Wer Kauft meine Firma

Der meine Firma kauft

Muß ich nun mein Unternehmen für zahlungsunfähig erklären, so wird die insolvenzgefährdete GmbH an ein von uns gestelltes Nachfolgeunternehmen verkauft. Wenn klar ist, dass das Unternehmen verkauft werden soll, kommt es zu Unruhen. Guten Tag, ich möchte meine GmbH im Sommer als Mantel verkaufen. Ich habe das Inventar verkauft.

Unternehmenskäufer: eine Seltenheit

Zahlreiche Mittelständler können sich den Verkauf ihres Unternehmens ausmalen. Einige können sich jedoch nicht ausmalen, wer ihr Unternehmen aufkauft. Im vorliegenden Artikel wird die Fragestellung "Wer kauft mein Unternehmen" genauer untersucht. Im Besonderen wird diskutiert, welche Menschen Unternehmen erwerben und durch welche man wirkliche Firmenkunden anerkennt - im Unterschied zu Träumer innen und aussen.

Du suchst ein Unternehmen, das nicht existiert: ein Unternehmen, das mit geringem Aufwand gleichbleibend gute Erträge erzielt und zu einem günstigen Preis erhältlich ist. Die anderen werden Ihre Firma nicht aufkaufen. Bei den Einkäufern handelt es sich zumeist um Mitarbeiter, die in einem größeren Unternehmen mitarbeiten. Er versteht die Vor- und Nachteile, die sich in der Fragequalität widerspiegeln.

  • Warum will die betreffende Firma eine Firma erwerben? - War der Mensch selbstständig? - Wie lange hat diese Frau schon gesucht? - Ist der Beschäftigte? - Welche Firma suchen Sie? - Welche Gerechtigkeit hat die betreffende Persönlichkeit? - In welchem Zeitraum möchte die betreffende Firma gekauft werden?
  • Welches Wissen kann die betreffende Mitarbeiterin in ein Unternehmen mitbringen? - Wer begleitete die betreffende Persönlichkeit beim Kauf? - Steht der Gesellschafter der Person im Zusammenhang mit einem Unternehmenskauf? Weil sie auf der Basis von Erfolg handeln, wollen sie keine Zeit mit Leuten vergeuden, die am Ende nicht einkaufen.

Der Boss kauft seine Firma.

Im Jahr 2015 verkauften Walter Meier und Looser einen Teil des Unternehmens an ihre Vorstände. Da die Einkäufer das Geschäft verstehen, geht es zügig. Nicht mehr " nur " Arbeiter, sondern Besitzer des Unternehmens, für das sie tätig sind. Im Jahr 2015 haben Jochen Nutz und Tim Talaat diese Vorstellung in die Tat umgestaltet.

Die Walter Meier Fertigungstechnik AG befindet sich seit Anfang des Jahres im Besitz von Jochen Nutz und drei Mitarbeitern; Tim Talaat ist Mehrheitsgesellschafter der Single-Temperiertechnik AG, die zuvor zum industriellen Verbund der Looser-Gruppe gehörte. So ein Management-Buyout hat sowohl für das Unternehmen als auch für das Management Vorzüge. Die Gruppe kann das zu verkaufende Gebiet verhältnismäßig rasch verkaufen, und der Einkäufer weiß ganz genau, was er kauft.

Im Jahr 2015 waren die lokalen Mittelständler jedoch nicht mehr so stark nachgefragt wie früher. Anders in der Schweiz, vor allem weil die Abschaffung der Untergrenze für den Euro durch die Schweizerische Nationalbank die Preise der schweizerischen Mittelständler für Einkäufer aus dem Euroraum signifikant erhöht hat. Looser war in diesem Spannungsfeld auf der Suche nach einem Nachfrager.

Die vier Bereiche Lacke, Industrieservice, Tore und Temperaturregelung seien nicht zu weit gefasst, so Rudolf Huber, Präsident des Verwaltungsrates und heutiger Delegierter des Verwaltungsrates von Looser. Auf einer Strategiesitzung im Juli 2015 hat der Vorstand beschlossen, einen Vertriebsprozess für den Kleinstbereich der Temperaturregelung auszulösen. Im Jahr 2014 trug diese Gesellschaft CHF 38 Mio. (8%) zum Gesamtumsatz von CHF 487 Mio. und CHF 2 Mio. (7%) zum Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Ertragssteuern von CHF 30 Mio. Hinter diesem Geschäftssegment steht die vorgenannte Firma Single, die sich auf die Fertigung von industriellen Temperiersystemen, Wärmeübertragungssystemen und Rückkühlanlagen spezialisierte.

Nach dem Einbruch der Halbleiternachfrage und der Stagnation des Geschäfts im Jahr 2014 verzeichnete Single einen Zuwachs. Im ersten Halbjahr 2015 hat sich die Situation erneut verschlechtert. Waren die Verkäufe an das Kader bei Loser der Beginn eines neuen Strategiefeldes, so markierte die Übernahme bei Walter Meier den Abschluß einer neuen Struktur.

Walter Meier hat mit der Fertigungstechnologie den letzen Geschäftsbereich verkauft, der nicht zum Kernbereich der Klimaanlagentechnik zählte. Das Unternehmen führt Werkzeug- und Zerspanungswerkzeuge für die Uhren- und Medizinaltechnikindustrie ein und baut sie zusammen. Im Jahr 2014 steuerte er rund 19% zum Konzernumsatz von CHF 313 Mio. und 18% zum Betriebsergebnis von CHF 25 Mio. bei. 2011 begann Silvan Meier, Präsident des Verwaltungsrats des in der dritten Generation geführten Unternehmens, Walter Meier nach der Mehrheitsübernahme auf das Stammgeschäft Klimaanlagentechnik Schweiz zu konzentrieren.

Schon 2013 hat Herr Dr. Müller im Zuge einer umfassenden Umstrukturierung Möglichkeiten für das Werkzeugmaschinengeschäft geprüft. Doch als Jochen Nutz und sein Vorstand im Jahr 2015 an der Übernahme des Unternehmens interessiert waren, suchte er nach Möglichkeiten, aber keinen anderen Abnehmer, der einen annehmbaren Kaufpreis gezahlt hatte; nicht zuletzt die Abschaffung der Untergrenze für den Euro hatte das Unternehmen unter Zugzwang gesetzt.

Die Metallverarbeitung erfolgt heute vermehrt im Ausland, und die Uhrenbranche kauft zögernd neue Geräte. Sowohl die beiden Unternehmen der Gruppe, die für den Kauf in Frage kommen oder nicht mehr zur Unternehmensstrategie passen, hatten einmal die Absicht, das Unternehmen zu übernehmen und so das Arbeitgeberproblem praktisch von alleine zu bewältigen.

Die Entscheidung habe er nicht aus einem lmpuls heraus getroffen, sagt Talaat. Andererseits sagt Jochen Nutz, dass es nicht sein Lebensinhalt war, ein Unternehmen zu haben. Eine Besonderheit des Management Buyouts ist, dass der Erwerber - also das Management - das erworbene Unternehmen bereits sehr gut kannte. Dadurch kann der Vorgang beschleunigt werden, als wenn ein Außenstehender das Unternehmen kauft.

Die beiden Unternehmen waren mit den erworbenen Flächen bestens bekannt. So rekrutierte beispielsweise die Firma die Direktoren von Single 2013 selbst. Herr Hans-Rudolf L. Nütz verantwortete seit Anfang September 2014 neben seiner Tätigkeit als Group CEO das Geschäftsfeld Manufacturing Solutions. Obwohl die Firma mehrheitlich im Besitz von Talaat ist, halten die Co-Investoren "interessante" Aktien.

Dagegen war es für Nutz eine Bedingung, dass er nicht allein war. Aus der Krisensituation kennt er die Kameraden und ist überzeugt, dass die vor ihm liegenden Aufgaben ohne die sonst unvermeidbaren Argumente gemeistert werden, sagt Nutz. Darüber hinaus werden in einem detaillierten Aktionärbindungsvertrag auch Verpflichtungen und Rechte ungeachtet des Anteils an der Gesellschaft geregelt.

Weil das Kader in der Regel mit dem Kaufobjekt gut bekannt ist, muss der Vorstand im Fall eines Management-Buy-outs dafür sorgen, dass das Kader den Informationsvorteil nicht zu seinen Gunsten ausnützt. Benefit und Talkum mussten daher im Verkaufsverfahren ausgesetzt werden. Selbst bei einem Scheitern wäre er nicht als Kopf zu Looser zurück gekehrt.

Die Firma Nutz finanziert sich mit 65% Kapital. Talaat verfügt über 40% der eigenen Mittel. Mit einer Minderheitsbeteiligung von 10% und einem Gesellschafterdarlehen ist Looser weiterhin an Singles gebunden, während Walter Meier einen deutlichen Einschnitt macht. Ein Private Equity-Haus kauft Firmen, die ihr volles Potential nicht auszuschöpfen scheinen - egal, ob sich die Mitarbeitenden wie bei einem Management Buyout einbringen.

Wenn es keine Stellhebel zur betrieblichen Optimierung gibt oder wenn es kaum potenzielle Abnehmer gibt, ist eine Akquisition nicht möglich.

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