Verkauf einer Forderung

Forderungsverkauf

eine oder mehrere Rechnungen zum Verkauf anbieten. Veräußerung einer Forderung aus dem Verkaufsgeschäft unter Nennwert. Der Verkauf von Forderungen an nahe stehende Unternehmen und Personen ist kein Designmissbrauch. Zuerst hier informieren, dann Forderungen verkaufen. Die Abtretung einer Forderung ist nicht immer automatisch mit dem Verkauf der Forderung verbunden.

Vertrieb & Abrechnung

Wir beraten Sie in allen Belangen des Factorings, zu äußerst attraktiven Bedingungen und einer effizienten Bearbeitung. Doch wie funktioniert der Vertrieb und die Anarbeitung? In diesem Beitrag werden Sie die Antwort darauf erfahren - Sie werden erstaunt sein, wie einfach Factoring in der Anwendung ist. Unter Factoring versteht man den Verkauf von Geschäftswerten oder die Abtretung von Warenforderungen.

Praktisch heißt das, dass Sie alle Rechte und Gefahren auf eine oder mehrere Ansprüche an uns abtreten. Die Gelder stehen Ihnen unmittelbar zur VerfÃ?gung, unabhÃ?ngig davon, ob die Forderung tatsÃ?chlich abgewickelt wird. Daraus resultieren einige wesentliche Effekte aus dem Verkauf von Kundenforderungen. Forderungsverkauf steigert den Cashflow und die Liquiditätssituation merklich.

Da sich auch die Kreditwürdigkeit des Unternehmens in der Regel erhöht, erhöhen sich gleichzeitig Ihre Möglichkeiten, einen interessanten Unternehmenskredit zu erhalten. Darüber hinaus hat der Verkauf von Außenständen ganz handfeste Praxisvorteile. Die Veräußerung von Außenständen bedarf keines komplizierten Antragsverfahrens. Die Verarbeitung ist eher äußerst simpel und variabel. Durch ein persönliches Beratungsgespräch mit unseren Consultants kann sehr rasch und problemlos festgestellt werden, ob Ihr Betrieb und Ihre Auftraggeber für eine Kooperation geeignet sind.

Ist ein Forderungsverkauf möglich, werden wir Ihnen ein entsprechendes Gebot machen und, wenn es Ihnen passt, innerhalb von zwei Tagen bezahlen. Der Clou: Factoring kann in vielen Bereichen fest in die operativen Prozesse integriert werden.

Mehrwertsteuer oder nicht? Dies ist die Fragestellung!

Verfahrensgegenstand ist der Rechtsstreit zwischen dem Käufer von Hypotheken und Ansprüchen aus 70 beendeten und fälligen Kreditverträgen mit dem Finanzamt über die vorsteuerlich relevante Kaufpreisbehandlung. Kaufgegenstand waren "Hypotheken und alle anderen Rechte und Pflichten aus den in[der] Beilage zu den Bestandsdaten genannten Kreditverträgen, einschließlich Kreditforderungen, alle aktuellen und/oder zukünftigen bedingte und/oder befristete Nebenansprüche wie z. B. Zins-, Spesen- und Gebührenforderungen, alle zusätzlichen und fremden Sicherheiten (z. B.

Einlagen, Vorbehalts- und Sicherungsrechte, Anwartschaftsrechte, Pfandrechte, Sicherungsübereignungen, Verpfändung von Forderungen aus Lebensversicherungen, Garantien und sonstige Gesamtverpflichtungen, Schuldanerkenntnis), insbesonders dingliche Sicherheit, alle Wertpapiere und alle anderen Dokumente im Rahmen der entsprechenden Kreditverträge wie Dokumente, Kundenunterlagen, Korrespondenzen und gegebenenfalls sonstige Geschäftsdokumente (nachfolgend gemeinsam "verkaufte Gegenstände" genannt)". Die Vereinbarung sah ein rückwirkendes Verhältnis zu einem Datum vor, ab dem die "verkauften Gegenstände" auf Kosten und Gefahr des Bestellers "gehalten" wurden.

Nach dem Bilanzstichtag geleistete Anzahlungen auf "verkaufte Artikel" sind an den Erwerber zu leisten. Vertragsgemäß wurde die Verbindlichkeit des Veräußerers für die Werthaltigkeit der Forderung (Delkredererisiko) und den ökonomischen Nutzen der Sicherheit explizit ausgenommen. Der Nominalwert der im Rahmen der 70 Kreditverträge veräußerten Forderung beträgt zum Bilanzstichtag mehr als 15 Mio. EUR.

Auf der Grundlage eines Briefes des BMF vom 3.6.04 (IV B7 - S 7104 - 18/04 - BGH I 04, 737), der sich auf die Vollstreckung des Gerichtsurteils des EuGH (26.6.03, C-305/01 MKG Slg. 03, I-6729, BGH II 04, 688) und das spätere Urteil des BGH (4. bfhe 203, 209, 209, StBl II 02, 667) haben die Vertragsparteien des Forderungskaufvertrages einen Vergleich über den sogenannten ökonomischen Nominalwert der veräußerten Forderung erzielt.

Der wahrscheinliche erzielbare Teil der Forderung lag aufgrund der beträchtlichen Zahlungsausfälle signifikant unter ihrem Nominalwert und betrug EUR 8.956.101 (entspricht 57,8 Prozent). Auch waren die Vertragspartner der Meinung, dass "der erzielbare Teil der übertragenen Forderung aufgrund der vorzunehmenden Zwangsversteigerungs- und Zwangsversteigerungsmaßnahmen über einen Zeithorizont von ca. drei Jahren zu realisieren ist".

Vor diesem Hintergrund und unter Zugrundelegung eines von den Vertragspartnern übernommenen Zinsniveaus von 5,97% gewährte der Käufer dem Veräußerer ein Darlehen mit einem Zinssatz von 556,293 EUR zu einem diskontierten ökonomischen Nominalwert von 8.399,034,883 EUR (entspricht 51,8%).

Nach Ansicht der Beteiligten hat der Erwerber der Forderung keine Dienstleistung für den Verkäufer der mehrwertsteuerpflichtigen Forderung erbracht. Im Falle einer unterschiedlichen Veranlagung durch die Steuerbehörden ging man davon aus, dass die Abweichung zwischen dem diskontierten ökonomischen Nominalwert und dem Anschaffungspreis, also ein Wert von 364.925 Euro, als Entgelt zu betrachten ist (entspricht 2,35 Prozent).

Gemäß des Kaufvertrages musste keine spätere Kaufpreisberichtigung vorgenommen werden, "wenn sich rückblickend herausstellt, dass der erzielbare Teil der Forderung größer oder kleiner sein sollte oder die Verwertung der Forderung rascher oder verzögerter als im Rahmen des Vertrages unterstellt möglich ist". Gemäß des Kaufvertrags gab die Hausbank in sogenannten "Abschiedsbriefen" Auskunft über den Verkauf und die Forderungsabtretung.

Für den Voranmeldezeitraum Okt. 2004 hat die klagende Partei eine Umsatzsteuervoranmeldung abgegeben, in der sie - gemäß BMF-Schreiben (BStBl I 04, 737) aber entgegen ihrer eigenen Rechtsansicht - die Abweichung zwischen dem Anschaffungspreis und dem diskontierten Wirtschaftsnominalwert als Ausgleich für eine Dienstleistung an den Veräußerer der mehrwertsteuerpflichtigen Forderung erachtet. Im Gegensatz zum realen Factoring führt die Abtretung notleidender Kredite nicht zu einer mehrwertsteuerpflichtigen Dienstleistung an den Einlieferer.

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