Was Heißt Insolvenzverfahren

Wie sieht das Insolvenzverfahren aus?

Er sollte eine "saubere Weste" haben, was bedeutet, dass er ein ehrlicher Schuldner sein muss. Ein Unternehmer, der über Insolvenz nachdenkt, ist meist hoch verschuldet und zahlungsunfähig. Gläubigerfragen: Woher weiß ich, ob einer meiner Schuldner Insolvenz angemeldet hat? Wofür steht "Insolvenzverfahren sind eröffnet"? Welche Bedeutung hat die Freigabe von Gegenständen im Insolvenzverfahren?

Positive Fortsetzung des Betriebes

Wächst ein Betrieb über den eigenen Tellerrand hinaus, kann er sich durch Insolvenzen restrukturieren. Nahezu jeden Tag stellen Firmen Insolvenzanträge. Kurz- und langfristig sind die Gesellschaften somit nicht mehr in der Position, ihre laufenden Geschäftsaktivitäten aus Erträgen zu refinanzieren oder Verbindlichkeiten und Zinszahlungen zu leisten. Bei drohender Unternehmensinsolvenz oder -überschuldung muss das betroffene Kreditinstitut innerhalb von 60 Tagen die Leine reißen und ein Insolvenzverfahren einleiten.

Die Insolvenzrechtsreform wurde 2010 mit dem Bestreben durchgeführt, mehr sanierungsfähigen Betrieben eine zweite Möglichkeit zu geben. Eine Firma kann Konkurs anmelden. Die Beantragung eines Sanierungsverfahrens ohne Selbstverwaltung ist möglich. Hier ist ein Restrukturierungsverwalter zuständig und den Kreditgebern muss eine Quote von mindestens 20 Prozentpunkten innerhalb von zwei Jahren angeboten werden.

Dies bedeutet, dass ein Kreditor nur 20 von 100 % seiner Forderungen erlangt. Hinzu kommt das Reorganisationsverfahren mit Selbstverwaltung. Das kränkelnde Untenehmen muss in diesem Falle seinen Kreditgebern eine Mindestquote von 30 % einräumen. Innerhalb von 90 Tagen muss den Kreditgebern und dem Gerichtshof ein so genannter Umstrukturierungsplan einschließlich der entsprechenden Finanzierungen zur Genehmigung vorlegt werden.

Die Nachteile: Der zeitliche Druck (90 Tage) und die Quotenhürde im Sanierungsprozess mit Selbstmanagement sind so hoch, dass nur drei Prozente der Unternehmen dies erstreben. "Der Insolvenzverwalter hat in allen Fällen zu überprüfen, ob durch den Fortbestand des Unternehmens ein positiver Erlös erzielbar ist oder ob weitere Forderungen zum Schaden der Kreditgeber aufgebaut werden.

"Übrigens sind die häufigste Insolvenzursache (70 Prozent) Management-Fehler, wie z. B. Fehleinschätzungen des Markts, Fehlberechnungen, fehlende Eigenkontrolle und übermäßige Kreditvergabe. Die Insolvenzvereinigung für Angestellte ISA, die der Arbeitskammer angehört, kümmert sich um die betreffenden Mitarbeiter des Unternehmens (siehe rechts). Der Gläubigerschutz registriert die Ansprüche seiner Mandanten vor den Gerichten und vertritt sie im weiteren Prozess.

Sie bekommen eine gedeckte Zahlung in Abhängigkeit von der Forderungshöhe. Wenn mehr möglich ist, wird der Debitor gebeten, sein Quotenangebot zu verbessern. Allen Insolvenzverfahren ist eines gemeinsam: Sie können nur mit Zustimmung der Gläubigermehrheit erlöschen. Der Debitor hat zwei Optionen zur Sanierung: Etwa 70 % der Befragten entscheiden sich für das Zahlungsplanverfahren.

"Es handelt sich um eine Einigung zwischen dem Debitor und den Kreditgebern über eine gewisse Quote, die der Debitor innerhalb von sieben Jahren erreichen kann", sagt Weinhofer. "Sieben Jahre später bekommt der Zahlungspflichtige die so genannte Rest-Schuldenbefreiung. Als zweite Form des Privatinsolvenzverfahrens wird das Skimming-Verfahren bezeichnet. "Die Einkünfte des Debitors werden für sieben Jahre auf das so genannte Mindesteinkommen von rund 872 EUR abgestoßen und er muss eine Quote von mindestens zehn Prozentpunkten erreichen", so Weinhofer.

Im Ausnahmefall, z.B. wenn der Debitor ernsthaft krank ist, kann das zuständige Gericht auch auf die Restschuld verzichten. Die Klientel besteht zu 58% aus Männern, zu 42% aus Damen. Die Verschuldung der Maenner betraegt im Schnitt rund 77.000 EUR, die der Frau 52.500 EUR. Der Schuldenberater erhält zunächst einen Einblick in die Erträge, Aufwendungen und Verbindlichkeiten des Kunden.

Zahlreiche Unternehmen und Privatschuldner wollen ein Insolvenzverfahren unterlassen. Mit ihren Schuldnern wollen sie einen Schuldennachlass ohne Gericht vereinbaren. Dies ist der Prozentsatz der ausstehenden Forderungen, die ein Zahlungsempfänger innerhalb von zwei Jahren in mehreren Teilbeträgen aus der Konkursmasse erlangt. Im Regelfall bietet der Zahlungspflichtige als erste Tranche eine so genannte Cashquote an.

Die Zahlungsbereitschaft des Schuldners soll nachgewiesen werden. Im Falle der Eröffnung einer Unternehmensinsolvenz erfasst die Insolvenzvereinigung ISA die ausstehenden Lohn- und Gehaltszahlungen, Abfindungen und Abfindungen für die betreffenden Arbeitnehmer als Ansprüche beim Insolvenzvergütungsfonds (IEF). Das Insolvenzverfahren über ein bestimmtes Verfahren kann nur eingeleitet werden, wenn das betreffende Verfahren über ein Insolvenzverfahren mit einem Mindestvermögen von 3500 bis 4000 EUR zur Deckung der Verfahrenskosten verfügt.

Mehr zum Thema