflichtigen eingereicht werden. Lediglich der Zahlungspflichtige selbst kann wegen der drohenden Insolvenz einen entsprechenden Zahlungsantrag einreichen.

So muss ein GmbH-Geschäftsführer "ohne Verschulden ", längstens aber drei Wochen nach der Insolvenz oder Überverschuldung Insolvenz anmelden. Anschliessend sendet das Landgericht dem Zahlungspflichtigen einen Fragenkatalog über seine persönliche und finanzielle Situation. Der vorläufige Konkursverwalter überprüft, ob ein Insolvenzgrund vorliegt und ob der Insolvenzschuldner in der Lage ist, die anfallenden Prozesskosten zu erstatten.

Meistens verbleibt jedoch eine Restschuld: Während der treuhänderischen Phase, die zu Anfang des Konkursverfahrens stattfindet, muss der Zahlungspflichtige eine angemessene Beschäftigung ausüben und alle Pfändungsbeträge seines aktuellen Vermögens an einen Trustee zahlen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Erträge proportional auf die Kreditgeber umgelegt werden. Entspricht der Zahlungspflichtige in den sechs Jahren nach Insolvenzeröffnung allen Pflichten, kann das zuständige Amtsgericht ihn nach Ablauf der Wohlverhaltensfrist von seinen restlichen Schulden erlösen.

Nicht nur, weil genossenschaftliche Debitoren letztendlich das Recht auf eine Befreiung von der Restschuld haben:

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