Konzept Geschäftsidee Muster

Geschäftsideenmuster Konzept

Das Einfärben von Ostereiern - wie man es macht: Techniken, Muster, Tricks. Die Finanzplanung - Sie können Ihr eigenes Geschäftskonzept zu Papier bringen. Unternehmensgegenstand (Kurzbeschreibung der Geschäftsidee). Das Konzept wird in wenigen kurzen Sätzen vorgestellt. Franchising" ist eine Alternative zu einer guten neuen Geschäftsidee.

Die Idee ist groß - Wie Firmengründer ihre Geschäftsidee absichern können.

"Imitation ist die oberste Gebetsart " - wie ein alter chinesischer Spruch sagt. Es erscheint nur paradox, wenn diese Art der Anbetung Ihnen Schaden zufügt, z.B. wenn Wettbewerber ihr eigenes Firmenkonzept gewissenhaft nachahmen und die Kundschaft weglocken. Bei den Gründern steht daher die Fragestellung im Raum, ob, wie und wann die eigene Geschäftsidee abgesichert werden kann, damit Nachahmer nicht vor dem Start des eigenen Unternehmens auf den Märkten landen.

Unser Rechtssystem bietet keinen uneingeschränkten Rechtsschutz für noch nicht in einer gewissen Weise realisierte Einfälle. So ist es im Grunde jedem freigestellt, reine theoretische Vorstellungen zu übernehmen und in die Tat umzuwandeln. Gegenseitiges Inspirieren auf der Grundlage unserer Geschäftsideen ist im Rahmen des Systems des freien Wettbewerbes wünschenswert, da wir wissen, dass der Wettbewerb die Wirtschaft stimuliert.

Doch die Wettbewerbsfreiheit und die Rechtmäßigkeit des Vervielfältigens enden, wenn die eigene Geschäftsidee in eine für sich allein schützenswerte Gestalt gebracht wird und somit vor jedermann geschützt wird ("inter omnes"). Maßgeblich sind hierbei das Urheberrecht, Rechte aus Warenzeichen, Patente, Gebrauchsmuster und Geschmacksmuster sowie die Regelungen zum Schutze des fairen Wettbewerbes.

Damit Ihre eigene Vorstellung unter Verschluß bleibt, werden auch Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs) mit Dritten, wie potenziellen Partnern, Kreditgebern oder Dienstleistungsanbietern, empfohlen. Vertraulichkeitsvereinbarungen können eine Geschäftsidee vor Einzelpersonen ("inter partes") absichern. Im Folgenden wird beschrieben, wie und wann eine Geschäftsidee zum absoluten Eigentumsrecht werden kann und wie sich Stifter durch Vertraulichkeitsvereinbarungen vor ungewolltem "Diebstahl von Ideen" absichern.

Mit gewissen Rechtsinstrumenten bietet das Gesetz Rechtsschutz gegen jedermann. Grundvoraussetzung für den Rechtsschutz ist in jedem Falle die Manifestation der Vorstellung in einem Werkstück oder Erzeugnis - nur durch die Manifestation können die gewerblichen Eigentumsrechte erwachsen. Gegenstand des Urheberrechtsschutzes ist das durch eine persönliche, individuelle Gestaltung entstandene Kunstwerk.

Für den Urheberrechtsschutz wird den Stiftern empfohlen, ihre Ideen in eine urheberrechtsrelevante Fassung zu bringen, d.h. ein Kunstwerk zu schaffen. Das kann z.B. durch die Erstellung eines Geschäftskonzepts, eines Geschäftsplans oder eines Strategiedokuments geschehen. Der Gedanke wird hier in einem Kunstwerk wiedergegeben. Das Aufschreiben der Geschäftsidee kann auch dazu beitragen, später zu belegen, dass die Geschäftsidee und das Projekt bereits zu einem gewissen Termin da waren.

Zu diesem Zweck kann das Kunstwerk bei einem Anwalt oder notariell beglaubigt werden. Bei Urheberrechtsstreitigkeiten kommt der Fragestellung, wer als Erster eine Vorstellung zu Papier gebracht hat, oft eine zentrale Bedeutung zu. Allerdings sollte der Urheberrechtsschutz nicht überschätzt werden. Weil die eigentliche Vorstellung nicht abgesichert ist, wird es Dritten freigestellt, sich von den Arbeiten begeistern zu lassen und das Konzept selbst, wenn auch in modifizierter Weise, durchzusetzen.

Geschäftsidee braucht Name und Identifikationssymbol, um einen hohen Wiedererkennungswert zu haben. Markenzeichenrecht schützt alle Arten von Ursprungsbezeichnungen. Deshalb sollten Firmengründer Ihre Ideen und Produkte möglichst früh mit Markennamen versehen und Handelsmarken anbringen. Jeder, der die Vorstellung einer neuen Technik hat, sollte den Patentschutz dieser Technik durch ein Patentschutzrecht oder ein Geschmacksmuster in Betracht ziehen. 2.

Eine technische Neuheit kann durch ein Geschmacksmuster relativ kostengünstig geschützt werden. Bevor eine Patentanmeldung oder Gebrauchsmusteranmeldung eingereicht wird, sollten sich die Stifter von einem Fachanwalt oder Patentvertreter beraten und eine vernünftige Schutzmassnahme erarbeiten. Gerade Patentanwältinnen und -anwälte können überprüfen, ob die Geschäftsidee auch für den Rechtsschutz als Patentschutz oder für den Gebrauchsmusterschutz überhaupt geeignet ist und ob sich die entsprechenden Vorleistungen auszahlen.

Anders als Patente oder Gebrauchsmuster für gewerbliche Erzeugnisse und Prozesse schützt ein Design ein bestimmtes Design (schutzwürdig). Auf diese Weise können Produktgestaltungen in Bezug auf Formen und Farben abgesichert werden. Design ist zum Beispiel in der Mode-, Möbel- und Automobilindustrie wichtig. Designschutz ist auch für Logos vorstellbar. Eine Geschmacksmustereintragung ist verhältnismäßig schnell und mit verhältnismäßig wenig finanziellen und bürokratischen Aufwänden möglich, da die zuständige Stelle die inhaltlichen Schutzvoraussetzungen des Designs nicht prüft.

Bereits in der Umsetzungsphase der Geschäftsidee entsteht nahezu immer ein erheblicher Bedarf, sich mit anderen Menschen zu unterhalten und Kontakt aufzunehmen. Zugleich gibt es eine allgemeine (und verständliche) Zurückhaltung bei der Kontaktnahme aus Furcht, dass die Ansprechpartner die Vorstellung aufgreifen und selbst durchsetzen.

Zur Lösung dieses Dilemmas werden oft Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs) geschlossen. Diese können einen effektiven Diebstahlschutz anbieten - allerdings nur gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner. Unglücklicherweise gibt es für den Abschluß dieser Verträge oft ein sehr konkretes Problem: das sprichwörtliche "Die Katzenstiche", denn potenzielle Partner werden sich nicht zur Verschwiegenheit bekennen, ohne eine Vorstellung von der Anziehungskraft einer solchen zu haben.

Andererseits will der Stifter nichts von seiner Vorstellung verraten, ohne sich auf die Vertraulichkeit berufen zu können. Dritte haben oft kein eigenes Umsetzungsinteresse, denn der Stiftungserfolg hängt kaum von der eigentlichen Gründungsidee ab, sondern auch und vor allem von den dahinter steckenden Unternehmern.

Wenn der potenzielle Partner zur Unterzeichnung eines NDA berechtigt ist, sollten alle geheim zu haltenden Fakten explizit genannt werden. Es ist auch möglich, sich auf den inhaltlichen Gehalt eines schriftlichen Geschäftskonzepts oder Geschäftsplans zu beziehen. Jeder mit vielversprechenden Ideen ist in unserem Rechtssystem nicht ungeschützt. Es gibt keinen Patentschutz für die eigentliche Vorstellung.

Ist sie jedoch in eine gewisse Gestalt gebracht, können wenigstens einige Teile der Ideen oft durch ein absolutes Eigentumsrecht geschützt werden. Durch Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs) können Stifter ihre künftigen Partner und Leistungserbringer zur Geheimhaltung auffordern. Darüber hinaus kann es Sinn machen, sich bereits in einem Frühstadium der Stiftung kompetent über den eventuellen und vernünftigen Erhalt der eigenen Ideen zu informieren.

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