Nachfolgeplanung Kmu

Unternehmensnachfolge Kmu

Professionelle, interdisziplinäre Vorbereitung zur selbständigen Übergabe / Übernahme www.hkvbs.ch/nachfolgeplanung-kmu. Eine Nachfolgeregelung für KMU ist eine anspruchsvolle Aufgabe und dauert oft mehrere Jahre. Sie möchten in naher Zukunft ein mittelständisches Unternehmen übernehmen und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen?

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Referenzen im Bereich der Nachfolgeplanung. Die Nachfolgeplanung für KMU.

Abschaltung

Nützliche Hinweise für Unternehmensübertragungen und -übernahmen: Die gängigsten Übertragungsarten, Verfahren zur Bewertung von Unternehmen und Ermittlung des Kaufpreis. Zur erfolgreichen Unternehmensübergabe ist eine gründliche Vorarbeit sowohl auf Seiten des Eigentümers als auch des Nachfolgers vonnöten. Erklärungen und Hinweise. Mangelnde Zukunftsaussichten können dazu führen, dass ein Unternehmen geschlossen wird.

Nachfolgeplan

Eine Nachfolgeregelung für KMU ist eine herausfordernde Aufgabenstellung und nimmt oft mehrere Jahre in Anspruch. Dabei sind in jeder Etappe wesentliche Punkte zu berücksichtigen. Um einen erfolgreichen Übergang zu erreichen, müssen zwei Seiten mit unterschiedlicher Perspektive eine gütliche Einigung erzielen. Die Erfolgsaussichten sind umso größer, je früher sich Anbieter und Abnehmer damit befassen.

Die Nachfolgeregelung erfolgt in mehreren Schritten. Es gibt in jeder Etappe Wichtiges zu beachten. Die Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer stehen Ihnen dabei durch persönliche Kontakte zur Seite. Gern präsentieren sie auch unsere neue Nachfolgeliste.

Steuerliche Gesichtspunkte der Nachfolgeplanung

Steuerliche Gesichtspunkte sind ein ständiges Thema in der Nachfolgeplanung. Der Bundesgerichtshof hat im Rahmen der mittelbaren Teilliquidierung und -umsetzung im vergangenen Jahrzehnt weitere Schwierigkeiten verursacht und zu einer dringenden Verzögerung der anstehenden Nachfolgeplanung beigetragen. Durch die Unternehmensteuerreform II werden die seit langem versprochenen Neuerungen nun durchgeführt; der Gordianische Knotensprung in der Nachfolgeplanung wird sich in den kommenden Jahren erholen.

Die folgende Wanderung durch die Steuergesetze verdeutlicht die wichtigsten Aspekte der Nachfolgeplanung. Die von den Gerichten entwickelten Verfahren wurden mit der Einführung der Vorschriften über die mittelbare Teilauflösung und Umsetzung per Stand per 31.1.2007 (Bundesebene) und per 1.1.2008 (Kantonsebene) in das Recht übernommen.

Zur Gewährleistung einer verbindlichen Sicherheit ist es ratsam, vor dem Kauf der Firma oder vor dem Kauf von Kapitalanlagen eine steuerliche Entscheidung zu treffen. Die Beschränkung der mittelbaren Teilliquidierung betrifft jedoch den Fall des Unternehmensverkaufs. Der mittelbare Teilliquidationsvorgang ist in Artikel 20a Abs. 1 Satz 1 Buchstabe a DGB festgelegt und besteht, wenn folgende Voraussetzungen kumuliert vorliegen: aus denen Privatvermögen in Betriebsvermögen veräußert wird (Systemwechsel: Nominalwert zum Buchwertprinzip); innerhalb von fünf Jahren nach dem Veräußerungszeitpunkt wird der nicht operative Stoff der veräußerten Firma verteilt; der Stoff existierte bereits zum Veräußerungszeitpunkt und war nach Handelsrecht verteilbar.

Es werden mehrere Geschäfte innerhalb von fünf Jahren bei einer Beteiligung von weniger als 20 v. H. gemeinsam verbucht; für verschiedene Verkäufer ist eine Zusammenarbeit vonnöten. Auf Bundesebene gilt die neue Verordnung über die indirekte Teilverwertung rückwirkend zum 01.01.2001, sofern noch keine rechtsverbindliche Beurteilung erfolgt ist. Unter Umsetzung versteht man die Übertragung von Beteiligungspapieren aus dem privaten Vermögen einer Privatperson in eine von dieser kontrollierte Gesellschaft.

Wie bei der mittelbaren Teilauflösung wird der daraus resultierende Veräußerungsgewinn vom Finanzamt in das steuerpflichtige Ergebnis umgegliedert. Bislang ( "vor dem 1. Jänner 2007") konnten die steuerlichen Folgen der Umsetzung im Rahmen einer Holding-Lösung dadurch umgangen werden, dass die latenten Steuerbelastungen auf die Holding so gebucht wurden, dass die latenten Steuerbelastungen auf die noch nicht ausgezahlten Gewinne beibehalten wurden.

Darüber hinaus werden verschiedene Maßnahmen zugunsten von Kapital- und Personengesellschaften durchgeführt, um die zukünftige Nachfolgeplanung zu erleichtern und steuerliche Vorteile zu nutzen. Die konjunkturelle Doppellast für Unternehmen auf Bundesebene wurde zum Stichtag des Jahres 2009 abgebaut. Bei Aktien im Privatbesitz von mind. 10 vom Hundert gilt nun eine teilweise Besteuerung der Dividende von 60 vom Hundert (50 vom Hundert bei Aktien im Betriebsvermögen).

Auch ein grosser Teil der Schweizerischen Bundesländer hat die partielle Besteuerung im Steuerrecht festgeschrieben, wobei die Vorschriften zum Teil sehr verschieden sind. Ausserdem weichen ein grosser Teil der Schweizerischen Bundeskantone vom Verfahren der Teileinkünfte zugunsten des Teilverfahrens ab. Lediglich zwei Kanton (BS, NE) haben noch keine Vorschriften verabschiedet (siehe dazu Tabellen auf S. 17). Ergibt sich aus Vergleichsrechnungen, dass entweder der Geschäftssitz oder der Wohnsitz hinsichtlich der Art oder des Steuersatzes vorteilhafter ist, kann eine Übertragung von Privat- auf Betriebsvermögen oder vice versa untersucht werden.

Angesichts dieser Differenzen kann es auch sinnvoll sein, einen Wohnortwechsel zu erwägen und den kantonalen Steuerkonkurrenz mitzugestalten. Werden Beteiligungspapiere im Betriebsvermögen geführt, ist auch eine Sitzverlegung ins steuerbegünstigte Land zu überprüfen. Änderungen der Bewertungsregeln für Unternehmensbeteiligungen. Latente Steuern auf die Überführung von Immobilien aus dem Betriebsvermögen in das Private.

Steuer- und Abgabenzahlungen von über 50 % des Umsatzes waren die Norm. Das Gesamtergebnis wird mit diesem niedrigeren Steuersatz für die direkte Bundesbesteuerung gesondert versteuert, dabei wird ein Mindeststeuersatz von 2 Prozentpunkten angewendet. Auch auf kantonaler Ebene ist eine Reduzierung der Tarifermittlung geplant. Die Höhe des Anteils des Verwertungsgewinns für die Festsetzung des Satzes bleibt den Kantonen überlassen.

Auch die Nachfolgeplanung wird stark vereinfacht, da ein Rechtsnachfolger keine passiven Steuerabgrenzungen vornimmt. Der USR II führt auch auf Unternehmensebene zu einigen Änderungen oder Vereinfachungen, wie die Liste auf S. 18 aufzeigt. Bisher galt ein Immobilienunternehmen als recht umständlich bei der Nachfolgeplanung. Geringere Standortflexibilität und erhöhte Kapitalanforderungen verringerten die Zahl der potenziellen Nachfolgestellen.

Steuerrechtlich lassen sich Immobilien nur schwer in das private Vermögen übertragen. Durch die vorgenommenen Wertberichtigungen sind zum Teil erhebliche versteckte Rücklagen entstanden, die bei der Übertragung des Vermögens in das private Vermögen aufgedeckt wurden. Wenn eine Immobilie vom Betriebsvermögen auf das private Vermögen übertragen wird, kann der Besteuerungspflichtige fordern, dass nur die Abweichung zwischen den Investitionskosten und dem geltenden Einkommensteuerwert zum Übertragungszeitpunkt versteuert wird.

Zukünftige Unternehmensnachfolge wird langfristig von dieser Innovation profitiert haben. Der frühe Aufbau von Beteiligungsstrukturen kann sich auf die Nachfolgeplanung auszahlen. Der Gewinn kann an die Holdinggesellschaft abgeführt werden; Immobilien können auf Holdingebene oder an eine Schwesterfirma übertragen werden. Diese Unternehmen kommen in den Genuss des Investitionsabzugs auf Bundesebene und des Holdingprivilegs auf Kantonsebene; ihre Kapitalerträge sind steuerfrei.

Damit können nahezu 100-prozentige zukünftige Ausschüttungen an die Akquisitionsholding zur Rückzahlung von Schulden ausgenutzt werden. Transfers an nicht-direkte Nachfahren können zu steuerlichen Konsequenzen von bis zu 40 % des Unternehmenswertes führen. Die Nachfolgeplanung ist aus steuerlicher Perspektive aufwendig. Eine Nachfolgeplanung und die notwendige Restrukturierung sollte in der Regel fünf Jahre dauern.

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