Rechtsberatung Steuerberater

Juristische Beratung Steuerberater

Eine Rechtsberatung durch einen Steuerberater ist daher nicht zulässig. Fast alle Steuertransaktionen haben auch wirtschaftliche und rechtliche Aspekte. Steuerrecht und allgemeines Recht interagieren häufig. Guter Rat, da die Gesamtsituation aus steuerlicher und rechtlicher Sicht beurteilt wird. Beratung aus einer Hand.

Rechtliche Beratung als Steuerberater? Wie man es richtig macht

Sie als Steuerberater werden immer wieder mit Fragen über das steuerliche Recht hinausgeworfen. In vielen Fällen ist eine Rechtsberatung durch den Steuerberater erforderlich, um ein optimales Resultat für den Kunden zu erwirken. Zugelassen, nicht zugelassen, gestattet, unerlaubt: Auch die Bezeichnungen sind verwirrend, wenn Steuerberater Rechtsberatung einordnen.

Das Gesetz über Rechtsdienstleistungen (RDG, ehemals RBerG ) bietet ebenfalls nur einen ungefähren Ausschnitt. Als Steuerberater müssen Sie in jedem einzelnen Fall überprüfen, ob Ihre Rechtsberatung noch unter das Standesrecht fällt. An dieser Stelle stellen wir Ihnen eine Zusammenstellung von konkreten Beratungsgesprächen und konkreten Empfehlungen für die Rechtsberatung durch den Steuerberater vor. Zugelassene Rechtsdienstleistungen: Was sagt das Gesetz über Rechtsdienstleistungen (RDG)?

Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Gesetz über Rechtsdienstleistungen (RDG, ehemals RBerG ) zunächst den Primat besonderer gesetzlicher Vorschriften regelt. Steuerberater und Abschlussprüfer haben ebenso wie Rechtsanwälte eigene berufsrechtliche Vorschriften. In vielen Fällen gibt das Steuerberatergesetz (StBerG) den Steuerberatern bereits die Kompetenz, juristische Dienstleistungen zu erbringen. Sollte das ursprüngliche Standesrecht keine Genehmigung erteilen, wird ein Einblick in das Gesetz über Rechtsdienstleistungen (RDG) erforderlich.

Sie kann in Einzelfällen die Befugnisse und Pflichten des Rechtsberaters ausweiten. Unerlaubte Rechtsberatung ist für Steuerberater nicht sinnvoll. Auf der einen Seite steht die Gefahr einer Haftpflichtfalle, auf der anderen Seite steht nicht einmal ein Honoraranspruch für unerlaubte Auskünfte. Eine Verletzung des Verbots unerlaubter Rechtsdienstleistungen hat zunächst zur Konsequenz, dass der Vermittlungsvertrag gemäß 134 BGB ungültig ist und der Steuerberater keinen Vergütungsanspruch hat.

Ergibt die rechtswidrige Tätigkeit einen Nachteil für den Vertragsnehmer, ist der Steuerberater trotz Nichtigkeit des Vertrages haftbar. Für seine Kenntnisse im Steuerrecht ist der Steuerberater verantwortlich. Er hat den Auftraggeber im Zuge seines Mandats (und seiner Befugnisse!) ausführlich zu betreuen und ihn auch unaufgefordert über alle wesentlichen Details und deren Konsequenzen zu unterrichten.

In Einzelfällen ist der Steuerberater auch verpflichtet, über das Steuerrecht hinaus im Hinblick auf einen ihm übertragenen steuerlichen Auftrag zu beraten. Illegale Rechtsberatung ist jedoch nach dem Gesetz über Rechtsdienstleistungen (RDG, vormals RBerG ) zu unterlassen. Typisch: Im Zuge Ihres Beratungsmandates als Steuerberater zeigen sich Zeichen einer Finanzkrise Ihres Kunden.

Die Rechtsberatung durch den Steuerberater ist in diesem Falle nicht nur zulässig, sondern - ohne Verletzung des Rechtsdienstleistungsgesetzes - erstrebenswert. Das Bundesgericht hat in seinem Beschluss vom 26. Januar 2017 - IX 285/14 präzisiert, dass der mit der Jahresabschlusserstellung betraute Steuerberater den Auftraggeber über einen eventuellen Grund der Insolvenz zu informieren hat, wenn solche Hinweise offensichtlich sind.

Konkrete Empfehlungen und ein Instrument zur Ermittlung eines Engpasses der Liquidität helfen Ihnen bei dieser Rechtsberatung. Allerdings ist er sich nicht sicher, ob die Bewohner die Baumaßnahmen tolerieren müssen und ob er die Pacht danach so steigern kann, dass sich der Mehraufwand für ihn auszahlen wird. Man sollte als Steuerberater darauf verzichten, den Kunden in diesem Zusammenhang zu beraten und ihn nur darauf hinweisen, dass Modernisierungen eine Mietsteigerung begründen können.

Hier können Sie nachlesen, wie Sie Ihrem Klienten konkret helfen können, ohne die zulässigen Grenzwerte zu übersteigen. Aus dem, was zunächst einfach klingt, kann später eine echte Rechtsberatung werden. Dieser Rechtsdienst ist eigentlich ohne Verletzung des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) möglich, da Steuerberater in der Regel als Nebendienstleistung Rechtsberatung bei der Kalkulation von Tarif- oder Mindestlohn, Urlaubsgeld und Prämien anbieten dürfen.

Sie als Steuerberater sind oft eng in den Erbschaftsfall eingebunden. Andernfalls ist eine Aktivität jedoch nach dem Gesetz über Rechtsdienstleistungen (RDG) nicht zulässig. Selbst wenn Sie erbschaftsrechtliche Sachverhalte wissen müssen, sollten Sie über die erbschaftssteuerliche Betreuung hinaus keine Rechtsberatung in solchen Situationen durchführen, in denen ein Erbe zu erwägen ist.

Zumal die Vererbung besondere Merkmale besitzt und z.B. das Erbe bereits zu seiner Lebzeit verkauft wurde.

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