Insolvenzverfahren Unternehmen

Konkursverfahren Unternehmen

Diese soll einen Überblick über die Insolvenz von Unternehmen und den Verlauf von Insolvenzverfahren für Unternehmen geben. Dauer des Insolvenzverfahrens von Unternehmen. Wenn ein Unternehmen auf Zahlungsschwierigkeiten stößt, steht die Insolvenz unmittelbar bevor. Dies würde einerseits dem Charakter des Konzerns als Zusammenschluss mehrerer rechtlich selbständiger Unternehmen widersprechen. Insolvenz mangels Insolvenz?

Konkursverfahren | BMWi Existenzgründungsportal

Das Insolvenzrecht kennt die Unterscheidung zwischen Firmeninsolvenzverfahren (auch reguläres Insolvenzverfahren genannt) und Konsumenteninsolvenzverfahren. Das Insolvenzverfahren kann entweder vom Zahlungspflichtigen oder vom Zahlungsempfänger beim für ihn zuständige Gericht beantragt werden, wenn er insolvent ist. Auch im Falle einer drohenden Insolvenz kann der Insolvenzverwalter selbst einen entsprechenden Sanierungsantrag einreichen.

Derartige Unternehmen sind im Falle einer Insolvenz und/oder Insolvenz zur Beantragung der Insolvenz gezwungen. Mit der Beantragung der Insolvenzeröffnung, die bei natÃ?rlichen Persönlichkeiten mit einem Befreiungsantrag (siehe unten) einhergehen kann, prÃ?ft das Landgericht die Voraussetzungen fÃ?r die Eröffnung des Verfahrens. Dazu zählt auch die Fragestellung, ob genügend Firmenvermögen als Konkursmasse (z.B. Gelder, Automaten, Fahrzeuge) zur Deckung der Verfahrenskosten zur VerfÃ?gung steht.

Nur nach dieser Untersuchung wird das Insolvenzverfahren eingeleitet und ein Konkursverwalter ernannt. Handelt es sich bei dem Unterhaltspflichtigen um eine juristische Personen, wird das Insolvenzverfahren auch dann eingeleitet, wenn das zuständige Amtsgericht die Kosten des Verfahrens aufgeschoben hat. Um das Vermögen zu sichern, kann das Landgericht vor der Beantragung des Verfahrens einen provisorischen Konkursverwalter bestellen. Die Insolvenzverwalterin muss innerhalb von drei Monaten nach Einleitung des Verfahrens einen Lagebericht über die Finanzlage und die Möglichkeiten zur Weiterführung des Betriebes einreichen.

Anschliessend beschliesst die Glaeubigerversammlung, ob die Gesellschaft aufgeloest oder umstrukturiert werden soll. Beschließen die Kreditgeber die Sanierung des Unternehmens, können sowohl der Kreditnehmer als auch der Konkursverwalter einen Plan zur Insolvenz vorlegen. Auch Unternehmern oder Managern, die das Unternehmen umstrukturieren wollen, ist es ratsam, einen Konkursantrag zu stellen.

Falls der Insolvenzverwalter bei bevorstehender Insolvenz oder überschuldung die Eröffnung der Insolvenz und die Insolvenzverwaltung selbst veranlasst hat (Selbstverwaltung), hat er die Möglichkeit, einen Konkursplan unter einem "Schutzschild" für eine nicht offenkundig hoffnungslose Sanierungsmaßnahme zu unterbreiten. Kreditgeber, die über eine Sicherheit zu ihren Lasten verfügen (z.B. Eigentumsrechte an Kraftfahrzeugen, Geräten usw.), können diese nicht ohne weiteres dem Unternehmen entziehen.

Diese verbrieften Rechte können zugunsten der Weiterführung der Gesellschaft beschränkt werden. Führt der Zahlungspflichtige eine eigenständige Erwerbstätigkeit aus oder plant er eine solche in naher Zukunft, muss der Verwalter ihm gegenüber angeben, ob Vermögenswerte aus dieser Erwerbstätigkeit zur Konkursmasse gehören und Forderungen aus der Erwerbstätigkeit im Insolvenzverfahren durchsetzbar sind.

Der Insolvenzverwalter wird in hohem Maße davon abhängig sein, ob die Masse von ihrer unabhängigen Geschäftstätigkeit hinsichtlich der eingegangenen Verpflichtungen und der dem Insolvenzverwalter zu überlassenden Summen profitiert. Wenn sich die Kreditgeber für die Nichtfortführung der Gesellschaft entscheiden, die Gesellschaft aber verkauft oder verwertet werden soll, bekommen alle Kreditgeber eine gleiche Beteiligung aus dem Unternehmensverkauf oder den Vermögenswerten der Gesellschaft, soweit ihre Ansprüche nicht aus für sie gestellten Sicherungen erfüllt werden können oder untergeordnet sind.

Wurden die Kreditgeber aus dem Kauf nur bedingt zufrieden gestellt, haben viele Unternehmer noch Privatschulden, z.B. bei der Hausbank. Hierfür ist ein Insolvenzverfahren über das Gesamtvermögen des Unternehmens erforderlich. Das Insolvenzverfahren schließt bei einem Einzelunternehmen oder Einzelunternehmen immer sein Privatvermögen ein. Konsumenteninsolvenzverfahren können in Erwägung gezogen werden, wenn ein Kreditnehmer nicht mehr geschäftlich aktiv ist, aber bisher in geringerem Maße beteiligt war.

Dann muss der Gläubiger zunächst einen außergerichtlichen Vergleich mit den Schuldnern anstreben. Unterstützt wird er von einer staatlichen Insolvenzberatung, einem Anwalt, einem Notar oder einer Steuerberaterin. Wird kein außergerichtlicher Vergleich erzielt, kann der Gläubiger einen Insolvenzantrag beim Gericht einreichen. Zugleich sollte ein Befreiungsantrag für die Restschuld eingereicht werden - gegebenenfalls zusammen mit einem Verfahrensaufschub.

Anhand eines Schuldenbereinigungsplans kann das zuständige Gericht versuchen, eine Einigung zwischen dem Zahlungspflichtigen und den Zahlungsempfängern herbeizuführen. Wenn sich die Kreditgeber nicht äußern, wird dies als Einwilligung angesehen. Falls die einzelnen Kreditgeber dem Schuldentilgungsplan nicht zustimmen, kann ihre Genehmigung durch das zuständige Amtsgericht abgelöst werden. Vorraussetzung dafür ist, dass der Insolvenzplan keinen Kreditgeber diskriminiert und die Gesamtgläubiger nicht stärker belastet als bei der Insolvenz.

Bei Nichtzustandekommen einer Vereinbarung oder bei Verzicht auf eine Vereinbarung wird ein erleichtertes Insolvenzverfahren eroeffnet. Der Insolvenzverwalter bestimmt einen Insolvenzverwalter und kann verfügen, dass die Konkursmasse (d.h. das Pfändungsgut ) nicht liquidiert wird, sondern dass der Insolvenzverwalter einen dem Nachlasswert entsprechenden Teilbetrag an den Insolvenzverwalter zur Ausschüttung an die Insolvenzgläubiger zu entrichten hat.

Bei der Einleitung des Insolvenz- und Befreiungsverfahrens ist der Zahlungspflichtige während der Geschäftsperiode dazu angehalten, sein Pfändungseinkommen für höchstens sechs Jahre an den Konkursverwalter und an den Verwalter abzulegen. Nach der Löschung des Konkursverfahrens startet das Verfahren der Restschuldbefreiung, auch als Wohlverhaltensfrist bezeichnet. Der Zeitraum der guten Führung beträgt sechs Jahre, wenn der Gläubiger nicht in der Lage ist, die Verfahrenskosten aus seinem Geld und seinen Vermögenswerten zu bezahlen.

Die Dauer des Konkursverfahrens wird hier aufgerechnet. Sie kann auf fünf Jahre herabgesetzt werden, wenn der Gläubiger die Verfahrenskosten erstattet. Ein weiterer Abbau auf drei Jahre ist möglich, wenn neben der Verrechnung der Aufwendungen die Forderungen des Gläubigers mit mind. 35% auskommen. Die Schuldnerin ist dazu angehalten, wenn sie keine angemessene Erwerbsarbeit leistet, eine angemessene Beschäftigung zu suchen.

Er muss das zuständige Amtsgericht auch über jeden Orts- oder Arbeitsplatzwechsel informieren. Zur Verbesserung der Voraussetzungen für einen Neuanfang sollte der Austritt aus dem zahlungsunfähigen Unternehmen so ordentlich und zeitnah wie möglich erfolgen.

Mehr zum Thema