Nexxt Change Erfahrungen

Erfahrung mit Nexxt Change

Wirkungsanalyse von nexxt-change: Erfahrung mit der Implementierung oder Sie suchen ein Unternehmen, das Sie übernehmen können oder einen Nachfolger für Ihr Unternehmen? nexxt-change hilft Ihnen weiter. nachfolgebörse nexxtchange bietet für beide Gruppen die optimale Lösung. Die Strukturen bleiben erhalten, Erfahrung und Know-how. Über nexxt-change finden Sie Berichte über erfolgreiche Übergaben.

Für beide bietet die Unternehmensbörse nexxt-change. Die Strukturen bleiben erhalten, Erfahrung und Know-how.

Messe des Nichts

Die Zehntausenden von deutschen Unternehmern wollen nichts anderes als den Eintritt in den Ruhestand. 3. Du wirst keinen neuen Besitzer haben. Ich kann keine Gesellschaft auftreiben. Andernfalls sind laut einer Studie der Deutschen Industrie- und Handelskammer im Jänner 2007 43.000 Betriebe in Deutschland von rund 150.000 Stellen pro Jahr betroffen.

Nach Angaben des DIHK findet der ältere Gründer oft keine passenden Rechtsnachfolger, so dass jedes 12. Unternehmen aufgelöst werden muss, anstatt mit neuem Management zu starten. Schon als Schuljunge wollte der Junge eines Gartengeräte-Händlers bei schwäbisch Hall selbstständig werden. Er hatte anscheinend die große Wahl, welchem Entrepreneur er folgen möchte.

Es soll ein mittelständisches Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu rund drei Mio. EUR sein, vorzugsweise in Süddeutschland. Die Eigenmittel würden für einen Anschaffungspreis von ein bis zwei Mio. E ausreichen. Die Registrierung erfolgte bei Nexxt-change, der grössten Wertpapierbörse für Unternehmensnachfolgen, die unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium und der KfW-Mittelstandsbank geführt wird.

Über 7000 Existenzgründerinnen und Existenzgründer sind dort auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter. Als er bei Nexxt-change gefragt wurde, wurde ihm nicht ein einziges übernehmendes Geschäft geboten, sondern ihm wurden zweifelhafte Stellen als Aussendienstmitarbeiter auf kostenloser Grundlage geboten. Bankmitarbeiter sagten: "Wir möchten auch wissen, wo die Gründer mit Nachfolgeproblemen sind. Und wo sind die Firmen, die jemanden wie mich brauchen?

"Laut einer Untersuchung des Bonn Institute for Medium-Sized Business Research (IfM) gab es 2005 rund drei Mio. in Deutschland. Nach Abzug der Kleinstbetriebe mit einem jährlichen Umsatz von weniger als 50 000 EUR verbleiben 2 122 000 Betriebe, von denen 94,5 oder 2 005 000 als Familienbetriebe anzusehen sind.

Unter der Annahme, dass aus Altergründen im Schnitt alle 25 bis 30 Jahre ein Wechsel im Management ansteht, sucht rund vier Prozentpunkte aller Betriebe jedes Jahr einen neuen Vorgesetzten. Laut IfM gab es zwischen 2005 und 2009 354 180 Betriebe, allein im Jahr 2005 waren es rund 71 000 Betriebe mit 678 000 Mitarbeiter.

In der letzten Zeit ist die Zahl der Unternehmen, die einen neuen Mitarbeiter gesucht haben, fast unverändert hochgefahren. Diejenigen, die bald nach dem Kriege und während des Booms der wirtschaftlichen Wunderjahre zu Unternehmern wurden, zogen sich in den 80er oder 90er Jahren zurück. Bis dahin wurde ein Familienbetrieb hauptsächlich an die nächste Generationen abgegeben, aber heute sind nur noch rund 40 % der Verwandten bereit, diese zu übernehmen.

Wenn weniger Nachwuchs auf die Welt kommt, gibt es weniger Nachkommen. In 2005 wurden rund 7.300 oder 10,2 Prozentpunkte der Firmen noch von einem familienfremden Geschäftsführer geführt - ein Abwärtstrend. Aufgrund der EU-Richtlinien Basel II für Kreditinstitute ist es für angestellte Führungskräfte schwierig, genügend Mittel zu annehmbaren Konditionen zu beschaffen, um sich in ein Geschäft zu einkaufen.

Nahezu jeder zweite Senioren muss daher außerhalb der Familien- und Unternehmensgrenzen nach einem passenden Nachwuchs Ausschau halten. Er ist Jurist und Wirtschaftswissenschaftler, Lehrbeauftragter an der WHU - Otto Beisheim School of Business in Vallendar und an der Hochschule Bergisch Gladbach sowie Direktor des namhaften Institutes für Unternehmensberatung bei der Unternehmensübergabe.

Vor allem aber hat er drei Punkte identifiziert, auf die ein Entrepreneur bei der Suche nach einem neuen Mitarbeiter achtet: "Erstens will er genügend Mittel erhalten, damit er sich gerecht betreut fühlen und seinen Lebensabend sorglos auskosten kann. Im Alter zwischen 40 und 45 Jahren, gut geschult, mit entsprechender Managementerfahrung, sind viele auf der Suche nach einem Einkäufer.

Managment Buy-In, kurz MBI, ist der Name dieser Nachfolgeregelung. Im Jahr 2005 wurden 11 700 Gesellschaften oder 16,5 Prozentpunkte übernommen. Aber auch für diese Newcomer - viel Ältere und Erfahrenere als ein Akademiker und mit mehr Eigenkapital als interne Kandidaten - ist es nicht einfach, ein geeignetes Geschäft zu suchen.

Erfahrungen sammeln sie wie Ulrich Speer, ein 37-jähriger Süddeutscher Techniker, der seine Tätigkeit als Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter beim Maschinenbauunternehmen Hamatech AG niedergelegt hat. Diesem enttäuschenden Vorschlag wird unter anderem die Tatsache zugeschrieben, dass es viel Geld auf dem Kapitalmarkt gibt, das in Hedgefonds oder in Private Equity-Gesellschaften investiert ist, die nach sinnvollen Investitionen aussuchen.

"In den vergangenen Jahren sind die Einkaufspreise für Firmen stark angestiegen. Es werden andere Antragsteller rausgeschmissen und, wenn notwendig, einige Milionen mehr. "Im Jahr 2005 sind 21,1 Prozent der Betriebe mit rund 114.000 Mitarbeitern zu Kapitalgebern oder Mitbewerbern gewechselt, und "dieser Prozentsatz steigt aktuell signifikant ", bekräftigt Prof. Armin Pfannenschwarz aus Pforzheim.

Die 114.000 Mitarbeiter bilden zusammen mit den Mitarbeitern der 5900 Firmen, die kürzlich keine Interessenten gefunden haben und deshalb liquidiert wurden, laut DIHK-Studie die rund 150.000 Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz jedes Jahr durch die schwierige Betriebsnachfolge bedroht ist. Die Frage ist jedoch: Warum gab es keine Antragsteller für 5900 Firmen, also für 8,3 und damit für jedes 12. der Firmen, die 2005 das Risiko auf sich nehmen wollten?

"Nicht jedes einzelne Geschäft kann man verkaufen", sagt Torsten Ansmann, Vorstandsmitglied des auf Unternehmensnachfolge spezialisierten Beratungsunternehmens Targas AG. Etwa 1200 seiner Kunden, vom kleinen Kioskbetreiber bis zum mittelständischen Betrieb mit einem Umsatz von 15 Mio. EUR, stehen zum Kauf an. Nachfrageseitig betreut er Kunden, von denen sich 70 Prozent in diesem Bereich zum ersten Mal in ihrem Berufsleben selbständig machen wollen.

"Das Ergebnis dieser Überlegungen sind in der Regel unrealistische Hoffnungen, dann der Schlag, wenn der Consultant das Geschäft evaluiert hat, und schließlich die verbitterte Erkenntnis: "Weil er keine Altersvorsorge getroffen hat und einen Ausverkauf zu wenig gemacht hat, muss er bis zum Ende durchhalten. Auch die potentiellen Erben hatten oft falsche Auffassungen.

Manche waren auf der Suche nach einer Firma, wo sie um 9 Uhr früh als Boss auftreten und um 4 Uhr nach Haus gehen konnten. Der einfache jährliche Gewinn ist als Anschaffungspreis zu bezahlen, selbst für kleine Firmen ist der drei- bis fünfmal ige Zinssatz üblich. Ansmann schlussfolgert aus diesen Erfahrungen: "Für die Haelfte der Firmen, die jedes Jahr schließen muessen, weil sie keine nachkommen.

Und: "Für ein unbeschädigtes Unternehmen", sagt er, "findet man immer jemanden, der es aufnimmt. "Die 8,3-prozentige Zahl der Firmen, die ohne Ton oder Ton vom Arbeitsmarkt verschwanden, hatten "in der Regel nichts mehr zu übernehmen". Sein Mitarbeiter Peter May ist auch davon Ã?berzeugt, dass Firmen, die schlieÃ?en mÃ?ssen, ökonomisch und oft nur dazu da sind, die Senioren Ã?ber Wasser gehalten zu werden.

Sie bieten auf jeden Fall keine Nachfolgemöglichkeiten. Für Pe3 ter Mai ist die Tatsache, dass jedes Jahr Firmenauflösungen stattfinden, "nicht mehr und nicht weniger als ein natürliches, sinnvolles und gesundes Auswahlverfahren". "Etwa 70 % der Betriebe werden an jemanden abgegeben, den der Senioren schon lange kennen, Konkurrenten, Lieferanten, Hersteller, Mitarbeiter", sagt Pfannenschwarz.

Die intakten Firmen würden durch Weiterempfehlungen, persönlichen Kontakt in Wirtschaftsverbänden oder durch die Vermittlung eines Käufers an ihre Kunden einen neuen Eigentümer finden. Pfannenschwarz sieht es "eher unwahrscheinlich", dass ein Interessierter einen aus dem Nichts, zum Beispiel über eine Wertpapierbörse, ohne persönlichen Kontakt zu finden bekommt, der einen neuen Mitarbeiter auswählt. In beiden Fällen das selbe Bild: Einerseits wurden billige, aber wenig attraktive Firmen geboten.

Andererseits waren potentielle Nachfolgeunternehmen auf der Suche nach interessanten, mittelgroßen Firmen, am besten in einer Branche der Zukunft. "Rund 15.000 Existenzgründer, knapp die Haelfte aller Personen, die einen neuen Mitarbeiter ausserhalb ihrer Familien- und Unternehmensgrenzen gesucht haben, werden sich im Jahresverlauf auf der Internetplattform Nexxt-change befinden. Wenn die Anzeige entfernt wird, fragen die regionalen Partner von Nexxchange nach dem Warum.

Nach Angaben eines Mitarbeiters der KfW-Mittelstandsbank werden jedes Jahr mehr als 1600 Anzeigen aus der Akte gestrichen, weil ein Unternehmen seinen Rechtsnachfolger hat. Weil nahezu alle Privatmakler, viele Handelskammern und Verbände ihre Offerten über Nexxt-change anbieten, sind die Erfolgschancen angesichts der derzeitigen Daten schlecht. Peter Mays Blick auf die Situation wird nicht nur durch den kaum nachweisbaren Börsenerfolg und die enttäuschenden Erfahrungen von Kandidaten wie Speer oder ?etzer gestützt.

Es ist ihm selbst nicht geglückt, einen Entrepreneur zu gewinnen, der wirklich einen neuen Mitarbeiter sucht. Vielleicht, weil die erfolgreichen Entrepreneure lernen, ihre Aufgaben selbstständig zu bewältigen. Der 65-Jährige besitzt noch immer die Haelfte des Unternehmens (250 Mitarbeiter; rund 21 Mio. EUR Umsatz). "Mir ist kein einziger Entrepreneur bekannt, der Schwierigkeiten hätte, einen neuen Eigentümer zu finden", sagt Schwarzkopf Senior, der die Gründung einer eigenen Erbschaft in Erwägung zieht.

Geblieben ist ein Ausblick auf die Älteren, die sich für unersetzbar erachten. Aufgrund von Basel II wird eine Gesellschaft, deren Unternehmensnachfolge nicht geklärt ist, von den Kreditinstituten schlechter bewertet und zu schlechteren Bedingungen mit Krediten versorgt. Mehr und mehr Entrepreneure sorgen frühzeitig für ihre Unternehmensnachfolge. In fast der HÃ?lfte der FÃ?lle kommt der Impuls zum Handeln von einer Hausbank.

Gerade erst hatte er in NRW stark expandiert, als ihn ein Commerzbank-Berater mit dem Ziel der Kreditvergabe angesprochen hatte und weil er alle Firmen auf sich abgestimmt hatte. Er hat für seine 24 Poco Märkte im Gesamtwert von rund 100 Mio. EUR die Geschäftsführung übernommen und überlegt sich nun eine Gründung.

"Nur kreditunabhängige Existenzgründer können die Frage der Unternehmensnachfolge ignorieren", sagt Peter May. Ihm sind die Kreditinstitute bekannt, die großen Einfluss auf unternehmerische Tätigkeiten ohne Nachfolgeregelung ausgeübt haben, und die Eigentümer von Gesellschaften, die ihre Unternehmensnachfolge geregelt haben. "Die griesgrämigen Patriarchen, die alle belästigen und das Ensemble mit ins Grab nehmen wollen, werden oft angeführt, sind aber nur ein Zitat.

So konnte er ein Werk über die dramatischen Zeiten des Umbruchs verfassen, als er und sein Familienvater das Geschäft eine Zeit lang zusammentaten.

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