Mahnbescheid Erwirken

Mahnung erhalten

Sie sollten so schnell wie möglich einen Zahlungsbefehl erhalten. Für eine Mahnung muss ein Online-Formular unter www.online-mahnantrag. de ausgefüllt werden. Es gibt aber auch einen einfacheren Weg, eine Mahnung ohne Rechtsanwalt zu erhalten.

Sie beginnt auch mit der Beantragung eines Mahnschreibens.

Rechtlicher Mahnbescheid: Wie Sie einen Mahnbrief einreichen können

Sie können einen Gerichtsbeschluss erwirken, wenn der Zahlungspflichtige nicht auf seine Mahnung anspricht. Antwortet der Zahlungspflichtige nicht auf Ihre Mahnung, verbleibt nur eine gerichtliche Verfügung. Zur Beantragung einer Mahnung ist das Formular "Antrag auf Mahnung" zu benutzen und auszufüllen. Nur der ausgefüllte Gesuch wird vom Gericht auf formelle Korrektheit geprüft, d.h. ob alle erforderlichen Angaben gemacht wurden oder ob die erforderlichen Fälligkeitszinsen korrekt errechnet wurden.

Sie überprüft nicht, ob Ihre Behauptung begründet ist. Der Mahnbescheid wird dann vom Richter an den Zahlungspflichtigen versandt. Diese kann nun innerhalb von zwei Monaten die Klage beilegen oder Beschwerde gegen die Mahnung einreichen. Vor der Beantragung eines Gerichtsbeschlusses müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: Sie sollten den Anspruch durch einen Auftrag, eine Faktura oder ähnliche Dokumente nachweisen können.

Der Standort des Zahlungspflichtigen sollte Ihnen bekannt sein, da sonst die Mahnung nicht erfolgreich ist. Für den Zahlungspflichtigen sollten Sie mindestens einmal eine Zahlungsfrist setzen und ihn damit in Verzug setzen. Die Behauptung sollte gerechtfertigt sein: Denn wenn der Zahlungsbefehl oder der Vollstreckungstitel vom Zahlungspflichtigen abgelehnt wird, überprüft das zuständige Gericht, ob Sie tatsächlich einen Anrechnungsanspruch haben.

Wenn Sie das nicht nachweisen können, akzeptiert das Landgericht diese Behauptung nicht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Teil einer Klage vor dem Gericht gerechtfertigt ist, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie diese Bestandteile der Originalforderung nicht von dem Betrag abziehen sollten, den Sie geltend machen möchten. Sollte Ihr Debitor trotz begründeter Ansprüche nicht mehr solvent sein, haften Sie dennoch für den entstandenen Verzugs- und Mahnkostenschaden.

Wenn es jedoch offensichtlich ist, dass Ihr Debitor auf lange Sicht kein Vermögen hat, ist ein Gerichtsbeschluss oft nicht sinnvoll. Sollte Ihr Debitor jedoch kurz vor dem Bankrott stehen oder bereits Insolvenzantrag gestellt haben, sollten Sie so schnell wie möglich einen Gerichtsbeschluss einholen. Dies ist notwendig, um einen "Titel" über einen Vollstreckungstitel zu erlangen, mit dem Sie bei Bedarf Ihre Ansprüche aus der Insolvenzmasse eintreiben können.

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