Unternehmensbewertung

Geschäftsbewertung

Ursprünglich wird in der Unternehmensbewertung zwischen zwei Sichten unterschieden: In der Praxis spielen Unternehmensbewertungen für kleine und mittlere Unternehmen selten eine zentrale Rolle. Firmenbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen. Firmenbewertung bei Inflation: Welchen Einfluss hat die Inflation auf die Unternehmensbewertung? Unternehmensbewertung; Unternehmensbewertungsverfahren;

Weitere mögliche Verfahren; Zusätzliche Informationen.

Übersicht über Markt- und übliche Unternehmensbewertungsmethoden

Prinzipiell ist zu beachten, dass jede Unternehmensbewertung dem Prinzip des Pluralismus folgt, um eine zuverlässige Aussagen über den aktuellen Unternehmenswert zu haben. Die folgenden Methodenansätze sind grob zu differenzieren. Zu beachten ist, dass dieser Abschnitt nur eine Übersicht über die einzelnen Verfahren bietet.

Weitere Hinweise finden Sie in unseren Literaturhinweisen zum Bereich Unternehmensbewertung. Die steuerlichen Wertansätze von Unternehmen richten sich im Kern nach dem Wertermittlungsgesetz (BewG) und sind damit ein Regelungsverfahren der Finanzverwaltung, das vor allem im Bereich der Erbschaft- und Schenkungssteuer angewendet wird. Bei der steuerlichen Bewertung der Gesellschaft werden ausschliesslich die steuerlichen Wertansätze der letzten drei Jahre zugrunde gelegt.

Die zukünftige Profitabilität des Konzerns wird daher im Gegensatz zu anderen Vorgehensweisen nicht berücksichtigt. Ein Unternehmenswert im Sinn von realen Markt-Einkaufs- und Verkaufspreisen kann daher nicht abgeleitet werden. Weil jedoch die im Zuge der standardisierten Unternehmensbewertung für steuerliche Zwecke, vor allem für kleine und mittelständische Betriebe, festgestellten Firmenwerte im Schnitt wesentlich höher sind als die am Kapitalmarkt erzielbaren Preise, erlaubt das Wertermittlungsgesetz (Wertermittlungsgesetz) auch die Verwendung von marktüblichen alternativen Bewertungsmethoden.

Diese Option macht eine fachgerechte Unternehmensbewertung, vor allem bei interner Erbfolge, zwingend erforderlich, um die Steuerbelastung zu mindern. Bei den gewinnorientierten Verfahren der Unternehmensbewertung wird davon ausgegangen, dass der tatsächliche Wert des Unternehmenswertes im Kern aus dem zukünftigen Ertragspotenzial eines jeden einzelnen abhängt. Dieses Bewertungsverfahren konzentriert sich daher neben einer ausführlichen Vergangenheitsanalyse vor allem auf die zukünftige Entwicklung des Konzerns und seine erwartete Gesamtrentabilität.

Bei der Erstellung einer Prognose werden die Möglichkeiten und Gefahren sowie die Stärke und Schwäche des Konzerns untersucht und mitberücksichtigt. In diesem Analyseverfahren werden drei zentrale Aussagen im Kontext der ertragsorientierten Unternehmensbewertung definiert: Welchen Gesamtertrag kann man in Zukunft erzielen? Welches Wagnis birgt diese Gewinngenerierung in der Zukunft? Welchen Teil des gesamten Gewinns kann man in Zukunft an den Firmeninhaber auszahlen?

Diese Vorgehensweise entspricht den Prinzipien der Anlagetheorie, bei der ein Anleger zunächst sein eigenes Eigenkapital in ein bestimmtes Geschäft einbringt und dann am Gewinn des Geschäftes beteiligt ist. Die Gesamtverzinsung ist umso größer, je größer das damit verbundene Gewinnrisiko, je größer die Ausschüttungsquote des Gewinnes und je früher die Gewinnausschüttung erfolgt, umso rentabler wird die Gesamtverzinsung sein.

Die wesentlichen ertragsorientierten Bewertungsmethoden sind die Discounted-Value-Methode und die Discounted-Cashflow-Methode. Heute beherrscht die gewinnorientierte Unternehmensbewertung eindeutig alle anderen Formen der Unternehmensbewertung, da das Untenehmen als Summe seiner inneren und äußeren Gesamtverhältnisse angesehen und geschätzt wird. Substanzbasierte Bewertungsmethoden basieren auf den Zeitwerten der überwiegend sachlichen Vermögenswerte des Unternehmens, um den Wert des Unternehmens zu ermitteln.

Die Zielsetzung der Substanzwertmethode besteht darin, den für den Wiederaufbau des Betriebes in seiner gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Lage erforderlichen Substanzwert zu bestimmen oder den objektiven Substanzwert, den die gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Lage des Betriebes im Rahmen einer Geschäftsaufgabe (für Dritte) haben würde, zu bestimmen. Ob und in welchem Umfang Gewinn oder Verlust erwirtschaftet wurde und in welcher Form erwartet wird, wird unterlassen.

Bei der vergleichsorientierten Vorgehensweise werden tatsächliche historische, aber zeitnahe Käufe oder Verkäufe von Gesellschaften zugrunde gelegt, die im Wesentlichen und in ihrer Struktur mit dem zu bewertenden Objekt übereinstimmen. Diese Herangehensweise geht davon aus, dass vergleichbare Firmen auch in einem funktionsfähigen Umfeld vergleichbare Kurse erwirtschaften. Entsprechend dieser Philosophie wird der Wert des Unternehmens sehr einfach und rasch mit Hilfe geeigneter Multiplikatormethoden errechnet.

Grundsätzlich sind Vergleichsbewertungen jedoch nur für wesentlich und strukturmäßig ähnliche Gesellschaften typisch, die nur als erste Einschätzung des Unternehmenswertes dienen sollen. Ein professionelles Unternehmensbewertungsverfahren, das dem Prinzip des Pluralismus entspricht, bedeutet eine wesentlich zuverlässigere und zuverlässigere Darstellung des Ist-Wertes.

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