Wenn ich mich Selbständig machen will

Ich will mich selbstständig machen.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass der Verbraucher davon profitieren will. Und weil er plötzlich doppelt so gute Qualität zum halben Preis will. Wer später ein Unternehmen führen will, ist ohnehin Mitglied einer IHK. Wenn Sie es richtig machen wollen, nehmen Sie sich Zeit und denken Sie zuerst über alle Fragen nach: So kann und will ich heute nicht weitermachen.

Entlassung und Selbständigkeit - Arbeit losigkeit & Anstellung

In der Consultingwirtschaft bin ich mindestens 60 Wochenstunden (mit einem Anstellungsvertrag von 40 Stunden) tätig und werde dafür natürlich nicht entlohnt. Ich war vor zwei Jahren an dem Moment, als mein Doktor mir riet, aufzuhören - ich habe es nicht bemerkt. So kann und will ich heute nicht weitergehen.

Ich würde mich gern selbständig machen - aber ich habe keine Zeit, mich gut zurechtzukommen. Wenn ich jetzt aufhöre, dass ich in die Selbständigkeit ziehe, bin ich dann immer noch für das Arbeitsentgelt blockiert? Die Arbeitslosenunterstützung wird verwendet, um Einkommensverluste zwischen zwei Arbeitsplätzen als Angestellter zu überbrücken.

Wer sich selbständig machen will, steht dem Markt als Angestellter nicht mehr zur Seite. Mein Tipp: Verkürzen Sie Ihre Arbeitszeiten umgehend auf die vertragsgemäßen 40 Std.! Sie haben dann genügend Zeit, um in den 20 Arbeitsstunden, die Sie zuvor für Ihren Auftraggeber verbracht haben, an der Erstellung Ihrer Selbständigkeit zu feilen.

Setzen Sie Gelder auf die Seite, um die Anfangszeit der Unabhängigkeit auszugleichen. Haben Sie das gemeinsame Vermögen und haben Ihren Einstieg in die selbständige Tätigkeit gut gerüstet, dann machen Sie sich selbständig. @muc würde ich an einer Stelle bestreiten - die ALG I (oder die Existenzgründerförderung nach erfolgreichem Antrag) kann den Einstieg in die Unabhängigkeit erheblich erleichter.

Last but not least ist ALG I (im Unterschied zu ALG II) eine Versicherung, für die Sie selbst Versicherungsprämien bezahlt haben - deshalb variiert beispielsweise auch ALG I je nach Ihrem bisherigen Einkünfte. Dies bedeutet, dass Sie diesen Leistungsanspruch haben - wenn der "Versicherungsfall" (= Sie werden arbeitslos) auftritt.

Jedoch muss man auch solange man ALG noch verweist, unverzüglich anmelden, wenn man eine bezahlte Aktivität annimmt (auch freiberuflich/unabhängig). Jessica muss sich von einem Hausarzt bescheinigen, dass der Verbleib am Arbeitsplatz ein gesundheitliches Risiko für sie ist und dass eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses medizinisch angezeigt ist. Selbst wenn ALG I eine versicherungstechnische Leistung ist und der individuelle Mitarbeiter darauf Anspruch hat, geht diese Absicherung davon aus, dass der Mitarbeiter den Versorgungsfall nicht vorsätzlich verursacht hat.

Eine Kündigung ist aus Bundesamtessicht immer ein Hinweis auf eine durch eigenes Verschulden verursachte Erwerbslosigkeit - und damit kein Anspruch auf die Leistung. In @Jessicas Artikel sagt sie, dass sie denkt, dass sie jetzt ihren Arbeitsplatz aufgibt, dann geht sie zur Agentur für Arbeit und finanziert sich den Beginn der Selbständigkeit in aller Stille.

Übrigens muss @Jessica zunächst genügend Selbstvertrauen und Rückrat für die Unabhängigkeit haben. Wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis 60(!) statt 40 bezahlte Wochenstunden arbeiten müssen, haben Sie vielleicht noch nicht das für eine gelungene freiberufliche Tätigkeit erforderliche Ansehen. Bei @Jessica gibt es noch Wachstumspotenzial: zuerst den Lebensmut aufbringen, dem Chefarzt die eigenen ZÃ?

Vielleicht ist der Beruf ja auch zu ertragen, wenn man respektiert wird und sich nicht mitnehmen läss. Die Existenzgründungshilfe ist aus der Perspektive der Bundesanstalt immer die zweite Option. Abhängig von ihrer Qualifizierung muss @Jessica auch von ihren Vorgesetzten bei der Bundesanstalt einen sofortigen Nachweis über die offenen Positionen und eine laufende Bewerbung verlangen.

Aber drei Anwendungen pro Tag sind der Normalfall. - Es sei fraglich, ob @Jessica die Zeit habe - wie sie schrieb - "sich gut auf die Selbständigkeit vorzubereiten". Jessica muss sich von einem Hausarzt bescheinigen lassen, dass der Verbleib am Arbeitsplatz ein gesundheitliches Risiko für sie ist und dass eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses medizinisch angezeigt ist.

Selbst wenn ALG I eine versicherungstechnische Leistung ist und der individuelle Mitarbeiter darauf einen Anspruch hat, geht diese Absicherung davon aus, dass der Mitarbeiter den Versorgungsfall nicht vorsätzlich verursacht hat. Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist aus Bundesamtessicht immer ein Hinweis auf eine durch eigenes Verschulden verursachte Erwerbslosigkeit - und damit kein Anrecht auf die Höhe der Versicherungsleistungen.

Gutes Argument. muc schrieb: zuerst genug Selbstvertrauen und Rückrat für Unabhängigkeit aufbringen. Wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis 60(!) statt 40 bezahlte Wochenstunden arbeiten müssen, haben Sie vielleicht noch nicht das für eine gelungene freiberufliche Tätigkeit erforderliche Ansehen. Bei @Jessica gibt es noch Wachstumspotenzial: zuerst den Lebensmut aufbringen, dem Chefarzt die eigenen ZÃ?

Vielleicht ist der Beruf ja auch zu ertragen, wenn man respektiert wird und sich nicht mitnehmen läss. Wenn Sie auf Ihren 40 Arbeitsstunden bestanden haben, würden Sie es nicht mehr lange machen - weil niemand so jemanden in Ihrem Vorhaben haben will. In meiner Zeit als Unternehmensberater war eine 60-Stunden-Woche eine entspanntere Zeit.

In manchen Monaten war ich mehr in einem Flugzeug oder Flughafen als zu Haus und es gab auch gelegentlich 7-Tage-Wochen und Wochenarbeitszeiten nahe den 100h. Deshalb machen nur sehr wenige Menschen diesen Beruf wirklich lange. Aber ich möchte einen einzigen Satz klarstellen: Das selbständige Arbeiten ist lockerer.

Weil man im Geschäftsleben nicht weniger arbeiten muss, sondern manchmal ebenso viel oder mehr als ein Mitarbeiter. Haben Sie fünf Tage in der Woche für den Kunden tätig gewesen, gibt es am Freitagabend eine Networking-Veranstaltung des Projektmittlers, bei der Sie Ihr Gesicht zeigen sollten und an den Wochenenden kommen Reisespesen, Abrechnung etc.

Wenn es nicht gut geht, haben Sie weniger zu tun, aber sicherlich nicht weniger Streß.... Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass ich nach einigen - sehr gelungenen - Jahren als Selbstständiger nur noch jedem empfehlen kann, sorgfältig darüber nachzudenken, in was er sich einbringt. An manchen Tagen sehne ich mich danach, wieder Angestellter zu sein....

muc: erwarte auch, dass ihre Vorgesetzten bei der Bundesanstalt umgehend den Nachweis über die offenen Positionen erbringen und dass sie sich fortlaufend bewerben. Aber drei Anwendungen pro Tag sind der Normalfall. Wenn Sie aber überzeugt sind, dass Unabhängigkeit die beste Wahl für Sie ist, dann können wir das mittragen.

Obwohl ich selbst noch nie in einer Managementberatung tätig war, kenne ich diese Knochenmühle aus meinem Bekanntschaften. Wir wissen nicht, ob @Jessica diese Zahlung erhält. Würde @Jessica meinem Vorschlag Folge leisten und seine Arbeitszeiten durchgängig auf die Entlohnung konzentrieren, würde es vermutlich einen gewissen Zeitdruck seitens der Unternehmen und/oder Mitarbeiter geben.

Doch gerade weil sie sich sowieso selbstständig machen will, könnte sie diese Vorgehensweise auch weiterverfolgen, um eventuell mit einer angemessenen Entschädigung entlassen zu werden. Ordnet man die Regulierung der Entschädigung vertragsgemäß und geschickt ab dem Verfall an, kommt es nicht einmal zu einer Sperrung mit dem ALG. â??Mit dieser Vorgehensweise könnte er seine SelbstÃ?ndigkeit neben dem derzeitigen Arbeitsplatz so gut wie möglich vorzubereiten, hÃ?tte ein bestimmtes Anfangskapital durch die VergÃ?tung und könnte - falls nötig - noch ein paar Monaten ALG-Leistungen aufnehmen bzw. sich dann den ExistenzgrÃ?nderzuschuss absichern.

Man hat eine eher strenge Vorstellung von einem Mitarbeiter, der wesentlich mehr Zeit als tariflich vorgesehen verbringt. Auch ich als Krankenhausarzt fühle mich so und man kann das Skalpelle nicht gleich mitnehmen. Ich glaube, Sie hätten auch kein Verstaendnis, wenn nach 16.00 Uhr kein weiterer Aerzt fuer Sie da waere, wenn Ihr Baby oder andere Verwandte im Spital waeren.

Auf diese Weise können Sie 50 oder 60 Std. Zeit einplanen. Wenn ALLE ARBEITER sich streng an die Tatsache hielten, dass sie sich nicht ausnutzen ließen, hätten Ausbeuter-Arbeitgeber überhaupt keine Chancen! Das Arbeitsgericht könnte vermutlich Arbeitsplätze retten, wenn sich alle - sowohl Angestellte als auch Unternehmer - an die Regeln des Spiels hielten.

Es macht mir nichts aus, wenn jemand 50 oder 60 Wochenstunden aus Enthusiasmus für seinen Job oder aus welchem Grund auch immer arbeit. Welche Art von Erzeugung X ist es, die all dies mit sich selbst machen kann? Wer sich aber ansieht, wo heute die Macht des Marktes missbraucht wird, kann den Kopf abnehmen!

Das Wichtigste ist, dass Sie weiter Ihre Ansicht äußern, wenn Sie 3 Monaten auf einen Termin bei einem Spezialisten oder 4 Std. in der Notfallambulanz eines Spitals müssen. nützen!

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