Privatinsolvenz Bayern

Die Privatinsolvenz in Bayern

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Statistisches Bundesamt - Private Insolvenzen in Bayern um 10,1 Prozentpunkte gesunken

Von den 4 387 im ersten Quartal 2011 in Bayern durchgeführten Insolvenzfällen betrifft nach Auskunft des Landesamtes für Statistik und Informatik die große Mehrheit, d. h. 3 548 bzw. 80,9 Prozentpunkte, private Einzelpersonen (Verbraucher, ehemalige Selbstständige, Anteilseigner ) und Erbschaften.

Bei den Firmeninsolvenzen sank die Anzahl im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 15,5 Prozentpunkte, bei den Einzelinsolvenzen "nur" um 10,1Prozentpunkte. Den größten Anteil an den Gesamtinsolvenzen hatten Konsumenten (2.661; -9,5 Prozent) und ehemalige Selbstständige (768; -14,5 Prozent). Der Forderungsbestand der Gläubiger gegen "sonstige Schuldner" belief sich auf rund 334,5 Mio. EUR (1. Qu. 2010: 443,4 Mio. EUR) und damit auf 94 290 EUR (112 371 EUR) pro Privatinsolvenz.

Die Insolvenzgerichte in Bayern haben in den ersten drei Monaten 2011 gegen " andere Schuldner ", darunter Private (Verbraucher, ehemalige Selbständige, juristische Person als Gesellschafter) und Nachlassverwalter, 3 548 Verfahren eröffnet. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Informatik sind dies 10,1 Prozentpunkte weniger als im ersten Vierteljahr 2010, davon entfallen drei Viertel auf Konsumenten (2 661; -9,5 Prozent) und ein gutes fünftel auf ehemalige Selbstständige (768; -14,5 Prozent).

In der Privatwirtschaft wurden von den 3.548 Konkursverfahren 3.438 Eröffnungen durchgeführt (-9,0 Prozent). Aufgrund fehlender Vermögenswerte wurden 72 Prozesse (-35,1 Prozent) eingestellt und in den anderen 38 Prozessen (-33,3 Prozent) konnten sich Kreditgeber und Debitoren auf einen gerichtlich überwachten Schuldentilgungsplan einigen. Der Forderungsbestand der sonstigen Debitoren belief sich im Berichtsjahr auf 334,5 Mio. EUR, im Durchschnitt 94.290 EUR pro Insolvenz, und lag damit knapp ein Quartal (-24,6 Prozent) unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 443,4 Mio. EUR.

Von den Gesamtforderungen der Gläubiger entfielen gut zwei fünftel (42,5 Prozent) auf die zahlungsunfähige Verbrauchergruppe, deren Verschuldung gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 deutlich zurückgegangen ist (-27,2 Prozent) und im Durchschnitt 53.390 EUR pro Insolvenz betrug (Vorjahresquartal: 66.370 EUR). Auch in Oberbayern wurden im ersten Halbjahr 2011 die meisten Insolvenzen von "sonstigen Schuldnern" verzeichnet (1 169).

Alle Landkreise verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr weniger private Insolvenzen, während die Entwicklung in Bayern mit -14,5 bzw. -2,6 Prozentpunkten am stärksten ausfiel. Auch die Oberpfalz, Oberbayern und Mittelfranken verzeichneten einen überproportionalen Einbruch. Für die Oberpfalz wurde die größte Durchschnittsverschuldung der "sonstigen Schuldner" ermittelt, für Oberfranken die niedrigste (118.916 EUR bzw. 68.641 EUR je Insolvenz).

Die Vergleichszahlen lagen in den ersten drei Quartalen 2010 bei 163.300 EUR (Unterfranken) und 86.242 EUR (Oberpfalz).

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