Insolvenzen 2015 Deutschland

Konkurse 2015 Deutschland

2015, 115 847, 9 711, 1 880, 127 438, 23 101 Die Statistik zeigt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland von 2005 bis 2017. Im Jahr 2017 haben 20 276 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Halbjahr 2015 für Deutschland. 1. 1.

1. 1. 2 Verluste und Schäden durch Insolvenzen. Ingesamt mussten 23.222 Unternehmen Insolvenz anmelden. Mehr Insolvenzen im deutschen Automobilhandel im Jahr 2017. In Deutschland leidet der Autohandel.

Andere

BADEN - Im Rahmen des Insolvenzverfahrens in Deutschland (ohne Bremen), das 2011 eingeleitet wurde und bis Ende 2015 endete, wurden den Gläubigern im Durchschnitt 2,2 Prozent ihrer Ansprüche zurückgegeben. Der Verlust der Kreditgeber belief sich damit auf 9,5 Mrd. EUR. Im Falle von Konkursverfahren von Unternehmen, die 2011 eröffneten und Ende 2015 endeten, betrug die Deckungsrate 3,9%.

Bei den Gläubigern entstanden im Falle von Firmeninsolvenzen Schäden in der Größenordnung von fast 2,9 Mrd. EUR. Im Falle von Konsumenteninsolvenzen beliefen sich die Schäden auf fast 3,7 Mrd. EUR. Das verbleibende Konkursverfahren führte zu Verlusten von rund 3,0 Mrd. EUR. In Deutschland ( "ohne Bremen") wurden von den 143 674 im Jahr 2011 eingeleiteten Verfahren bis Ende 2015 87,8% eingestellt.

Von den 22 213 von Gesellschaften beantragten Konkursverfahren wurden nur 58,0 Prozent durchgesetzt. Das Verbraucherinsolvenzverfahren war wesentlich kürzer: 95,0% der 99 485 eingeleiteten Fälle wurden bis Ende 2015 geschlossen. 463 im Jahr 2011 eröffnete Firmeninsolvenzverfahren wurden restrukturiert. Restrukturierungserfolge waren besonders oft in insolvenzrechtlichen Auseinandersetzungen mit hohem Forderungsbestand zu verzeichnen.

Zum Beispiel konnten 31,3 Prozent der Gesellschaften in Prozessen mit einer Forderung von 5 Mio. EUR oder mehr restrukturiert werden. Andererseits waren Prozesse mit geringem Anspruch sehr erfolglos: Lediglich 1,2% der Gesellschaften mit einem Forderungsbestand von weniger als EUR 50.000 wurden restrukturiert. Deckungsgrad: Teil des zur Ausschüttung zur Verfügung stehenden Betrags an den kontingentierten Außenständen.

Ausfälle: Unterschiedsbetrag zwischen den quotenfähigen und den zur Ausschüttung zur Verfügung stehenden Mitteln. Forderung gegen.... Herr Michael Ziebach, Telefon: +49 (0) 611/75 28 11, Ergebnis und weitere Infos finden Sie im Bereich Insolvenzen.

Zahlungsunfähigkeiten in Deutschland, I. Semester 2015. | Kreditreform

In Deutschland ist die Anzahl der Insolvenzen weiter zurückgegangen. In der ersten Jahreshälfte 2015 wurden 11.100 Firmeninsolvenzen (erstes Semester 2014: 12.060) und 40.200 Konsumenteninsolvenzen (erstes Semester 2014: 43.870) verzeichnet. Damit sank die Anzahl der Firmeninsolvenzen gegenüber dem Vorjahr um 8,0 Prozentpunkte.

Bei den Konsumenteninsolvenzen ging die Anzahl um 8,4 Prozentpunkte zurück. Ursächlich für die weiterhin positive Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen sind die stabile gute Inlandskonjunktur und die günstigen Finanzierungskonditionen. Das weiterhin positive Arbeitsmarktumfeld und die Verbesserung der Einkommenslage der privaten Haushalte bilden die ausschlaggebende Grundlage für den im fünften Jahr in Folge anhaltenden Niedergang der Verbraucherinfusion.

Die anderen Insolvenzen haben sich jedoch gegen den allgemeinen Branchentrend entwickelt und sind um 3,2 Prozentpunkte auf 12.500 gestiegen. Ursache dafür ist die steigende Anzahl von Insolvenzen ehemaliger Selbständigerwerbender. Der Gesamtschaden für die Gläubiger und die Öffentliche Verwaltung wird im ersten Semester 2015 auf 13,9 Mrd. EUR (Vorjahr: 13,3 Mrd. EUR) geschätzt.

Der durchschnittliche Insolvenzanspruch privater Kreditgeber beträgt 910.000 EUR pro Fall. Die Insolvenzsituation ist inzwischen durch eine große Anzahl von Einzelunternehmern ohne Arbeitnehmer geprägt und die Anzahl der Firmeninsolvenzen ist generell gesunken, so dass weniger Stellen gefährdet waren als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In den ersten sechs Monaten waren rund 77.000 Arbeitnehmer (Vorjahr: 89.000) von der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens betroffen. 6.

Bei der UG (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zeigt sich eine Erhöhung der Insolvenzhäufigkeit. 7,5 Prozentpunkte aller Firmeninsolvenzen wurden als Unternehmerunternehmen gehandelt (Vorjahr: 7,1 Prozent). Was die Größe des Unternehmens betrifft, so waren es wiederum häufig Mikrounternehmen, die Konkurs anmelden mussten. In einem Quartal (25,8 Prozent) wurde kürzlich ein Umsatz von max. EUR 10.000 erzielt. Weitere 22,0 Prozentpunkte der beteiligten Gesellschaften erzielten einen Umsatz von nicht mehr als 250.000 EUR.

Darüber hinaus beschäftigte die Mehrzahl der zahlungsunfähigen Gesellschaften (79,8 Prozentpunkte ) höchstens fünf Beschäftigte (Vorjahr: 80,4 Prozent). Bei den 51 bis 100 Mitarbeitern und mehr als 100 Mitarbeitern hat die Wichtigkeit von mittleren und größeren Betrieben leicht zugelegt. Allerdings lag der Prozentsatz der Gesamtinsolvenzen mit 0,9 Prozentpunkten (Größenklasse: über 100 Mitarbeiter) und 1,2 Prozentpunkten (Größenklasse: 51 bis 100 Mitarbeiter) weiterhin auf niedrigem Niveau.

Von der größten Zahlungsunfähigkeit waren die beiden Firmen der Deutschen Handelsservice GmH - DHS Instore Service GmH & Co. Darüber hinaus ist der Fahrrad- und Freizeitgeräte-Hersteller Kettler Ltd. KG, die in Deutschland 1.100 Menschen beschÃ?ftigt. Der Altersdurchschnitt der insolventen Firmen nimmt zu. 40,2 Prozentpunkte (2014: 38,4 Prozentpunkte; 2011: 35,7 Prozentpunkte) der Erkrankten waren zum Insolvenzzeitpunkt mehr als zehn Jahre am Kapitalmarkt.

Bei einem Siebentel aller zahlungsunfähigen Firmen (14,5 Prozent) kam das Ende nach weniger als zwei Jahren (2014: 14,2 Prozent). Die Dienstleistungsbranche erlebt einen deutlichen Rückgang der Insolvenzen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Anzahl der Insolvenzen in diesem Wirtschaftszweig um 10,1 Prozentpunkte auf landesweit 6.170 zurück. Die überwiegende Mehrheit (84,3 Prozent) ist hier von Kleinstunternehmen geprägt.

Das verarbeitende Gewerbesektor entwickelte sich mit einem Rückgang um 3,3 Prozentpunkte auf 890 Personen signifikant schwächer. Lediglich in diesem Wirtschaftszweig kam es zu einem Zuwachs an mittleren und großen Insolvenzen. In der Bauwirtschaft gab es im ersten Semester 2015 1.720 Insolvenzen (minus 5,5 Prozent), im Einzelhandel 2.320 (minus 5,7 Prozent).

In allen Wirtschaftsbereichen sank die durchschnittliche Insolvenzrate von 74 auf 68 Insolvenzen pro Jahr. Die Bauwirtschaft (95; minus 5 Punkte) ist immer noch weit vor der Industrie (43; minus 1 Punkt). 63,7 Prozentpunkte aller Konsuminsolvenzen treffen den Mann, unter anderem auch deshalb, weil er als Hausherr und Haupterwerber oft in Konkurs geht.

Jedoch sind insolventen Damen oft jüngere als insolventen Mann. Bei 5,4 Prozentpunkten der "Männerinsolvenz" ist die betreffende Person bis zu 30 Jahre jung. Der Frauenanteil ist mit 9,3 Prozentpunkten nahezu verdoppelt. Die Altersgruppe der 41- bis 50-Jährigen ist jedoch gemäß der Alterstruktur in Deutschland sowohl bei den Herren (33,3 Prozentpunkte ) als auch bei den Damen (29,6 Prozentpunkte) die am stärksten vertretene Gruppen.

Jährlich gehen 12 von rund 10000 Bundesbürgern in die Insolvenz.

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