Projektleiter Schulung

Ausbildung zum Projektleiter

Dieser Kurs richtet sich an alle, die Projekte verantwortungsvoll leiten wollen oder wollen. Bei diesem Projektmanagement-Seminar lernen Sie, Ihr eigenes Kommunikationsverhalten zu reflektieren und Gesprächstechniken bewusster einzusetzen. Suchen Sie ein Projektmanagement-Seminar, das Ihren Erfolg als Projektmanager sichert? Selten wird der direkte berufliche Weg zum Projektleiter gewählt. Training und Kurse von einem Teilnehmer.

Lehrgang - Als Projektleiter bewährt

Sie sind als Projektmanagerin oder Projektmanager mit kompetentem Management Erfolg, inspirieren Ihr Projektteam, suchen nach neuen Lösungsansätzen und nutzen zielgerichtet Ihre Kräfte und Fertigkeiten. Sie haben auch die Erfahrungen gemacht, dass die Anwendung der erlernten Managementtechniken und aktuellen Projektmanagement-Methoden nicht ausreichen, um in einem hoch komplexen und heiklen Umfeld zurechtzukommen?

Sie als Projektmanager sind in der Lage, rasch, flexibel und vorausschauend zu agieren, sich selbst und anderen zu trauen, sich selbst und anderen gegenüber zuversichtlich zu sein, sich selbst und andere zu repräsentieren und im eigenen Interesse und im Interesse anderer durchzusetzen.

Aufgrund der Anforderungen des täglichen Projektlebens sind Ihre Personalität und Eigenkompetenz für den Erfolg eines Projektes ebenso wichtig wie die Bewältigung von Managementtechniken und Projektmanagement-Tools. Sie spiegeln in diesem Kurs Ihren individuellen Projektleiter-Stil und Ihre persönliche Kompetenz im Arbeitsumfeld Ihrer Vorhaben wider. Man erkennt seine unbewußten Potentiale und innere Strukturen und erlebt, wie man sie für seinen Erfolg im Projekt nutzen kann.

Weshalb Projektleiterschulungen oft sinnlos sind - Beispiel lesen

Die Teilnahme von Projektmanagern an Schulungsveranstaltungen ist sicherlich vernünftig und erforderlich, und das betrifft nicht nur Einsteiger, sondern auch fortgeschrittene Projektmanager. Aber in der Realität rechtfertigen die Vorteile vieler Projektleiterseminare oft nicht den erforderlichen Zeitaufwand. Ich möchte nicht den Anschein vermitteln, dass ich den Vorteil von Projektmanagement-Trainings grundsätzlich in Zweifel ziehen würde - denn als Ausbilder, Consultant und Coach befasse ich mich seit über 25 Jahren mit den Qualifikationen von Projektmanagern und ertrage sie.

Schulungen und Schulungen leisten einen wesentlichen Teil der Professionalität von Projektleitern, denn Projektleiter brauchen nicht nur Fachwissen, sondern auch Methoden- und Sozialkompetenz, um ihre Vorhaben zu managen. Die Betriebe vergeuden viel Zeit, weil sie zu wenig auf die Konzeption und Umsetzung von Trainingsmaßnahmen achten und noch weniger auf effektive und regelmäßig auf der Strecke bleibende Transfer-Maßnahmen.

Bei einer Kosten-Nutzenanalyse, wie sie in vielen Betrieben im Zuge eines Projektvorschlags aus guten Gründen gefordert wird, würde eine "Projektleiterausbildung" einfach scheitern, weil der Nutzwert nicht eindeutig genug ist. Warum haben Projektleiterschulungen in der Regel nicht den gewünschten Praxiserfolg? Diese Maßnahme entspricht nicht den Bedürfnissen des Betriebes und seiner Beschäftigten.

Das Training wird nicht fachgerecht ausgeführt. Der aufmerksame Betrachter wird gemerkt haben, dass die Fragestellung "Warum bringt die Projektleiterausbildung nicht den gewünschten Erfolg" auf einer Vermutung basiert, die nicht immer einer Bewährungsprobe standhalten kann. Weil die Erfolgskriterien für ein Training kaum durchdacht sind.

Allzu oft wird der zu erwartende Vorteil von PersonalentwicklerInnen zu allgemein formuliert, z.B....: "Teilnehmende sollten etwas für ihre Arbeit mitnehmen" oder "unsere Projektleiter sollten ihre Arbeit besser planen". Das ist nicht die Art und Weise, wie ein Projektmanager den Vorteil seines Projektes ausmacht. Sowohl die internen Abteilungen als auch die Anbieter von Seminaren fragen nicht ausreichend, was Firmen wirklich brauchen, um ihre Projektmanager zu qualifizieren.

Daher sollte man sich nicht verwundern, wenn die Ausbildung später nicht den zentralen Zielen der Verbesserung der Projektplanung, -kontrolle und -verwaltung entspricht. Aus meiner Praxis heraus bestellen Personalverantwortliche oft nicht nur Qualifizierungsmaßnahmen für Projektleiter, sondern erarbeiten auch das fachliche und methodologische Konzeptionsinstrument. Unglücklicherweise haben sie nicht immer das nötige Projektmanagementwissen und ausreichende Projekterfahrung.

Dies allein wäre nicht schwierig, solange die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalabteilung ihre beruflichen Begrenzungen erkennen und anerkennen und damit diejenigen, die die Ausbildung leiten, sowie die Projektleiter und ihre Vorgesetzten in die Klärung der Anforderungen einbinden. Dies ist nicht immer der Fall, daher sollte man sich nicht verwundern, wenn ein Seminar in der alltäglichen Arbeit zu wenig auswirkt.

Seminarankündigungen in Firmen mit dem Thema "Leadership outside the line" habe ich zur Kenntnis genommen, deren Inhalt sich ausschliesslich auf die Bereiche "gute Teamarbeit" und "erfolgreiche Mitarbeitermotivation" beschränkte. Das bedeutet kein vertieftes Verstehen der Problematik von Projektleitern, die oft mehr mit ungeklärten Managemententscheidungen, Ziel- und Prioritätskonflikten oder mit Belastungs- und Kraftprozessen zu tun haben als mit unmotiviertem Projektpersonal.

Meiner Meinung nach ignoriert eine Trainingsmaßnahme, die sich nur auf Teamarbeit konzentriert, während die Problematik des Projektmanagers in erster Linie auf den Austausch und die Kooperation mit den Entscheidern beruht, eindeutig die Notwendigkeit. Eine fast fahrlässige Investitionsfehlinvestition liegt vor, wenn Projektleiter an einem externen Lehrgang "Methoden und Werkzeuge mit Erfolg angewendet" teilnehmen und das in ihrem Betrieb erworbene Wissen nicht nutzen können, weil dort die baulichen Voraussetzungen nicht gegeben sind.

Projektleitung ist ein lohnenswerter Absatzmarkt, das Seminarangebot für Projektleiter ist schwierig zu verstehen. Bei manchen Trainern kann die Qualifizierung, ob mit oder ohne Zeugnis, leicht in Zweifel gezogen werden. In der Verkaufsschulung auf Achse und heute schon als Ausbilder im Bereich des Projektmanagements - ein wirklich "agiles" Serviceverständnis. Bei manchen Coaches habe ich den Anschein, dass sie exakt das verkaufen, was gerade nachgefragt wird, unabhängig davon, ob sie das Feld beherrschen.

Meines Erachtens sind Trainings oft nicht ausreichend in das Projekt-Management integriert, wie es im Betrieb verankert ist - ein Irrtum, der sich gerade bei Methoden-Seminaren auszahlt. Firmen müssen sicherstellen, dass die Seminarinhalte einer Projektmanagement-Methodik genau auf die Projekttypen, Prozesse, Vorlagen und Regelwerke des jeweiligen Betriebes ausgerichtet sind.

Sie sollten sich sorgfältig überlegt haben, ob sie nicht zuerst die infrastrukturelle Basis für ihre Arbeit im Projekt legen, Abläufe und Aufgaben festlegen, Vorlagen und Regelwerke erarbeiten und erst im zweiten Arbeitsschritt Projektleiter ausbilden sollten. Einen externen Kursleiter mit Lehrmethoden und Werkzeugen zu beauftragen, die nicht direkt mit der Arbeit im Betrieb zusammenhängen, hat wenig Sinn.

Darauf weist ein professioneller Ausbilder hin. Vom Leiter der Abteilung "Projektmanagement" eines Mittelständlers habe ich folgende Beschwerde gehört: "Wir haben ein gut formuliertes Projektmanagementhandbuch, in dem Abläufe, Aufgaben und Spielregeln für unsere Arbeit nachvollzogen werden. Seit einigen Jahren bieten wir Methoden- und Verhaltenstraining für unsere Projektmanager mit positivem Feedback an.

"Diese gerechtfertigte Beschwerde ist sicherlich kein isolierter Fall, sondern die Norm. Falls Entscheider - Förderer, Lenkungsausschussmitglieder und Vorgesetzte - ihre Rolle im Rahmen des Projekts nicht begreifen oder nicht wahrnehmen, werden gewisse Schwierigkeiten immer wiederkehren. Kein Projektleiter-Training hilft, egal wie gut es ist.

In den Seminaren gibt es dann eine Alibi-Funktion nach dem Motto: "Wir trainieren Sie, damit die Aufgaben besser ablaufen. Unübersichtliche organisatorische Zuständigkeiten, lange Entscheidungswege, mangelnde Vorbereitungen der Vorstandsmitglieder, politischer Einfluss und nicht zu vergessen die unklaren Schwerpunkte machen die Arbeit im Projekt wesentlich schwieriger. Sie wagen es jedoch nicht, diese sensiblen Fragen der Unternehmenspolitik anzugehen, sondern es werden nur die Beschwerden therapiert und Schulungen für Projektleiter durchgeführt.

Die Personalentwickler bzw. der Projektleiter im Betrieb haben die Aufgabe, das Personal auf solche Problemstellungen aufmerksam zu machen. Meiner Meinung nach ist es für Manager logisch, am Ende der Schulungen zu sehen, was sie und die Organisationen für einen reibungslosen Projektablauf vonnöten sind. Ausbilder mit Berufswunsch sollten dies als kompetenter Ansprechpartner hervorheben und im Zweifelsfall keine Alibi-Seminare abhalten.

Selbstverständlich kann ein guter Projektmanager mit ausreichender Fach- und Personalkompetenz, der das Konfliktmanagement beherrschen kann, mit solchen Sachverhalten besser zurechtkommen als ein Projektmanager, der nicht über die nötigen Kompetenzen verfügen kann. Die Lösung der bestehenden Problematik ist aber sicherlich auch von den Antworten der Entscheider abhängig. Was soll ich tun, wenn der Vorgesetzte keine Strafen auferlegt, wenn ein Angestellter mehrmals die Projektbesprechungen verpasst?

Wie ist vorzugehen, wenn der Projektleiter in die Zusammenarbeit einmischt, z.B. Termine wechselt oder zusätzliche Aufgaben an der Seite zuweist, obwohl eindeutige Regelungen für die Vergabe des Auftrags getroffen wurden? Ein weiteres Projektleiter-Seminar absolvieren? Sicherlich kein vernünftiger Weg. Vielmehr sollte das Management anerkennen, dass eine gelungene Arbeit entscheidend von klaren Entscheiden, der Unterstützung des Managements und der Beachtung von Vorschriften abhängt.

Die Thematik " Weiterführung unserer projektkulturellen Kultur als Teil unserer Firmenkultur " muss in den Vordergrund treten; ein Ausbildungskonzept nach dem Leitsatz "Seminare von der ersten bis zur letzten Minute" geht hier nicht weiter. So lange ein solches Verhalten ohne Sanktionen möglich ist, werden die Vorteile der Projektleiterausbildung unterminiert. Seminar-Tourismus - ein guter Weg zur Verwechslung im Unter-nehmen.

Dies ist insofern schwierig, als sich die externen Anbieter von Seminaren an verschiedene "Projektmanagement-Schulen" wenden. Einige schulen ihre Kursteilnehmer nach dem PMBOK Guide, andere nach IPMA-Richtlinien, andere haben eigene Richtlinien für das Projektmanagement erarbeitet, wie auch immer sie auszusehen haben. Je nach Projektmanagementschule werden für die gleichen Aufgaben verschiedene Bezeichnungen benutzt, was zu Verwirrungen im Betrieb führt.

Werden in dem Lehrgang Aufgabenstellungen und Entscheidungsbefugnisse eines Projektmanagers übertragen und entsprechen die Lerninhalte nicht der Unternehmensrealität, kann nicht nur Unklarheit, sondern auch Enttäuschungen für die Teilnehmer aufkommen. Durch die Willkür bei der Wahl des Trainingsanbieters werden im Betrieb unterschiedliche Bezeichnungen für dasselbe benutzt. Auf diese Weise wird kein einheitliches Bild der Arbeit im Projekt erzielt.

Wenn Sie gute Projektleiterschulungen machen wollen, müssen Sie zielgruppenorientiert vorgehen. Seminarinhalte müssen an die Projektarbeiten der Teilnehmenden angepasst werden. Projektmanager aus Marketing-Projekten oder aus dem pharmazeutischen Bereich können mit Bauvorhaben oder komplizierten IT-Projekten wenig anfangen. 2. Es ist eine zeitlich und intellektuell auferlegte Aufgabe, Projektleiter zu unterrichten, die am Beispiel des Umzugs der Mayer von Regensburg nach Braunschweig komplizierte Technikprojekte, PM-Methoden und Instrumente konzipieren und managen.

Es ist nicht bei allen Projektmanagern die Kenntnis einer ausgefeilten Earned-Value-Analyse oder der Kennzahlenmethode erforderlich. Die Vermutung, dass einige Referenten das Material transportieren, mit dem sie beweisen können, wozu sie fähig sind, kann ich nicht loswerden, unabhängig davon, ob sie daraus Vorteile ziehen. In zwei Tagen sollen soviele Inhalte wie möglich vermittelt und geübt werden - von der Methode über Werkzeuge bis hin zu Teamentwicklungsprozessen -, die für einen versierten Lehrer durchführbar sind.

Die Qualifizierung von Projektmanagern ist vielfältig - es müssen nicht immer Vorträge sein: Es gibt viele Möglichkeiten: Oft erachte ich Gruppen-Coaching von Projektmanagern oder kollegiales Consulting als besser für besonders versierte ProjektmanagerInnen. Projektleiter-Communities im eigenen Betrieb oder in Partnerschaft mit einem anderen Betrieb bilden gute Lernmöglichkeiten.

Unglücklicherweise haben sich solche Massnahmen noch nicht flächendeckend verbreitet und bieten daher unglücklicherweise zu einseitige Schulungen an. Projektmanagementseminare können, wie bereits erwähnt, Sinn machen, sind aber sicherlich kein Patentrezept für die Qualifizierung von Projektmanagern und auch nicht für die weitere Entwicklung des Projektmanagementsystems im Unternehemen.

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