Verkauf Einzelfirma

Vertrieb Einzelunternehmen

Wem das Einzelunternehmen verkauft wird, der sollte dies akribisch und langfristig planen. In der Regel sind jedoch verschiedene Vermögenswerte und Schulden von einem Verkauf betroffen. Die Einzelfirma haftet weiterhin gesamtschuldnerisch für drei Jahre. Für den Verkauf einer Einzelfirma / perso-.

Firmenverkauf

Der Verkauf einer Einzelfirma erfolgt in der Regel in Form eines Asset Deals. Der Verkauf aller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten führt zum Sturz des Einmannbetriebs. Dabei kann der Erwerber Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entweder in ein neu gegründetes oder in ein vorhandenes Unternehmen einbringen. Eine Personen- oder Körperschaft kann das Kapital auch übernehmen und in ihr Eigentum einbringen.

Steuerfallennachfolge

Die sogenannte Gründungsgeneration steht in den kommenden Jahren vor der delikaten Herausforderung, die Nachfolgeregelung von Unternehmen zu übernehmen. Es gibt keine Patentlösungen für die Nachfolgeregelung. Ausschlaggebend sind die Gesellschaftsform, der Zeitraum bis zur Firmennachfolge, die interne oder externe Erbfolge innerhalb der Familie und nicht zu vergessen die Steuer. Das Einzelunternehmen ist aufgrund der doppelten ökonomischen Belastung von Rechtspersonen in der Schweiz eine populäre und aus steuerrechtlichen Gründen in vielen FÃ?llen die beste Ausgestaltung.

Im Falle der Betriebsnachfolge ist das Einzelunternehmen jedoch gegenüber der Rechtsperson eindeutig im Nachteil, denn nur wenn die Rechtsperson veräußert wird, kann (in der Regel) ein zollfreier, privatwirtschaftlicher Veräußerungsgewinn erlangt werden. Ein Einzelunternehmen oder eine Partnerschaft als Ganzes kann nicht veräußert werden, nur sein Vermögen und seine Verbindlichkeiten. Das bedeutet, dass die Auflösung immer nach dem Verkauf erfolgt.

Der Unterschiedsbetrag zwischen den Buchwerten und dem Kaufpreis wird der kantonalen und kommunalen Einkommensteuer sowie der unmittelbaren Eidg. Die Besteuerung des Liquidationsgewinns erfolgt im jeweiligen Jahr zusammen mit den anderen Erträgen. Gehört eine Immobilie, die nicht ebenfalls veräußert wird, zum Betriebsvermögen, muss diese bei Auflösung vom Betriebsvermögen auf das private Vermögen übertragen werden.

Bei einer endgültigen Pacht des Unternehmens ist besonders vorsichtig zu sein: Aus steuerlicher Sicht ist dies gleichbedeutend mit der Auflösung der Erwerbsarbeit und damit der Aufhebung. Anders als bei Einzelunternehmen und Personenhandelsgesellschaften, bei denen der Unternehmensgewinn unmittelbar vom Inhaber versteuert wird, sind juristische Personengruppen ihre eigenen Steuerpflichtigen, d.h. sie werden allein versteuert.

Die Nachfolge juristischer Personen ist daher aus steuerrechtlichen Gründen in der Regel weniger schwierig, da die Gesellschaft in der Regel steuerpflichtig ist. Bei der Veräußerung der Anteile oder Stammaktien der Gesellschaft wird ein Veräußerungsgewinn erzielt. Steuerlich sollte daher der Verkauf des Aktienpaketes immer im Mittelpunkt des Interesses sein.

Die Veräußerung nur von einzelnen Vermögenswerten der AG oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist weitestgehend zu vermeiden eine indirekte Teilauflösung. Um es ein wenig beiläufig auszudrücken: Sie verkaufen eine Brieftasche mit Inhalten, und der Einkaufspreis wird mitfinanziert. Aus diesem Grund ist es oft erforderlich, vor dem Verkauf eine Stoffdividende auszuschütten, die zum steuerpflichtigen Gewinn des Aktionärs hinzugerechnet wird.

Eine Einzelfirma oder eine Kollektiv- oder Kollektivgesellschaft kann bei Erfüllung unterschiedlicher Voraussetzungen zu jeder Zeit in eine Rechtsperson (Körperschaft) umgestaltet werden. Zwischen dem Zeitpunkt der Rechtsformumwandlung und der anschließenden Veräußerung müssen jedoch fünf Jahre vergehen, damit die Aktien steuerbefreit veräußert werden können. Durch den Formwechsel in eine Aktiengesellschaft kann auch die steuerliche Liquidation der Gesellschaft bei dauerhafter Vermietung abgewendet werden.

Sollte eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft nicht mehr zeitgerecht möglich sein, müssen steuerliche Minderungsmöglichkeiten geprüft werden. Bei einem höheren Verkaufsbetrag muss die Verlegung des Firmensitzes vor dem Verkauf endgültig geprüft werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten für juristische Einheiten sind vielseitiger. Grundsätzlich ist es ratsam, das Unternehmen so mager wie möglich zu gestalten, d.h. regelmäßig einen angemessenen Lohn zu zahlen und etwaige Gewinne als Dividenden auszugleichen.

Noch schwieriger wird die schon jetzt schwere Suche nach einem Fremdkäufer für das Unternehmen, wenn das Unternehmen über einen großen Net Asset Value verfügen kann. Ein schlankes Unternehmen hat also nicht nur Steuervorteile. Sollte dennoch kurz vor dem Verkauf eine höhere Dividende gezahlt werden müssen, kann ein fristgerechter Domizilwechsel (z.B. im steuerlich günstigsten Bezirk des Kantons Nidwalden) zu erheblichen Steuerentlastungen führen.

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