Mindestkapital Gmbh

Minimalkapital Ltd.

I. Rechtsform der GmbH (SARL). Die Mindesteinlage muss immer von der Gesellschaft als Bareinlage geleistet werden. Niedrigeres Mindestkapital für Gesellschaften mit beschränkter Haftung - Möglichkeiten durch Kapitalherabsetzung. Ölker - Mindestkapital und Grundkapital - Effizienz zum Schutz der Gläubiger (Teil I).

Minimales Stammkapital; gesetzlich vorgeschriebene Summe des Eigenkapitals, mit dem die AG und die GmbH ausgestattet sein müssen.

Beteiligungskapital einer GmbH. Begriffsbestimmung im Franchise-Wörterbuch

Die Stammeinlage ist das Einbringungskapital und damit das Kapital einer GmbH. Wird eine deutsche GmbH gegründet, müssen die Aktionäre mind. 25.000 EUR (Österreich: 35.000 EUR, Schweiz: 20.000 EUR) einbringen. Der Nennbetrag bzw. das Mindestkapital dienen als Haftungs- und Solvenzgarantie und damit als Sicherheiten für die Kreditgeber.

Im Falle einer GmbH bleiben die privaten Vermögenswerte der Partner im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Firma unberührt. Es wird nur mit dem Betriebsvermögen gehaftet. Auch das Grundkapital ist die Gesamtheit der Kapitaleinlagen aller Aktionäre. Der Kapitaleinlage entsprechen die Anteile, die jeder Anteilseigner in die GmbH zahlt.

Das Grundkapital ist jedoch nicht für Beteiligungen oder Gewinnausschüttungen an die Aktionäre oder als Barreserve für Zahlungsverzug bestimmt. Sollte er trotzdem verzehrt werden, müssen die Aktionäre Insolvenz anmelden. Nach deutschem Recht bezeichnet der Ausdruck "Stammkapital" nur GmbH. Im Volksmund wird sie aber auch oft für das Mindestkapital von Kapitalgesellschaften verwendet.

Die Mindestkapitalausstattung einer AG in Deutschland liegt bei 50.000 EUR. Eine" Gründungsfreundliche" Version der GmbH in Deutschland ist die UG (Unternehmergesellschaft). Anstatt das gesamte vorgegebene Grundkapital zu erhöhen, müssen sich die Aktionäre mit einer Mindestbeteiligung von nur einem einzigen EUR einbringen. Die UG hat jedoch den Sinn, sie in eine GmbH umzugestalten.

Zu diesem Zweck muss die Firma jedes Jahr 25 Prozent ihres Gewinns als Reserve zurückstellen, bis 25.000 EUR erlangt sind. Das Mindestkapital einer GmbH in Österreich liegt bei 35.000 EUR. Wenn Sie mit weniger Last beginnen möchten, können Sie ein Gründerprivileg mit einem Grundkapital ab 10.000 EUR erwerben. Das Grundkapital muss jedoch innerhalb von 10 Jahren auf den Betrag der Stammgesellschaft anwachsen.

Wieviel Kapital benötigt die GmbH?

Laut Statistischem Bundesamt gibt es in Deutschland rund 765.000 GmbHs. Die GmbH, in der eine oder mehrere Firmengründer zusammengeschlossen sind, ist damit eine der populärsten in Deutschland. Die von den Anteilseignern in der Satzung festgelegte Mindestkapitalausstattung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung beläuft sich auf EUR 2.000.

Es reicht aus, nur die Haelfte dieses Stammkapitals, d.h. 12.500 EUR, bei der Gruendung der Firma in bar auf das Geschaeftskonto einzahlen zu lassen. Statt dieser Zahlung gibt es eine zweite Möglichkeit: die Übergabe von Sachanlagen an die GmbH. Zu diesem Zweck werden ein Bericht über die Unternehmensgründung und Belege über deren Wert wie ein Gutachten beim Firmenbuch eingereicht.

Sachleistungen müssen den geschäftsführenden Direktoren unmittelbar nach Geschäftsaufnahme vor der Handelsregistereintragung frei zur VerfÃ?gung gestellt werden. Weil Gutachten von Gutachtern in Bezug auf eingebrachte Sachgüter nicht nur kostspielig sind, sondern häufig auch zu zahlreichen Anfragen des Handelsregistergerichts führen - was aus Sicht der Fachanwälte zu erheblichen Verzögerungen bei der Handelsregistereintragung der GmbH führen kann -, wird in der Regel eine Bargeldbildung empfohlen.

Solange das Stamm- und damit Haftkapital einer GmbH nur EUR 2.000 beträgt, hat man im geschäftlichen Verkehr oft das Risiko, dass Fremdkapitalgeber der GmbH nicht in der Lage sind, mit der GmbH ein größeres Geschäftsvolumen umzugehen.

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