Mahnverfahren Ablauf

Mahnwesen Verfahren

Mahnverfahren - wenn außergerichtliche Maßnahmen für den Schuldner unwirksam bleiben. Die Einleitung des Mahnverfahrens erfolgt durch einen Antrag auf Mahnung. Das Mahnverfahren läuft nach festen rechtlichen Schritten ab. Die folgenden Seiten beschreiben das Mahnverfahren. Die Einleitung des Mahnverfahrens erfolgt durch einen Antrag auf Mahnung, der (vereinfacht) einem Antrag entsprechen muss.

Was ist das Verfahren für das Mahnverfahren?

Hat ein außergerichtliches Mahnverfahren des Schuldners keine Auswirkungen auf den Zahlungspflichtigen, hat er die Option, seine überfällige Forderung vor Gericht geltend zu machen. Dabei hat der Zahlungsempfänger die Auswahl zwischen zwei Verfahrensweisen, dem Mahnverfahren und dem Rechtsstreit. Infolgedessen führen beide Prozesse zu einem Vollstreckungsbescheid, der den Zahlungsempfänger zur Vollstreckung ermächtigt.

Das Mahnverfahren und das gerichtliche Mahnverfahren weichen in wichtigen Aspekten voneinander ab. Ein Gerichtsverfahren ist die rechte Lösung, wenn der Kreditgeber mit Widerständen oder Verzögerungstaktiken seitens des Kreditnehmers gerechnet werden muss. Die Klage wird daher mit einem rechtlich bindenden und einstweiligen Vollstreckungstitel abgeschlossen. Das Mahnverfahren ist im Vergleich zum Beschwerdeverfahren verhältnismäßig schnell und kostengünstig und dann die geeignete Lösung, wenn der Zahlungspflichtige das Mahnverfahren nicht absichtlich aufschiebt.

Wesentlicher Bestandteil des Mahnverfahrens ist, dass die Beteiligten nicht bestreiten können, ob die Forderung vom Gläubiger gerichtlich geltend gemacht wurde oder nicht (vereinfachte Schlusskontrolle). Die Vollstreckungsanordnung regelt das Mahnverfahren. Berücksichtigt man den Prozessablauf im Mahnwesen, wird zwischen dem klassischen und dem automatischen Mahnwesen unterschieden.

Wenn sich der Zahlungsempfänger für das Mahnverfahren mit Ablauf nach dem herkömmlichen Mahnverfahren entschieden hat, kann er ein Anmeldeformular aus dem Bürogewerbe erstehen. Zur Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens legt der Zahlungsempfänger das vollständig ausfüllte Formblatt dem Wohnsitzgericht vor. Im automatischen Mahnverfahren stellt der Zahlungsempfänger seinen Zahlungsantrag auf elektronischem Wege an das für sein Land verantwortliche Zentralmahngericht.

Zusätzlich hat der Zahlungsempfänger die Option, beim Mahngerichtshof einen Anwalt zu bestellen. Das Mahnverfahren wird im weiteren Verlauf des Mahnverfahrens vom Mahngerichtshof auf seine formelle Korrektheit geprüft. Im Mahnverfahren (vereinfachte Konsistenzprüfung) wird jedoch die Korrektheit des Forderungsinhalts nicht geprüft.

Wenn die Formalitäten erledigt sind, mahnt das Mahngerichtsverfahren im weiteren Mahnverfahren, das vom Mahngerichtshof unmittelbar dem in Verzug befindlichen Zahlungspflichtigen zugeleitet wird. Dem Debitor stehen nun mehrere Optionen zur Auswahl, ob und wie er auf die Mahnung anspricht. Die Schuldnerin kann der Bitte entsprechen und die Restforderung zusammen mit den Kosten des Verfahrens innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Mahnung ausgleichen.

Darüber hinaus hat er die Gelegenheit, gegen die Mahnung innerhalb einer Nachfrist von zwei Monaten Berufung zu einlegen. Zur Durchsetzung seiner Forderung wird der Zahlungsempfänger nun eine gerichtliche Auseinandersetzung beantragen und eine gerichtliche Auseinandersetzung einleiten. Antwortet der Zahlungspflichtige jedoch nicht auf die Mahnung und reicht keine Berufung ein, kann gegen ihn ein Vollstreckungstitel eingelegt werden.

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