Kapitalmarkt

Finanzmarkt

Unter dem Kapitalmarkt versteht man den Teilmarkt des Finanzmarktes, in dem der mittel- und langfristige Kapitalbedarf der Kapitalversorgung entspricht. Zum Kapitalmarkt gehören alle Märkte, in denen langfristige Anleihen und Eigenkapital wie Aktien gehandelt werden. des Kapitalmarktes, z.B. langfristig.

Worin besteht der Unterschied zwischen Geld- und Kapitalmarkt? Auch der Kapitalmarkt ist Teil des Finanzmarktes.

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Unter dem Kapitalmarkt versteht man den Finanzmarkt, in dem der mittel- und langfristig erforderliche Eigenkapitalbedarf der Kapitalversorgung entspricht. Der zusammengesetzte "Kapitalmarkt" besteht aus dem gleichnamigen "Kapital" und dem Mark. Damit ist nicht der Faktor Produktion gemeint, sondern die mittel- oder langfristig angelegten Finanzinstrumente, die als Handelsobjekt auf diesem Absatzmarkt dienen.

Diese agieren als Investoren, Finanzvermittler (Kreditinstitute, Versicherungsgesellschaften, Investmentfonds) oder Kapitalsuchende. Am Kapitalmarkt gilt der allgemeine Kapitalmarktzinssatz, der aufgrund der Vielfalt der Finanzierungsprodukte keinen Einheitszinssatz wiedergibt. Der einzige organisierte Kapitalmarkt ist die Börse. Die Kapitalangebote stammen von Investoren, die gewillt sind, ihr Geld für den Aufbau von Finanzanlagen nachhaltig zur Verfügungsstellung zu haben.

In letzterem Fall hat ihre Investitionsentscheidung negative Auswirkungen auf die Geldmenge am Kapitalmarkt und erhöht das Eigenkapital. Erhöht sich das Angebot an Kapital bei gegebenem Kapitalbedarf, verringert sich der Kapitalmarktzinssatz und vice versa. 5] Die Grenzrendite für den Kapitalgeber verringert sich mit zunehmendem Vorrat. Das Niveau des Kapitalmarktzinssatzes ist zum einen ein Zeichen der Verknappung und zum anderen immer ein Maß für das mit der Bereitstellung von Kapital einhergehende Risiko für das Ausfallsrisiko.

Kommt das Kapital aus dem Auslande, nennt man es Kapitaleinfuhr. Zu den Kapitalnachfragern zählen der Öffentliche Sektor (Kommunalanleihen, Kommunalobligationen), der Privatsektor (Industrie: Investitionsdarlehen; Immobilien: Wohnbau, Gewerbeimmobilien) und die privaten Haushalte (Immobilienfinanzierung). Nur wenn die marginale Effizienz des Eigenkapitals den derzeitigen Marktzinssatz überschreitet, werden die Anleger anlegen. 6 ] Übersteigt der Kapitalmarktzinssatz die marginale Effizienz des Eigenkapitals, verringert sich die Nachfrage nach Kapital und vice versa.

Erhöht sich die Nachfrage nach Kapital bei einem gegebenen Angebot, erhöht sich der Kapitalmarktzinssatz und vice versa. Die Auslandskapitalnachfrage führte zu Kapitalexporten. Wenn sich die Eigenkapitalintensität (Pro-Kopf-Kapitalisierung) nicht mehr ändert, wird das nachhaltige Marktausgleichsniveau erreicht. 8 ] Wenn der Kapitalmarkt im Gleichgewichtszustand ist, werden Ersparnisse und Anlagen durch den Gleichgewichtszins ausgeglichen. Eine hohe Kapitalmarktverzinsung kann die privaten Haushalte zu einer Investition (auf Kosten des Konsums) veranlassen und so durch ein erhöhtes Angebot an Kapital zur Zinssenkung und vice versa beizutragen.

Bei der Allokation ist zwischen Allokations-, Informations- und Bewertungsfunktionen zu unterscheiden: Die Allokationsfunktionen betreffen die Aufteilung von Angebot und Nachfrage. Eine effiziente Allokation des Kapitals ist dann gegeben, wenn die Nachfrager die angebotene Finanzierung bekommen, die den größten Gewinn aus dem eingesetzten Kapital erzielt. 10 ] Der Effizienzmassstab ist der Kapitalmarktzinssatz. Der Fristentransformator erlaubt es, die Laufzeiten zwischen Investoren und Kreditnehmern auszugleichen.

Die erste Kapitalmarktkrise war der Crash des Gründers, der am 17. April 1873 zum ersten Mal zu großen Kurseinbrüchen an der Börse Wien geführt hat, wo die Kurseinbrüche am 11. April 1873 (Schwarzer Freitag) ihren provisorischen Höchststand erlangten. Für seine Monografie von 1901 über den Kapitalmarkt beschaffte der Ökonom Rudolph Eberstadt sein Bildmaterial vor allem durch Direktanfragen an die Stadtverwaltung.

Die " ständige Schwachstelle des Kapitalmarkts in Deutschland, die Unmöglichkeit, das notwendige Eigenkapital für produktive Zwecke zu beschaffen, sollte durch die Forderungen der Grundschulden[Hypothekendarlehen, der Autor....] ausreichend erörtert werden. 24 ] Eberstadts Referenz stammt aus einer Zeit, als die Finanzmärkte noch wenig erschlossen und noch weniger durchforscht waren.

In der Ökonomie begann die systematische Untersuchung der Finanzmärkte erst mit der Herausbildung von Theorien. In der klassischen Theorie des Kapitalmarkts wird untersucht, welche Wertpapierpreise oder -renditen sich an das Gleichgewicht des Marktes auf einem perfekten Kapitalmarkt anpassen. Es setzt die Anwesenheit eines perfekten Kapitalmarkts voraus. Harry Markowitz hat 1952 die Theorie des klassischen Kapitalmarkts entwickelt. 25 ]James Tobin benutzte 1958 das Markowitz-Modell, um seine Theorie der Geldnachfrage zu entwickeln.

26 ] Er erweitert die klassischen Theorien um die Möglichkeiten einer risikolosen Geldanlage. 1964 hat William F. Sharpe das Investitionsrisiko ausschliesslich als dessen statistischer Schwankungsbreite definiert, d.h. als das Ausmass der Kursschwankungen an den Börsen. 27 ] Jack Treynor hat 1965 mit dem nach ihm genannten Verhältnis[28] zum weiteren Verstehen des Capital Asset Pricing Model (CAPM) beigetragen.

Das CAPM wurde 1966 von Jan Mossin abgeschlossen[29] und wird heute als das bedeutendste Preismodell am Kapitalmarkt angesehen. Der Kapitalmarkt unterscheidet sich durch den Grad der Organisation und die Aufteilung in Primär- und Sekundäremärkte. Praktisch ist der Kapitalmarkt in zwei Hauptbereiche unterteilt, den Primär- und den Zweitmarkt. Der Grad der Organisation gliedert sich in einen organisierten und einen nicht organisierten Markt.

Der hochstrukturierte Kapitalmarkt, wie der börsenorganisierte Kapitalmarkt, ist gekennzeichnet durch günstige, rasche, sichere und stets handelsfähige, staatliche Geschäfte. Börsen wie die Börse Frankfurt sind die am besten ausgestatteten Börsen der Welt. Die Gliederung des Kapitalmarktes erfolgt unter anderem in Aktien- und Anleihemärkte, Emissions- und Schuldscheinmärkte.

Es werden vor allem Theoriekonstruktionen des perfekten und imperfekten Kapitalmarkts angewendet. Kennzeichnend für dieses einfache Theoriemodell eines perfekten Kapitalmarkts ist, dass die Trading-Objekte am Kapitalmarkt einheitlich sind und eine vollständige Transparenz des Marktes gegeben ist. Es gibt unbegrenzte Anlegermöglichkeiten. Im perfekten Kapitalmarkt wird nicht zwischen Eigen- und Fremdkapital differenziert, so dass es nur einen einzigen konstanten und gleichbleibenden Marktzinssatz gibt.

Ein unvollkommener Kapitalmarkt (auch unvollkommener Kapitalmarkt genannt) ist, wenn zumindest eine der bisherigen Voraussetzungen nicht eintritt. Ein vollständiger Kapitalmarkt ist definiert, wenn der ganze Statusbereich durch lineare Kombinationen gehandelter Cashflows (Wertpapiere) wiedergegeben wird. Manfred J. Matschke/Thomas Hering/Heinz E. Klingelhöfer: Finanzmarktmodelle und -planung, München: Oldenbourg-Verlag, München: Oldenbourg-Verlag, 2002. 2001. Wolfgang Kürsten/Bernhart Nietert (Hrg.

): Kapitalmarkt, Corporate Finance and Rational Decisions, Springer, 2006, ISBN 978-3-540-27691-3. Arthur Spiethoff, Die äußere Ordnung des Geld- und Kapitalmarkts, in: Gustav von Schmoller (Ed.), Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung u. Volkswirtschaft und Deutsches Reich, Bd. 2, 1909, p. 17 ff. Leif Steinhauer, The Objectification of Capital Market Oriented Value Reporting, Jahrgang 13, 2007, S. 10 ff.

Anja Benker, Vor- und Nachteile kapitalmarktorientierter Corporate Governance, 2008, S. 9 ff. Leif Steinhauer, The Objectification of Capital Market Oriented Value Reporting, Jahrgang 13, 2007, S. 11 ff. Anja Benker, Vor- und Nachteile kapitalmarktorientierter Corporate Governance, 2008, S. 8 ff. ? Právir Malik, Redesigning the Stock Market, 2011, o. S. ? Harry Markowitz, Portfolio Selection, in: Journal of Finance, Vol. 7, 1952, S. 77 ff.

William F. Sharpe, Capital Asset Prices: Eine Theorie des Marktgleichgewichts unter Risikobedingungen, in : Jan Mossin, Gleichgewicht im Kapitalmarkt, in: Eugene Fama, Das Verhalten der Börsenkurse, in : Robert C. Merton, Ein intertemporales Kapitalanlagemodell, in: Stephen Ross, The Arbitrage Theory of Capital Asset Pricing, in :

Chance and Limits of Establishing an Institutionalized Sekundärmarkt, 1st edition, 2005.

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