Steuerschulden

Abgabenverbindlichkeiten

Hier erfahren Sie, wann das Finanzamt Ihre Steuerschulden durchsetzen kann, wie Sie sich dagegen wehren können und was es sonst noch zu wissen gibt. Die Verschiebung von Steuerschulden auf die lange Bank lohnt sich nicht. Das Finanzamt ist gesetzlich verpflichtet, die Steuern nicht nur gleich zu bestimmen, sondern auch gleich zu erheben. Die Gesellschafter laufen aber auch Gefahr, nach diesen Regeln für Steuerverbindlichkeiten der GmbH haftbar gemacht zu werden. Sanierung, Steuerpflicht dpa/Christin Klose Renovierung (Symbolbild).

Steuerverbindlichkeiten - Wann ist die Durchsetzung gefährdet?

Oft fragen uns Kunden, wann das Steueramt Steuerschulden durchsetzen kann und welche Verteidigungsmöglichkeiten es dafür gibt. Um ( "in der Regel") durchsetzen zu können, muss das Steueramt zunächst einmal; Von welchen Entscheidungen kann das Steueramt Gebrauch machen? Im Prinzip kann das Steueramt direkt aus einer effektiven Steuerveranlagung heraus tätig werden.

Wenn Sie vom Steueramt einen Bescheid bekommen haben, in dem die nachträglich zu zahlenden Abgaben ausgewiesen sind, muss das Steueramt diese Forderung nicht vor Gericht verklagen, um sie durchsetzen zu können. Wir weisen darauf hin, dass auch ein Haftungsvermerk (Begleichung einer Drittschuld) oder nur Ihre Erklärung (Steuererklärung) als Grundlage für die Vollstreckung herangezogen werden kann.

Was kann das Steueramt für Forderungen einfordern? Die Steuerbehörde hat die Moeglichkeit, Steuerschulden auf allen Ihren Konto inhabern vorzuweisen. Die Steuerbehörde hat die Moeglichkeit, diese Rechnungen durchzusehen. Im Rahmen der Meldung muss das Steueramt Sie auffordern, die behaupteten Forderungen zu begleichen. Bei dieser Zahlungsaufforderung läuft die Zahlungsfrist von einer Kalenderwoche, die das Steueramt beizubehalten hat.

Wenn Ihre Entscheidung keine solche Aufforderung zur Zahlung beinhaltet, kann das Fälligkeitsdatum rechtlich festgelegt werden. D. h. trotz der fehlenden Aufforderung zur Zahlung legt ein Recht den Zeitraum fest, bis zu dem Sie bezahlen müssen, so dass das Steueramt keinen besonderen Hinweis darauf geben muss. Danach läuft die Zeitspanne von einer Kalenderwoche für das Steueramt ab der im Recht angegebenen Zeit.

Bedrohte Durchsetzung: Was kann ich dagegen tun? Gegen die Zwangsvollstreckung von Steuerschulden gibt es viele Möglichkeiten: Stundungsantrag einreichen, gegen die (!) Entscheidung protestieren, Wie kann ich einen Stundungsantrag einreichen? Beim Zahlungsaufschubantrag (Stundung) können Sie Ihren Zahlungszeitpunkt (in der Mitteilung angegeben) verschieben (§ 222 Abgabenordnung).

Derartige Anträge sind in schriftlicher Form an das Steueramt zu richten. Dies sollte die Begründung für Ihren Stundungsantrag klären. Bei der Einreichung dieses Antrages sollten Sie Ihre komplette Einkommens- und Finanzlage angeben, um klarzustellen, dass Sie die vom Steueramt beanspruchten Abgaben nicht fristgerecht bezahlen können.

Eine solche Bewerbung erfordert keine besondere Ausgestaltung. Sie sollten den Auftrag jedoch vor dem Ende der Frist einreichen. In solchen Faellen empfehlen wir unseren Kunden, dem Stundungsantrag einen realen Ratenplan beizufuegen, da es am einfachsten ist, das Steueramt davon zu ueberzeugen, dass Sie Ihre Steuer zu einem spaeteren Termin bezahlen koennen.

In der Regel ist für die Rückstellung eine Kaution zu hinterlegen, damit das Steueramt seine Forderung wie eine kreditgebende Stelle sichern kann. Wenn Ihr Antrag genehmigt wird, wird ihm in der Regel nur eine kurzfristige Zahlungsfrist eingeräumt und es können Ihrem Konto Verzugszinsen gutgeschrieben werden.

Sie können eine solche Verzinsung jedoch vermeiden, wenn Sie in Ihrem Stundungsantrag klar machen, dass eine weitere Vereinnahmung durch das Steueramt Ihre Nachzahlung erschwert. Was kann ich gegen meine Steuerveranlagung tun? Darüber hinaus ist es möglich, gegen die Entscheidung und die darin genannte Forderung Berufung einlegen. Sie können auch bei Ihrem Steueramt einen Widerspruch einlegen, auch hier ist kein besonderes Formular erforderlich.

Zum Beispiel genügt es, wenn Sie Ihren Bewerbungsantrag mit folgendem Wortlaut einleiten: "Ich widerspreche der Entscheidung von....". Sie sollten auch gute Gründe für Ihren Widerspruch angeben, indem Sie erläutern, warum Sie große Zweifel an der Korrektheit der gegen Sie ausgestellten Steuerbescheide haben. Soll ich neben meinem Widerspruch einen Aufschub der Vollstreckung beantragen?

Unseren Kunden wird empfohlen, bei drohender Zwangsvollstreckung aufgrund von Steuerschulden zusätzlich zum Widerspruch einen Vollstreckungsaufschub zu beantragen. Dies hat den gleichen Hintergrund: Ihr Einwand allein hindert nicht zwangsläufig an der Durchsetzung. Es wird daher empfohlen, neben dem Widerspruch immer einen Vollstreckungsaufschub zu beantragen, um die Zwangsvollstreckung zu vereiteln.

Außerdem bestehen bei einem Vollstreckungsantrag beträchtliche Bedenken hinsichtlich der Ordnungsmäßigkeit der Steuerveranlagung und/oder wenn Sie klarstellen, dass die Zwangsvollstreckung eine lebensbedrohliche Einwirkung hat. Bei erfolgreichem Vollstreckungsaufschub ist Ihre Steuerveranlagung nicht durchsetzbar. Sollte das Steueramt Ihrem Gesuch jedoch nicht stattgeben und die Steuerveranlagung dennoch für legal halten, haben Sie die Gelegenheit, gegen die Verfügung des Finanzamts Berufung einzulegen.

Ein zuständiger Schiedsrichter wird Ihren Wunsch nach Suspendierung der Hinrichtung wieder aufgreifen. In dieser Zeit wird die Ausführung durch das Steueramt abgebrochen. Die Steuerbehörde muss die Angelegenheit ruhen lasen, bis der präsidierende Richterspruch ergangen ist. Auch die Durchsetzung wäre damit zunächst "abgewehrt".

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