Recht auf Gehaltsabrechnung in Papierform

Das Recht auf Gehaltsabrechnung in Papierform

Immer noch gibt es Leute, die keinen Computer haben. Es ist nicht notwendig, die Lohndokumente in Papierform aufzubewahren. Im Härtefall erhält der Arbeitgeber die Lohnsteuermerkmale von seinem Betriebsstättenfinanzamt in Papierform (= Abzugsbescheinigung). Früher oder später stellt sich immer die Frage: Gibt es eigentlich ein Recht für Arbeitnehmer, ihre Gehaltsabrechnungen in Papierform zu erhalten? Kenntnisse in den Bereichen Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Lohnsteuerrecht sind unerlässlich.

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So hat ein AG die Lohnzettel nicht mehr in Papierform übergeben, sondern über ein sicheres Internetportal mit persönlichem Passwortzugang jeden Monat als pdf-Datei zur Verfügug. Der Antrag einiger Mitarbeiter (CO), die Zahlung per Briefpost zu empfangen, wurde mit der BegrÃ?ndung, dass dadurch Unkosten entstehen wÃ?rden, zurÃ?

Ihre Rechnung wird Ihnen ungern und nachträglich per E-Mail (Firmenkonto) zugestellt! So geht der Auftraggeber davon aus, dass jeder Mitarbeiter, der sich angemeldet hat, seine Gehaltsabrechnung zuhause im Internet und auf dem Computer drucken kann. Zuerst stellt sich die Frage, ob der Kunde entscheiden kann, ob die Personalabrechnung über ein Webportal zur Verfügung gestellt werden kann oder ob der Mitarbeiter das Recht hat, die Personalabrechnung auf dem Postweg zu empfangen.

Im Übrigen bestehen Rechtsansprüche auf Zahlung der Endvergütung in textlicher Form. Nach meiner Kenntnis ist eine Abwicklung über das Unternehmensportal legal, da der Kunde sieht, ob die Abwicklung erfolgt ist. Nur eine Verschwendung von Papier. Auch das Ausdrucken der Rechnung ist weiterhin möglich. Gibt es nur einen einzelnen Printer und es droht die Möglichkeit, dass andere Angestellte den Druck ablesen können, denke ich, dass es nicht mehr in Ordnung ist.

Wenn es nicht möglich ist, den Account an die persönliche E-Mail-Adresse weiterzugeben oder auf einen fremden Träger (SUB-Stick) zu übertragen, ist es meiner Meinung nach auch nicht in Ordnung.

Zitieren Sie Reddel: "Hat jeder direkte Zugriff auf einen Printer?

Zitieren Sie Reddel: "Hat jeder direkte Zugriff auf einen Printer? Wir haben nur gemeinsame Drucksysteme. Das ist aber kein Hindernis, da wir die Möglichkeit des Vertraulichkeitsdrucks haben, d.h. dem Treiber mitzuteilen, dass der Druckjob geheim ist und nur von mir, Moritz, freigeschaltet werden kann (der Username ist vollkommen wahlfrei, wenn ich das nicht will, kann niemand erkennen, wer dort einen Druckjob eingereicht hat (ok, die Administratoren würden den Job wahrscheinlich einem Computer zuweisen können, aber normalerweise kriegt das keiner)).

Zusätzlich erteile ich der Bestellung ein Kennwort. Danach geh ich zum Printer (der auch ein Kopier-, Scan- und Telefaxgerät ist), lade das Menu auf und logge mich mit meinem zugewiesenen Benutzer und Kennwort ein, der Printer blendet mir alle Druckjobs ein, ich kann sie mir auf dem Bildschirm ansehen, sie sofort entfernen (was vorher geschieht, wenn man nach dem Druckjob einen Defekt sieht) oder einfach sagen: ausdrucken.

Schließlich sei noch angemerkt, dass wir auf diese Weise nur zwei Geräte für mehr als 300 AN haben (wenn ich alle Außenstehenden zähle, die die Geräte auch benutzen).

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