Privatinsolvenzen Veröffentlichung

Veröffentlichung von Privatinsolvenzen

Eigentlich ist es nichts Neues, dass Konkurse veröffentlicht werden. Die Amtsgerichte sind für die Veröffentlichung von Insolvenzmeldungen zuständig. Ihr Konkursverfahren (Privatinsolvenz oder reguläre Insolvenz) ist staatlich. Öffentliche Bekanntmachungen Ihrer Insolvenz werden einen Monat nach dem ersten Veröffentlichungstag gelöscht.

Insolvenzabwicklung und Datensicherung

Ich interessiere mich an dieser Stelle dafür, wie die Veröffentlichung aller personenbezogenen Angaben im Insolvenzverfahren mit dem Datenschutzgesetz verträgt. Personenbezogene Angaben werden im Rahmen des Internetangebotes zugänglich für freiwillig zur Verfügung gestellt. Sie müssen nur das Stichwort *Insolvenz* in einschlägigen - und schon unter erfährt geben Sie alles unter über ein, inklusive eine ausführliche Beschreibung, wie Sie mit der Zusatz-Suchmaschine noch mehr Ergebnisse erzielen können.

Da die Ankündigungen im Netz stattfinden, verursacht die Veröffentlichung die Auswirkungen für Die Bedenken sind ernster, als dies bei der Veröffentlichung in herkömmlicher (Papier-)Form der Fall ist. Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem bei der Internetveröffentlichung, dass auch nach Abschluss des Insolvenzverfahrens die Antragstellerin an einem Neubeginn verhindert, aber zumindest erschwert wird.

Eine Lösung für Dieses Problems habe ich aber nicht. Nähere Infos dazu gibt es hier: .... Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem bei der Internetveröffentlichung, dass auch nach Abschluss des Insolvenzverfahrens die Antragstellerin an einem Neubeginn verhindert, aber zumindest erschwert wird. Eine Lösung für Dieses Problems habe ich aber nicht.

Das ist für mich kein Thema, und deshalb glaube ich, dass wir auch hier keine Lösung haben. Sollte man als Ottonormale Bürger oder Geschäften¼hrer keine Möglichkeit haben hätte vor dem Abschluß von größeren Geschäftspartners über die Zahlungsfähigkeit von Geschäftspartners zu unterrichten. Nun, dann ließen wir doch mal den Zufall aufkommen, dass eine Geschäft zahlungsunfähig wurde, weil z.B. auch ein Teil der nun als Gläubiger erscheinenden "Geschäftspartner" wesentlich zur Zahlungsunfähigkeit beitrug.

In meinem Falle und das Dilemma war, dass der Briefe des Gerichtsvollziehers nie an mich durchgeschickt wurden. In meinem Falle war es kein so großes Hindernis wie die Zahlungsunfähigkeit. Nach dem Datenschutzgesetz ist es meiner Ansicht nach nicht zulässig, dass übrigens solche Daten im Netz veröffentlicht. Damit kann jeder Bekannter - bei vorhandenem Interessenten - mit Mühelosigkeit solche Information herausfinden, die letztendlich die Ansicht über einer Persönlichkeit nachhaltig prägen kann.

Besteht eine Begründung zur Regelung über öffentliche Ankündigungen in Konkursverfahren im Netz, warum wurde damals beschlossen, solche Angaben im Netz zu verbreiten? Wie Sie wissen, vergißt das Netz nie, selbst mit dem Recht zu verlieren, denke ich, daß für eher selten ist und dies kann eine unmittelbar genannte Persönlichkeit schädigen auf Dauer in Mitleidenschaft ziehen, selbst wenn die Sache beigelegt wurde.

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