Steuerberater Deutschland

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Ein Schwerpunkt unserer Kanzlei ist die internationale Steuerberatung. Es ist nicht jedem erlaubt, als Steuerberater zu arbeiten. Die Steuerberater für Grenzgänger Deutschland/Schweiz: Setzen Sie auf unsere Steuerexperten. Mit seiner starken Wirtschaft ist Deutschland ein vielversprechender Investitionsstandort. Konstanzer Steuerberatung für deutsches und schweizerisches Steuerrecht.

  • Steuerberater: Zahl in der Steuerberaterkammer bis 2018

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Beruf steigt auf knapp 94.000 Steuerberater an

Im Jahr 2014 stieg die Mitarbeiterzahl der Steuerberater und Steuerberatungskanzleien in Deutschland um 1,7 Prozentpunkte auf 93.950. Zwar ist die Gesamtanzahl der Neuabschlüsse in Deutschland seit einigen Jahren rückläufig[1], die der im Jahr 2014 geschlossenen Verträge für Steuerfachangestellte blieben jedoch unverändert (+0,4 Prozent). Zum Stichtag des Jahresabschlusses 2014 waren landesweit 18.374 Verträge für Steuerfachangestellte angemeldet.

Dies sind 498 oder 2,8 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Die stärkste Steigerung verzeichnete die Kammer der Steuerberater Schleswig-Holstein. Die Anzahl der Auszubildenden steigt hier um 3 Prozentpunkte. Der stetige Zuwachs wird durch das lange anhaltende Bekenntnis der Steuerkammern zur Förderung junger Talente untermauert. Darüber hinaus unterstützt sie die Weiterbildung von Steuerberatern und die Berufsausbildung junger Menschen.

Steuerberater (m/w)

Steuerberater kann jeder werden, der von den Kammern der Steuerberater nach bestandener steuerlicher Beraterprüfung (oder erfolgreicher Eignungsprüfung) zum Steuerberater ernannt wurde. Wer die Prüfungsvoraussetzungen des Steuerberatungsgesetzes (siehe 1.1.) erfuellt, wird zur bundeseinheitlichen steuerberatenden Betriebsprüfung aufgenommen. Die verbindlichen Informationen über die Zulassungsbedingungen und die Ausführung der steuerlichen Beraterprüfung sind nur bei den Kammern der Steuerberater erhältlich.

Kontaktadressen der Kammer der Steuerberaterinnen und Steuerberater hier: Kammern der Steuerberater. Nähere Angaben zum Steuerberaterberuf können Sie auch der Informationsbroschüre "Steuerberater werden" und dem "Anforderungsprofil für Steuerberater" entnehmen (siehe "Weitere Links"). In der Regel gibt es zwei Möglichkeiten, Steuerberater zu werden: einen Hochschulabschluss oder eine Ausbildung. Beiden Wegen gemein ist neben der Einheitsprüfung, dass sie eine langjährige Praxiserfahrung auf dem Steuergebiet des Bundes oder der Länder erfordern.

Abhängig von der Form der vorherigen Ausbildung variiert die Dauer der praktischen Arbeit (2, 3, 4, 7 oder 10 Jahre). Zugelassen werden müssen diejenigen, die ein abgeschlossenes Studium der Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften oder einen Hochschulabschluss in einem wirtschaftswissenschaftlichen Fachgebiet vorweisen können und anschließend zwei oder drei Jahre in der Praxis gearbeitet haben. Im Hinblick auf die im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeleiteten Bachelor- und Master-Studiengänge hat die Steuerberaterkammer überlegt, wie ein Master-Studiengang aus beruflicher Perspektive strukturiert sein sollte, damit er optimal auf die Berufstätigkeit als Steuerberater vorzubereiten ist.

Eine verbindliche Entscheidung darüber, ob das abgeschlossene Hochschulstudium den Anforderungen des 36 Abs. 1 Stb. Zum Steuerberaterexamen können diejenigen aufgenommen werden, die eine abgeschlossene kaufmännische Lehre (z.B. Steuerfachangestellte) oder eine vergleichbare vorherige Weiterbildung nachweisen. Über die Erfüllung der Anforderungen des 36 Abs. 2 des § 36 Abs. 2 StrBerG kann nur die jeweilige Kammer der Steuerberaterinnen und Steuerberater bindend entschieden werden.

Sie gibt gemäß 38a Abs. 1 S. 1 S. 1 StBerG verbindlich Aufschluss über die Einhaltung der individuellen Anforderungen auf Anfrage. Bei Hochschulabsolventen richtet sich die Praktikumsdauer nach der Studiendauer. Liegt die Regellaufzeit des Studiums bei mind. vier Jahren, muss eine 2-jährige Aktivität nachgewiesen werden, bei einer verkürzten Studiendauer eine 3-jährige Aktivität.

Wenn in einem höheren Studiengang ein erster berufsqualifizierender Studienabschluss (z.B. Bachelor) und in einem höheren Studiengang ein zweiter berufsqualifizierender Studienabschluss (z.B. Master) erzielt wurde, werden die Regelstudienzeiträume beider Ausbildungsgänge addiert und die nach dem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss absolvierten Praxisphasen ebenfalls angerechnet.

Nach Abschluss der Lehre muss eine 10-jährige Praxiserfahrung auf dem Steuergebiet des Bundes oder der Länder (in der Regel in einer Steuerberaterkanzlei ) nachweisen werden. Diese Frist wird nach bestandener Steuerfachwirtschaftsprüfung auf sieben Jahre reduziert. Bei der Zulassung zur steuerberatenden Betriebsprüfung können nur solche Zeiten in Betracht gezogen werden, in denen die Praxistätigkeit im Bereich der von den Bundes- und Landesfinanzdirektionen administrierten Abgaben in einem Ausmaß von mind. 16 Stunden pro Woche durchgeführt wurde (§ 36 Abs. 3 StBerG).

Das Steuerberaterexamen ist ein Staatsexamen und muss von allen Antragstellern, Akademikern oder Praktikern in der gleichen Art und Weise abgelegt werden. Die Steuerberaterkammern sind für die Organisation der Prüfungen zuständig, während die Prüfungsdienstleistungen von den Prüfungskommissionen evaluiert werden. In der Regel bereitet sich der Prüfling durch spezielle Vorbereitungskurse - neben seiner praktischen Arbeit - auf die steuerliche Beraterprüfung vor.

Die Anschriften sind auf den Internet-Seiten der Kammern der Steuerberater oder in den jeweiligen Fachzeitschriften zu lesen. Nähere Angaben dazu sind auch im "Anforderungsprofil des Steuerberaters" zu entnehmen. Für die Aufnahme, aber auch für die weitere Organisation der Steuerberaterprüfungen sind die Kammern der Steuerberater verantwortlich. Die Kammer der Steuerberater ist für die Prüfungen verantwortlich, in deren Gebiet der Anmelder zum Anmeldungszeitpunkt überwiegend berufstätig ist oder, wenn der Anmelder nicht erwerbstätig ist, seinen Sitz hat.

Für mehr als einen Wohnort ist der Wohnort des Anmelders maßgeblich. Außerdem geben sie auf Anfrage (amtlich vorgeschriebenes Formular) verbindlich Auskunft über die Einhaltung der individuellen Zugangsvoraussetzungen zur Untersuchung. Das Examen besteht aus einem Klausurteil mit drei Klausuren aus den Bereichen: und einer Klausur.

Die Prüfungsbereiche der steuerberatenden Tätigkeit sind im Einzelnen: Es ist nicht notwendig, dass alle erwähnten Bereiche Prüfungsgegenstand sind. Der Test kann nach § 35 Abs. 4 StrBerG doppelt durchlaufen werden. Sind in der Honorarordnung der Kammer der Steuerberater keine anderen Summen angegeben, hat der Antragsteller eine Vergütung von 200 EUR an die für die Antragsbearbeitung verantwortliche Kammer der Steuerberater zu zahlen: für die Aufnahme in die Prüfungen (§ 39 Abs. 1 StBerG).

Soweit die Honorarordnung der Kammer der Steuerberater keine anderen betragsmäßigen Vorgaben enthält, hat der Antragsteller an die jeweilige Kammer der Steuerberater eine Vergütung von 1.000 EUR für die Überprüfung zu entrichten. Nachdem die Untersuchung abgeschlossen ist, ist ein weiterer Bestellvorgang erforderlich. Wenn der Antragsteller für eine Berufung aus persönlichen Gründen nicht in Frage kommt, wird die Berufung durch die Kammer der Steuerberater durch Ausstellung einer Bescheinigung vorgenommen (§§ 40, 41 StBerG).

Die Anmeldung zur Ernennung (Formular) ist an die lokale Kammer der Steuerberater zu senden. Maßgeblich für die lokale Verantwortung der Kammer der Steuerberater ist die beabsichtigte berufliche Tätigkeit.

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