Konkursverfahren

Insolvenzverfahren

Soweit nicht anders angegeben, gelten die Bestimmungen dieses Bundesgesetzes für Sanierungs- und Konkursverfahren. Für kleine Privatunternehmen ist das Konkursverfahren kürzer als für mittlere und große Unternehmen. Der Konkurs der Firma Intrepid hat ihn nicht mehr getroffen. Traduction anglaise de "Konkursverfahren" | Das offizielle Collins Wörterbuch Deutsch-Englisch online. Häufig wird die Abwicklung eines Konkursverfahrens den Rechtsanwälten anvertraut.

Prozessablauf

Nachdem das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren eröffnet hat, werden die Unterlagen an das für das Insolvenzverfahren verantwortliche Amt weitergeleitet. Die Prozedur verläuft in folgenden Schritten: Das Konkursbüro führt zunächst eine Bestandsaufnahme der zur Insolvenzmasse gehörenden Vermögenswerte durch. Darüber hinaus ergreift sie die zur Absicherung des Guthabens notwendigen Maßnahmen (§ 221 SchKG).

Erweist sich die Insolvenzmasse als ausreichend, um mindestens die anfallenden Aufwendungen für ein Konkursverfahren (ca. CHF 4'000.--) zu bestreiten, überprüft das Konkursbüro, ob ein ordentliches Konkursverfahren zu führen ist oder ob ein Insolvenzantrag beim Insolvenzgericht zu stellen ist. In der Folge kann der Gläubiger auch für zwei Jahre gepfändet werden (§ 230 Abs. 3 SchKG).

Verfahren des Insolvenzverfahrens

Was passiert nach dem Konkurs? Zu diesem Zeitpunkt wird mit der Auflösung der Gesellschaft begonnen, die mit ihrer Streichung endet. Nach der Bekanntgabe der Eröffnung des Konkurses obliegt die Auflösung in erster Linie dem Gericht und dem Konkursbüro. Das Konkursbüro schätzt in der Schweiz in etwas mehr als der HÃ?lfte der FÃ?lle, dass die Pfändbarkeit nicht einmal zur Deckung der Verwertungskosten ausreicht (zwischen CHF 5'000 und CHF 10'000).

Sie beschließt in diesem Falle, das Konkursverfahren zu beenden und diese Verfügung im Bundesanzeiger zu veröffentlichen (Art. 230 SchKG). Beantragt ein Kreditgeber nicht innerhalb von zehn Tagen die Liquidation und sichert seine Liquidation, wird das Konkursverfahren eingestellt und die Gesellschaft aus dem Firmenbuch gestrichen (was bei der überwiegenden Mehrheit der ausgesetzten Konkurse der Fall ist).

In der Schweiz sind alle anderen Insolvenzen Gegenstand eines Konkursverfahrens. Grundsätzlich gibt es zwei Typen von Konkursverfahren: das Eilverfahren und das gewöhnliche Konkursverfahren. Ein Jahr nach dem Konkurs müssen sie fertiggestellt sein. Ein schnelles und effizientes Konkursverfahren wird ausgeführt, wenn die Umstände simpel sind oder das Unternehmen nicht mehr über viele Aktiva verfügt.

Sie ist die gängigste Form des Bankrotts, es sei denn, das Konkursverfahren wurde beendet. Die Konkursbehörde muss einen Antrag beim Insolvenzgericht stellen. Die viel selteneren regulären Konkursverfahren werden hauptsächlich bei Großinsolvenzen durchlaufen. Im Gegensatz zum Eilverfahren werden hier zwei Gläubigerversammlung abgehalten, in der die Kreditgeber den Verlauf des Insolvenzverfahrens genau verfolgen und überprüfen können.

Das Konkursverfahren ist in den Art. 221 ff. des SchKG geregelt. Unmittelbar nach Eingang des Insolvenzantrags startet das Konkursbüro mit der Bestandsaufnahme des Vermögens des Unternehmens, einschließlich des Schätzwertes des Pfändungsvermögens. Der Insolvenzverwalter ist in diesem Fall dazu angehalten, dem Konkursbüro alle erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.

Der Konkursschuldner muss seinerseits die Natur seiner Forderungen darlegen und dem Konkursbüro alle in seinem Eigentum stehenden Gegenstände aus dem Konkurs aushändigen. Die Eröffnung des Konkurses wird vom Konkursbüro im Amtblatt veröffentlicht und die Zahlungsempfänger aufgefordert, ihre Forderungen innerhalb eines Monats nach der Veröffentlichung anzumelden und durchzusetzen.

Insolvenzverwaltung. Die Konkursverwaltung überprüft die Buchführung und die Geschäftsführung des Konkurses. Dabei werden die auf dem Forderungsabruf festgestellten Ansprüche mit den Konkursbüchern verglichen und eine Forderungsentscheidung getroffen. Nach Prüfung und Bestätigung der Ansprüche stellt das Konkursbüro eine komplette Liste der Verbindlichkeiten auf, einen so genannten Collocation-Plan. Sie beinhaltet nicht nur die endgültig erkannten Anforderungen.

Abgelehnte Reklamationen sind ebenfalls unter Nennung der Gründe zu vermerken. Zu diesem Zeitpunkt haben die Kreditgeber die Gelegenheit, den Plan vor dem Gerichtshof anfechten zu lassen. Die Konkursverwaltung stellt sicher, dass das Vermögen des Konkurses in der Öffentlichkeit ersteigert oder privatisiert wird. Die Konkursverwaltung stellt eine Verteilerliste des Liquidationserlöses und eine Schlussabrechnung auf. Insolvenzkosten werden im Voraus erstattet.

Anschließend bekommt jeder Kreditgeber einen Teil. Darlehensgeber, deren Ansprüche nicht vollumfänglich abgedeckt sind, bekommen eine Verlustbescheinigung über den ausstehenden Teilbetrag. Mit der Entscheidung des Konkursgerichtes wird das Insolvenzverfahren eingestellt. Diese wird im Amtblatt veröffentlicht. Nähere Angaben zu den Rankingklassen können dem Abschnitt über die Konsequenzen des Bankrotts entnommen werden:

Ein ordentliches Konkursverfahren ist mit einem Eilverfahren zu vergleichen. Während der Insolvenzverwaltungsphase werden jedoch zwei weitere Gläubigerversammlung anberaumt, auf deren Grundlage die Liquidation überwacht und kontrolliert werden kann.

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