Was sind Startup Unternehmen

Wofür sind Startup-Unternehmen?

Aktuelle Startup-News über Startup-Unternehmen in Wien - kostenlos, online und aktuell. Wer im Wettbewerb bestehen will, braucht Innovationen. Die Übernahme von Start-ups ist jedoch nicht das Gebot der Stunde. Die Ateneo | Start-ups und Progressive Start-ups | Was sind Start-ups und Forschungsunternehmen? Zahlreiche Startup-Unternehmen scheitern, wenn Investoren den Businessplänen nicht mehr trauen, die Geduld verlieren und ihr Geld abheben.

Weshalb Unternehmen nichts von Start-ups erfahren

Wenn Sie ein großes Unternehmen sind, können Sie heute nach Silicon Valley fliegen und einen Vorgeschmack auf die Start-up-Atmosphäre bekommen. Ich habe ähnliche Entwicklungen in vielen namhaften Unternehmen gesehen: Sie wollen Kraft und Optimismus aufnehmen und die auf den ersten Blick erfahrene Gründungskultur in das gute alte Deutschland einbringen. Das neue Businessmodell wird in drei Monate etabliert sein und die bestehende Struktur wird mit gutem Gefühl zurückkehren.

"Mittlerweile halte ich die Kopierversuche für widersinnig, denn die etablierten Unternehmen sind sehr lernfähig oder schlussfolgern völlig falsch. Start-ups sind das Gegenstück zu bestehenden Unternehmen, und beide haben nichts mit einander zu tun. Unternehmen sind All-Inclusive-Reisende, Start-ups sind Dschungel-Abenteurer, Unternehmen sind Heere, Start-ups Guerillas, Unternehmen sind Orchestern, Start-ups sind Punker.

Der Versuch, von einander zu lernen, scheitert oft an diesen Differenzen - deshalb ist es wichtig, sie im Detail zu wissen. In sechs Aspekten unterscheidet sich die Organisationsform und der Mensch grundlegend: Auch wenn jeder glaubt, dass es eine sinnvolle Reihenfolge von "Startup - Mittelstand für den Konzern" gibt, ist diese Tendenz sehr rar und ziemlich theoretisch.

Viele Start-ups gehen frühzeitig vom Kapitalmarkt (Scheitern/Kauf) und unter den wenigen, die zu Unternehmen werden, sind alle wesentlichen Hürden eines Unternehmens präsent. Der Amazon-Gründer Jeff Bezos gibt zu, dass jede Innovation, die er bei Amazon anbietet, seit Jahren auf großen inneren Widerhall gestoßen ist - was mir viele Vorstandsmitglieder von deutschen Unternehmen oft bestätigt haben.

Start-ups hingegen mögen und pflegen die neue Unternehmenskultur bis zum Äußersten - auf der anderen Seite bleibt kein einziger Finger übrig, und diejenigen, die einige Tage nicht im Amt waren, werden über die Zahl der Veränderungen durcheinander gebracht. Start-ups werden aufgebaut, um etwas ganz anderes zu erschaffen und müssen ganz anders als eine kleine Tochtergesellschaft eines Unternehmens ablaufen.

Büroräume im Stile der schönste Kundenappartements, unmittelbar im Port of San Francisco - wer könnte sich das bei einer Hotelgruppe ausmalen? Nahezu alle Existenzgründer haben noch nie in einem Unternehmen mitgearbeitet oder wollen dort nicht mitarbeiten. Sie wollen den großen Unternehmen das Überleben erschweren und im besten Fall die bestehenden Akteure zerschlagen.

Das ist der Grund, warum sie so sehr darauf bedacht sind, sich anders anzuziehen, sich anders zu benehmen und anders zu belohnen. Das Bestreben, die etablierten Provider an ihre Stelle zu setzen oder gar ihre Absatzmärkte zu eliminieren, ist in der DNA vieler Start-ups fest verwurzelt. Daher funktioniert ihre Vorgehensweise im Unternehmensumfeld so schlecht, weil sie eine Vernichtung von außen bedeutet.

Der Startup-Pionier Steve Blank sagte einmal: "Unternehmen implementieren bewährte, gesicherte Business-Modelle, Start-ups sind ständig auf der Suche nach neuen und ungewissen Vorbildern. Start-ups sind damit näher an der Wissenschaft als an traditionellen Unternehmen. Es handelt sich um vorübergehende Unternehmen, und die Gefahr des Misserfolgs und der eigenen Tragik ist recht hoch.

Doch wer schon einmal Stifter getroffen hat, die einen neuen Arbeitsplatz suchen und sich in einer neuen Programmierkultur zurecht finden müssen, wird an dieser Arbeit zweifeln. Unternehmen sind bestrebt, sich von Änderungen und Gefahren zu lösen. Trotz der hochkarätigen Vorfälle geht es vielen Unternehmen immer noch sehr gut - obwohl sie seit Jahren in einem saturierten Markt oder mit altem Geschäftsmodell agieren.

Unternehmen wollen die Planung der zukünftigen Entwicklung, kaum eine Entscheidungsfindung ist ohne eine genaue Auswertung oder Prognose möglich. Natürlich sind die Grundzüge dieser Vorhaben viel besser als bei Start-ups, aber die Vorhaben erzwingen ein Status-quo-Denken. In manchen Unternehmen mag laterales Denken zulässig sein, aber laterales Handeln wird nur für eine begrenzte und sehr lange Zeit duldet.

Wir sprechen in den USA von den "Mavericks", einem eigenständigen Menschen, der nicht den Spielregeln von Gruppierungen oder Partys folgt, sondern nur seinem eigenen Weg. Noch einmal mit den Worten von Stanford Professor Blank: "Startups schützen Außenseiter, Unternehmen feuern Außenseiter. "Früher oder später werden diese selbständigen Menschen entweder nicht mehr durchhalten können - oder sie werden sich anpassen und keine Außenseiter mehr sein.

Mit anderen Worten, Sie brauchen keine Angestellten, um ein neues Unternehmen zu starten, Sie brauchen Existenzgründer. Nur wenige erfolgreiche Start-ups, die von Unternehmen ins Leben gerufen wurden, sind mir bekannt - und dann sind es oft Mavericks, die entweder ausgebrochen sind oder absichtlich neue Freiräume bekommen. Das Einbinden von Firmengründern oder gar fehlgeschlagenen Firmengründern in Großunternehmen ist oft nur von kurzer Dauer, weil sie auch nicht zur Firmenkultur gehören.

Häufig sind beide Parteien, der Firmengründer und das Unternehmen, unzufrieden. Es ist nicht von Bedeutung, dass Start-ups von bestehenden Unternehmen und Konzerne profitieren - vor allem wollen sie etwas anderes und Neuartiges tun, das Etablierte anpacken. Nichtsdestotrotz sollten sie ein gutes Vertrauensverhältnis zu Unternehmen haben, denn früher oder später werden sie mit ihnen arbeiten, sie erwerben oder sogar mit bestehenden Unternehmen selbst (letzteres passiert jedoch sehr selten).

Neue Konglomerate wie Google, Alibaba oder Xiaomi haben den Nutzen von Start-ups anerkannt. Diese Unternehmen sind heute die grössten Kapitalgeber in der Start-up-Szene und ihre GrÃ?nder sind oft frÃ?here, manchmal unbefriedigte Mitstreiter. Frühzeitige Investition in die Start-ups in China, Indien, Silicon Valley oder Europa, um die Testbereiche und den Wissensaufbau zu gewährleisten.

Unternehmen sollten zusammenarbeiten und Investitionen tätigen, vielleicht auch Spin-offs mitfinanzieren. Es ist daher wichtig, frühzeitig Kontakte zu Mavericks zu knüpfen. Kerle wie Uber Gründer Travis Kalanick oder Snapchat CEO Evan Spiegel sind spannende Meinungsführer und Querdenker. Denn sie sind es, die sich mit dem Thema beschäftigen. Es ist eine neue Zeit, die die Welt der Gegenwart gestaltet, anstatt darüber zu reden. Sie brechen die Regeln. Diese Leute finden Sie nicht in Unternehmen.

Dennoch betreiben sie beide Unternehmen, die heute mehr sind als die großen in Deutschland. Es ist daher wichtig, den Gedankenaustausch zu pflegen und die Motive und Vorgehensweisen von Startups und ihren Gründungsmitgliedern zu ergründen. Es ist die Zukunftsperspektive von Unternehmen - und sie werden die Kultur der kommenden 50 Jahre mitgestalten.

Mehr zum Thema