Insolvenzverfahren Beantragen

Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Der Zeitpunkt, zu dem der Insolvenzantrag und die Insolvenz beantragt werden sollen, kann für bestimmte Umstände im Vorfeld des Insolvenzverfahrens gelten. Es kann auch ein längerer Zeitraum zwischen dem Antrag und der Entscheidung über das Verfahren vor dem Insolvenzgericht liegen. Privatinsolvenz beantragen. Jeder, der seine Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen kann, muss ein Insolvenzverfahren eröffnen.

Im Falle einer privaten Zahlungsunfähigkeit können Sie nur dann einen Insolvenzantrag einreichen, wenn Sie einen Vergleich (Gläubigervergleich) versucht haben.

Im Falle einer privaten Zahlungsunfähigkeit können Sie nur dann einen Insolvenzantrag einreichen, wenn Sie einen Vergleich (Gläubigervergleich) versucht haben. Sollte der aussergerichtliche Vergleichsversuch erfolglos bleiben, können Sie die Insolvenzeröffnung (Privatinsolvenz) beim für Sie zuständigem Gericht beantragen. Das zuständige Gericht (Amtsgericht), in dessen Amtsbezirk der Zahlungspflichtige lebt, ist immer für das Insolvenzverfahren verantwortlich.

Falls eine private Insolvenz notwendig ist, sollten Sie die Abwicklung durch einen Schuldnerberater vornehmen. Ist das reguläre Insolvenzverfahren auf Sie anwendbar, muss der Ausgleich nicht erfolgen und die ersten beiden Stellen der geforderten Dokumente entfallen. Benötigte Unterlagen: Es ist unbedingt notwendig, dass Sie die richtigen Formblätter für Ihre Bewerbung benutzen.

Oftmals garantiert nur die Zusammenarbeit mit fachkundigen Gutachtern einen ordnungsgemäßen, lückenlosen und damit zugelassenen Zahlungsunfähigkeitsantrag! Hinweis: Sind die Dokumente nicht komplett, kann das Landgericht Berichtigung verlangen. Bei Nichteinhaltung wird Ihr Gesuch um Insolvenz als zurückgezogen betrachtet. Diese Liste muss aufgeteilt werden in: Das bedeutendste Dokument ist der Plan zur gerichtlichen Schuldenbereinigung.

In der Regel basiert dies auf dem aussergerichtlichen Vergleichsplan, den der Debitor bereits in einem aussergerichtlichen Vergleichsversuch durchführt. Allerdings kann der Plan zur gerichtlichen Schuldenbereinigung auch neue Anregungen mitbringen. Wenn alle Dokumente komplett sind, können Sie die Einleitung eines privaten Insolvenzverfahrens beantragen.

Steuerung">Quellcode bearbeiten]>

Durch das Vergleichsverfahren wird sichergestellt, dass die Nachkommen nicht mehr mit ihrem gesamten Vermögen (Vergleich plus eigenes Vermögen), sondern nur noch in begrenztem Umfang mit dem Vergleich haftbar sind. Dazu wird der Vermögensnachlass durch die Einleitung eines Vergleichsverfahrens vom so genannten eigenen Vermögen der Erblasser getrennt. Nach der Insolvenzverordnung (InsO) kann neben dem normalen Insolvenzverfahren auch ein Vergleichsverfahren als Sonderform des Insolvenzverfahrens eingeleitet werden (§ 11 Abs. 2, §§ 315 bis 334 InsO).

WÃ?hrend im Normalinsolvenzverfahren der allgemeine Insolvenzgrundsatz zur Anwendung kommt, nach dem das gesamte Vermögen des InsolvenzgeschÃ?ftsfÃ?hrers verantwortlich ist, wird in einem Vergleichsverfahren nur der Erbe als Spezialfonds oder Spezialfonds der Nachfolger haftbar gemacht, die auch Ã?ber ein eigenes Vermögen verfÃ?gen. Wenn also nicht nur der Erbfall, sondern auch das eigene Erbschaftsvermögen (....) über das eigene Erbschaftsvermögen (...) hinaus verschuldet ist, könnte auch ein weiteres reguläres Insolvenzverfahren über das eigene Erbschaftsvermögen eingeleitet werden.

Die Vermögensinsolvenz hat den Sinn, den Nachlaß ( "Erbschaft") vom eigenen Vermögensgegenstand (z.B. Wohnhaus und bereits vor dem Tod im eigenen Besitz befindliches Geld) zu trennen oder zu trennen. Die besondere Behandlung des Vermögens, die so genannte Teilung, hat auch zur Folge, dass der Nachfolger nur für die Verbindlichkeiten des Testamentsvollstreckers (und im Wesentlichen alle anderen Nachlassverpflichtungen) mit dem Erbgut haftbar ist, d.h. begrenzt (§ 1975 BGB).

Zugleich stellt die Vermögensinsolvenz die alleinige Nutzung der Konkursmasse zur Erfüllung der Gläubiger sicher (§ 325 InsO). Zuständiges Gericht ist das Gericht, in dessen Amtsbezirk der Testator zum Zeitpunkt seines Ablebens seinen allgemeinen Gerichtsstand hatte ( " 325 V. m. §§ 12 ff. Der Insolvenzschuldner ist nach herrschender Meinung der oder die Nachlassinhaber.

Allerdings ist die sorgsame Abtrennung des eigenen Vermögens von dem des Nachlasses zu berücksichtigen. Die eigenen Vermögenswerte werden nicht Teil der Konkursmasse, auch wenn der Nachfolger in der Fachliteratur als Konkursschuldner betrachtet wird. Laut aktueller Fachliteratur gibt es im Vergleichsverfahren überhaupt keinen Gläubiger.

Die Bestimmungen des allgemeinen Insolvenzrechtes, die den Begriff "Schuldner" verwenden, sind stattdessen entweder in Beziehung zu einem Fonds oder zu einer mit der Durchführung von Rechtsgeschäften im Zusammenhang mit dem Fonds beauftragten Personen auszulegen. Ein Insolvenzverfahren kann nur auf Gesuch beim Konkursgericht beantragt werden (§ 317 bis § 319 InsO).

Nach § 1980 BGB sind die Erbberechtigten verpflichtet, einen Antrag zu stellen, wenn sie erkennen, dass das Vermögen insolvent oder überverschuldet ist. Versäumt es der Nachfolger, seiner Verpflichtung zur fristgerechten Stellung eines Antrags nachzukommen, ist er den Gläubigern gegenüber gemäß 1980 BGB haftbar, wenn ihnen durch die verspätete Stellung des Antrags ein Nachteil entsteht. Die Gründe für die Eröffnung sind Insolvenz und Verschuldung.

Die Gründe für die Eröffnung eines Vergleichsverfahrens sind jedoch in vielerlei Hinsicht zweifelhaft und müssen anders beurteilt werden als das reguläre Insolvenzverfahren. Die Insolvenz kann nur von einem Erblasser beantragt werden, auch wenn ihm nur die Insolvenz droht (§ 320 InsO). Das Insolvenzverfahren besteht aus dem Vermögen zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, also nicht aus dem Vermögen. Das Insolvenzverfahren beinhaltet auch Schadenersatzansprüche gegen Erbe, Willensvollstrecker, Erbschaftsverwalter, Vermögensverwalter etc.

Forderungen gegen den Erblasser können sich vor allem aus seinen Tätigkeiten in der Zeit zwischen dem Tod und dem Insolvenzantrag erwachsen. Johann Roth, Jürgen Pfeuffer: Praxisbuch für Nachlassinsolvensverfahren. Die Gründe für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. ZInsO - Magazin für das ganze Insolvenzrecht 14, 2009, ISSN 1615-8032, p. 2265-2271 Gerhard Ruby: Die Erbenhaftung. In: ZInsO - Magazin für das ganze Konkursverfahren. 14, 2009, ISSN 1615-8032, p. 2265-2271.

Mehr zum Thema