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Frauen verdienen in einer Partnerschaft oft mehr als Männer. Sie fragen sich, wie Sie bei der Arbeit mehr Geld verdienen können? Was kann man tun, um ein höheres Gehalt zu bekommen? Wer arbeitet, verdient mehr als nur Geld. Die Übersetzung für'earn more' im kostenlosen Deutsch-Italienisch-Wörterbuch und vielen anderen italienischen Übersetzungen.

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Kaum ein anderes europäisches Land weist ein so großes Lohngefälle zwischen Mann und Frau auf wie Deutschland. Das so genannte geschlechtsspezifische Lohngefälle ist mit 22% weit über dem EU-Durchschnitt (16,3%). Nach Angaben der EU-Kommission ist der Abstand nur in der Tschechischen Republik (22,5 Prozent) und Estland (26,9 Prozent) ausgeprägt.

Nur in jedem achten Beruf in Deutschland verdienen sie zumindest so viel wie ihre Männer, in nur fünf von ihnen mehr. In Berufen, die gemeinhin als Männerarbeit angesehen werden, können sie Punkte sammeln. Sie verdienen beispielsweise im Baugewerbe rund ein Viertel mehr ( "24 Prozent") als ihre Männer, was einem monatlichen Zuwachs von 648 EUR Bruttobetrag entsprich.

Mehr Lohnabrechnungen haben sie auch im Automobilbau (+21 Prozent) und im Bauwesen (+19 Prozent). Dies deutet darauf hin, dass die relativ wenigen in diesen Bereichen tätigen Mitarbeiterinnen mehr Verantwortung tragen als ihre Kolleginnen und Kollegen. 2. "Wer sich für Männerberufe entscheidet, ist für diese besonderen Tätigkeiten oft besonders engagiert und vielleicht auch besonders ambitioniert - das kann sich auch auf seine Gehälter auszahlen.

Laut einer Untersuchung der EU-Kommission rangiert Deutschland bei der fairen Entlohnung von Frau und Mann auf Rang 26 aller 28 EU-Länder, gefolgt von der Tschechischen Republik (22,5 Prozent) und Estland (26,9 Prozent). Am kleinsten ist der Abstand in Italien und Luxemburg mit je 5,5 vH. Der EUDurchschnitt liegt bei 16,3 Prozent.

Allerdings überwiegen in Deutschland die Anteile der Erwerbstätigkeiten der Menschen klar. Das Lohngefälle ist auch hier grösser als bei den Damen. Beispielsweise haben die meisten Führungskräfte nach wie vor signifikant besser bezahlte Arbeitsplätze: In den Bereichen Organisation und Unternehmensstrategie gibt es eine Kluft von mehr als einem Drittel. 4.

Noch größer ist die Einkommensungleichheit in den Rechtsberufen. Nach den verfügbaren Angaben erhalten sie dort im Durchschnitt nur die halbe, und das ist nur ein Minus. Weil diese Tätigkeiten zu Berufsfeldern zählen, in denen man traditionsgemäß besonders gut verdient: durchschnittlich mehr als 5400 EUR/Monat.

Deutlich ist, dass die Mehrzahl der männlichen Beschäftigten in diesen Berufen - im Unterschied zu den weiblichen - diese Lohngrenze übersteigt. Ein regionaler Abgleich der 401 Bezirke und unabhängigen Großstädte zeigt, dass die Frau nur dort mehr verdienen kann, wo sonst wenig verdienen würde. Die 44 Bezirke oder unabhängigen Großstädte, in denen die Frau zumindest annähernd das selbe Einkommen erhält, befinden sich im strukturell schwachen Ostteil (maximal 3 Prozentpunkte abweichend, auf der Landkarte gelbe und grüne Farbe).

Bei 15 von ihnen ist das Lohngefälle zugunsten von Damen - vor allem Frankfurt/Oder und Cottbus (beide Brandenburg) mit einem Anstieg von je 17 Pro-rata. Im Gegensatz dazu haben sie in Süddeutschland wesentlich weniger Gehaltsabrechnungen als ihre Männer. Der Landkreis Dingolfing-Landau (Bayern) ist führend in der negativen Lücke, hier verdienen 38% weniger Männer.

Vielmehr war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Frau neben ihrer eigenen Familien-Karriere starten konnte", so DIW-Expertin Bröhlich. Das Kapital beispielsweise verpasste mit -4% gerade noch den Schritt in die Region mit der kleinsten Lohnlücke. Eine schnelle Schließung der Kluft in ganz Deutschland sieht er allerdings als wenig wahrscheinlich an: "Nur ein Überdenken der Firmenkultur und eine Reform des Steuerwesens kann das Lohngefälle zwischen Mann und Frau verringern.

"Es gibt immer noch zu viele Negativanreize für die klassischen Nebenverdiener, in der Regel für sie. Nach wie vor sind sie in der Berufsplanung benachteiligt, nicht zuletzt durch die Anwesenheitskultur in den Betrieben und das unzureichende Betreuungsangebot.

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