Pmi Methode Projektmanagement

Pmi-Methode Projektmanagement

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Projektmanagementmethoden im Überblick

Geschäftsführer und Projektleiter müssen stellen sich die Frage, welche Projektmanagement Methodik für ihr Unternehmen am besten geeignet ist. PMI, IPMA und PRINCE2 â?" zumindest eine dieser drei klassischen Projektmanagementmethoden ist heute Teil der Toolbox eines jeden Projektleiters. Obwohl einige Projektmanagement-Verfahren heute zum Teil annähern sind, weichen die Verfahren in vielen Aspekten noch grundsätzlich ab.

Der Entscheid eines Betriebes für die Einführung eines dieser beiden Verfahren hat immer weit reichende Auswirkungen auf Arbeitsabläufe und die Arbeit in einem Unter-nehmen. Bei der Wahl der Methode sollte daher immer die Firmenkultur im Vordergrund stehen. Interessierte und Projektmitglieder müssen werden von Beginn an in den Entscheidungsprozess eingebunden, so dass sie Umwälzungen in der Umsetzung von IPMA, PMI oder PRINCE2 anerkennen und unterstützen.

Andernfalls bedrohen weit reichende Auseinandersetzungen den Unternehmenserfolg des Projektmanagement im Allgemeinen nachhaltig: gefährden Es gibt zwei große Verbände, die sich dem Themenbereich Projektmanagement widmen und deren Repräsentanzen im Ländern die für Projektleiter entscheidende Zertifikate anbieten: das American Project Management Institute (PMI) und die International Project Management Association zum Beispiel (IPMA).

Darüber hinaus ist die PRINCE2-Methode (Projects in Controlled Environments), die in Großbritannien und den Niederlanden weit verbreitet ist, Eigentum des britischen Office of Government Commerce OGC. Ausrichtung auf die Kundenmethodik. Grundsätzlich hat der Projektleiter bei der Wahl der Projektmanagementmethode im Betrieb immer den Fokus auf den Kunden: Wenn dies bereits mit einem gewissen Niveau funktioniert, wird jeder Projektleiter diese Methode vorziehen übernehmen

Aufbauend auf einem bereits erlernten Ansatz wird Zeit gespart und die gewonnenen Erfahrungen besser in die Arbeit integriert. Aber häufiger Projektleiter kommen zu Firmen, die noch nie auf der Basis herkömmlicher Projektmanagement-Methoden arbeiteten. Hier ist es Sache des Projektleiters und der Firma projektführenden, die Methode für zu wählen, die am besten zu Bedürfnissen, den Anforderungen und der Unternehmenskultur passt.

Welches der drei klassischen Projektmanagement Methoden am besten zu einem Betrieb paßt, sollte situationsbezogen und pragmatisch erörtert werden. Das Geschäftsführung und der Projektleiter müssen spiegeln in einem ersten Arbeitsschritt die Firmenkultur wieder. Folgende Fragestellungen sind im Entscheidungsfindungsprozess entscheidend: Wie wird die Performance im Betrieb bewertet und bewertet? Ist das Projekt prozessorientiert?

Inwiefern sind die wichtigsten Kennziffern für die Projektarbeiten? PMI, IPMA und PRINCE2 umfassen das gesamte Spektrum zwischen geschlossenen und offenen Systemen sowie zwischen einer zahlenorientierten und kompetenzbasierten Firmenkultur. Damit reflektieren die Verfahren die Projekt- und Geschäftskulturen der Länder und der Herkunft. Das PMI leitet ein Projekt  "AmericanÂ", zeichnet sich daher durch groÃ?e AusbaufÃ?

Durch diese Fokussierung auf die skalierbaren Rahmenbedingungen im Betrieb zwangsläufig kann die große Offenheit von PMI zu Reizungen im Rahmen des Projekts für führen. Weil sich nicht wenige Mitarbeiter, gerade in Deutschland, mit der in diesem Rahmen geschaffenen Durchsichtigkeit und der zu veröffentlichenden dafür, teilweise heiklen Angaben, besser auskennen. Das PMI ermöglicht ein "maßgeschneidertes" Projektmanagement: Prioritäten, depth und Intensität können in den unterschiedlichen Bandbreiten problemfrei, situationsabhängig und variantenreich ermittelt werden.

Die IPMA rückt die Teilnehmer des Projekts in den Mittelpunkt. Im Mittelpunkt der IPMA steht der Mensch bzw. die Führungskraft und die Projektpartner mit ihren unterschiedlichen, persönlichen Fähigkeiten. Die " deutsche " Methode IPMA ist ebenfalls durch ihren Toolbox-Charakter gekennzeichnet - Projektleiter haben hier auf stärksten die Möglichkeit, Aufgabenstellungen zu adaptieren und kompetenzbasiert zu entscheiden.

Die PMI ist die am häufigsten verwendete Methode in Bezug auf die Zertifizierungsnummern. Die IPMA ist die am häufigsten verwendete Methode im deutschen Sprachraum. Es bündelt das kompetenzorientierte Führen von Projektmitarbeitenden auf stärksten mit Nachdruck. Die in Großbritannien entstandene PRINCE2 ist ein Spezialfall der drei Projektmanagementmethoden. Sie ist ein in sich abgeschlossenes Gesamtsystem und bedarf eines sehr detaillierten Projektmanagements.

PRINCE2 dagegen legt die Rolle von Führungskräften, Interessengruppen und Mitarbeitern weit über stärker als die beiden anderen Verfahren fest und fordert alle Projektbeteiligten auf, sich vollständig dem Projekterfolg unterzuordnen. Die Projektleiter und sein Projektteam müssen halten sich genau an die strengen Vorgaben dieses Systems.

Auch die Anspruchsgruppen sind verpflichtet, sich der Methode anzunähern - das trifft auf ausdrücklich auch auf das Top-Management zu. Dahinter steckt viel Konfliktpotential, denn PRINCE2 ist das komplexeste der drei Komplettsysteme, vor allem in seiner Umsetzung. Aber auch das abgeschlossene System von PRINCE2 bringt für Firmen viele Vorteile:

Die Methodologie legt durch die übersichtliche Gliederung und Verteilung der Aufgaben fest, was jeder Projektbeteiligte zu tun hat. PRINCE2 kann so nach erfolgreicher Umsetzung Projekte zu mehr "Selbstlauf" führen. Etwas überspitzt lässt lässt lässt sagt sich, dass PRINCE2 Â "Projektmanagement für DummiesÂ" ist. Es wird hier der Ausdruck "Management by Exception" formuliert: Durch die eindeutigen Vorgabe der Methode soll das Managment nur in Ausnahmefällen eingreifen müssen.

Die IPMA und PMI fordern mehr Bauchgefühl und persönliche Verantwortung von den Mitarbeitern des Projekts und sind daher anspruchsvoller als PRINCE2 mit seinen strikten Vorgaben und Abläufen. Zugleich sind die Gestaltungsmöglichkeiten für alle Projektteilnehmer hier um einiges größer. Diese ermöglichen es den einzelnen Mitarbeitern, durch Einsatz und Einsatz zu "Helden" zu werden und das Projektmanagement als Karrierepfad zu nützen.

Umso aufwendiger und umfangreicher ein Vorhaben ist, je größer ist, je mehr ist es wichtig, in diesem Rahmen auch bestimmte Freiräume zu bekommen, die von PMI und IPMA stärker bestellt werden. Die  "Vendor Tray MethodikÂ" von IPMA und PMI eignet sich auch viel besser fÃ?r Projekte, die aufgrund von Schwierigkeiten kurz vor dem Kollaps sind.

Mit solchen prekären Projekte muss das Projekt-Team auf Problemstellungen in der Regel situationsbezogen eingehen, um sie erfolgversprechend abschließen zu können. PRINCE2 ist hier aufgrund des längeren Umsetzungsprozesses nicht geeignet. Derzeit gibt es in vielen projektführenden Firmen eine Weiterentwicklung weg von den drei klassischen Projektmanagementmethoden hin zu einem agilen Projektmanagement. Unabhängig durch die Stärken der agilen Vorgehensweisen bleibt aber auch in Zukunft die traditionelle Methode nicht aus der Hand zu geben.

Je größer das Vorhaben wird und je mehr Interfaces es in diesem Vorhaben gibt, umso mehr sind und verbleiben die stärker PMI, IPMA und PRINCE2. Thomas Winkelmann ist seit 2006 Angestellter der Firma PM Firefighters Project Management Gmbh (www.pm-firefighters. eu) und hat große Developerprojekte in der medizin-technischen Umsetzung begleitet.

Zuvor studierte er Betriebswirtschaft bei Universität Bremen Projektmanagement am IPPMI. Engelmann verfügt über GPM / IPMA Level D, PRINCE2 Practitioner und PMI / PMP Zertifizierung und ist in der Prozessoptimierung durch die Verwendung des CMMi Level 3 Maturity Modells in Entwicklungsunternehmen zertifiziert.

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