Insolvenzen Niedersachsen 2016

Konkurse Niedersachsen 2016

Das erste Quartal 2016 und 2017 nach Wirtschaftszweigen. Im Jahr 2016. 150. 341. 331.

162. 203. 663. 1.850. 2.537.216. 2017. 122. 282. 317. Braunschweig. Einige Biogasanlagen sind bereits insolvent, erste Anlagen im Recycling. (minus 4 Prozent) und Niedersachsen (1.840 Fälle, minus 4 Prozent) auf der Rangliste. Der bisherige Arbeitgeber hat einen Jahresbonus von 1692 Euro für das Jahr 2016 gewährt.

Insolvenzstatistik: Weniger Konkurse sind überhaupt nicht gut

In Deutschland geht die Anzahl der Insolvenzen stark zurück. In der ersten Jahreshälfte 2016 gingen 10.750 Gesellschaften in Konkurs, berichtet die Auskunftei Creditreform. Dies sind sieben Prozentpunkte oder knapp 800 Gesellschaften weniger als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Geschäftsjahres und rund 50 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2009.

Auf der einen Seite fallen die Zahlen bereits im siebenten Jahr in Folge, was selbst Insolvenzverwalter als "neugierig und außergewöhnlich" bezeichnen. Creditreform rechnet für 2016 mit knapp über 20.000 bis 20.000 Unternehmensinsolvenzen - ein Drittel weniger als in den Jahren 2009 und 2010 Andererseits werden wesentlich weniger Firmen und Start-ups folgen.

Während es 2010 in Deutschland knapp 724.000 neue Firmen gab, waren es 2015 etwas mehr als 575.000 - "Deutschland befindet sich in einer wirtschaftlichen Stagnation", mahnt Michael Bretz, Vorstandsmitglied und Chef der Creditreform-Gruppe. "Wenige Start-ups, kaum Konkurse - die Konjunktur kann sich nicht regenerieren. "Das Absterben von Firmen ist Teil des Wirtschaftskreislaufs.

"Gegenwärtig decken die relativ gute wirtschaftliche Lage und vor allem die guten Finanzierungskonditionen die Problematik der einzelnen Gesellschaften ab. Aber das schwächt die Betriebe, die das ganze Jahr über gebraucht werden: die gesunden Betriebe mit Perspektive. "Manche Betriebe bekommen zu leicht Bargeld. Hier fehlt der Druck zur Veränderung und der notwendige Verbesserungswille ", sagt der geschäftsführende Direktor des Verbandes der Konkursverwalter (VID).

"Zum Beispiel, indem man die alten Schulden mit hohem Zinssatz gegen neue günstige Schulden eintauscht, verbessert sich die Situation auf dem Markt. "Dann könnte es zu einer Welle von Insolvenzen kommen, wie kürzlich nach der Finanzmarktkrise. Bei Creditreform gibt es bereits den ersten Aufwind. "Ungeachtet der unumstritten positiven Wirtschaftsdaten verspüren auch die Firmen Gegenwind", so der Bericht zur Halbjahreszahlen.

Hinzu kommen steigende Lohnkosten für lokale Firmen durch hohe Lohnabschlüsse und den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. "Auch die exportorientierten Firmen werden unter der Abschwächung des Außenhandels, insbesondere mit Rußland und verschiedenen aufstrebenden Ländern, gelitten haben. Bisher waren davon vor allem kleine Betriebe betroffen, berichtet Creditreform. Alleine im ersten Semester erwirtschaften zwei Drittel der fast elftausend Insolvenzen einen Umsatz von max. EUR 5.000 pro Jahr, wobei vier von fünf Firmen max. fünf Personen haben.

Im Jahr 2016 gab es bisher nur wenige Großinsolvenzen, darunter der Kraftstoffhersteller German Granulat aus Wismar, der mittlerweile über 200 Mio. EUR KMU-Anleihen am Rande hat, der Dresdner Security-Dienstleister DNZ und der Modefabrikant Steilmann aus Nordrhein-Westfalen. Knapp 700 Beschaeftigte werden dagegen bald entlassen, berichtet Konkursverwalter Frank Kebekus.

Unter anderem die Firmen in Gelsenkirchen mit den Firmen der Firma C.C. Design & Konzept und der Firma K. Steilmann, Klaus Steilmann GesmbH & Co. Creditreform berichtet in seiner halbjährlichen Bilanz, dass 000 Arbeitsplätze abgebaut wurden. Im Vergleich zum Vorjahr gab es trotz des deutlichen Rückgangs der Insolvenzen nur eine geringe Besserung.

Das Gleiche trifft auf die Schadenshöhe zu: Mit rund 11,8 Mrd. EUR ist das Umsatzvolumen gegenüber dem Vorjahreswert nahezu konstant. Auf die privaten Kreditgeber entfielen 8,7 Mrd. EUR und die übrigen 3,1 Mrd. EUR auf die Öffentliche Hand. 2,2 Mrd. EUR wurden von den privaten Kreditgebern aufgebracht. "Vielfach sind inzwischen viele Kreditgeber betroffen", so Creditreform-Geschäftsführer Bretz.

Regionale Schwerpunkte sind Nordrhein-Westfalen und das Saarland sowie die beiden Stadtländer Hamburg und Bremen mit je 98 bzw. 99 Insolvenzen pro Jahr. Am niedrigsten ist die Insolvenzrate in Baden-Württemberg mit 37 Insolvenzen pro 10000 Betriebe, vor Thüringen mit 42 und Rheinland-Pfalz mit je 45, wobei allein der Dienstleistungssektor mit 56% der Insolvenzen besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

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