Insolvenzbekanntmachungen Brandenburg

Konkursmitteilungen Brandenburg

Abfrage von Daten zum Insolvenzverwalter und Status in Brandenburg. Verzeichnis der deutschen Amtsgerichte (Insolvenzgerichte): Amtsgericht / Insolvenzgericht Brandenburg an der Havel im Land Brandenburg. Bekanntmachungen der Insolvenz - Land Brandenburg - Rechtsanwaltskammer Land Brandenburg. Liste der zugelassenen und/oder registrierten Futtermittelunternehmen im Land Brandenburg, die Kunden tatsächlich an ihr Ziel fliegen, sagt Sabine Fischer-Volk, Rechtsberaterin der Verbraucherzentrale Berlin-Brandenburg.

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Wohin mit dem Antrag auf Insolvenz?

Das Insolvenzverfahren hat zum Zweck, die Kreditgeber in ihrer Ganzheit so gut wie möglich zu bedienen. Dieses wird durch Liquidation des Schuldnervermögens und Ausschüttung des Erlöses oder durch Restrukturierung mit einem Insolvenzplan oder einem Unternehmensverkauf erzielt, so dass die Kreditgeber (teilweise) aus dem Ertrag des umstrukturierten Betriebes erlöst werden.

Wohin mit dem Konkurs? Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgt nur auf Ersuchen. Die Anmeldung kann in schriftlicher Form beim zustaendigen Gericht eingereicht oder in der Niederschrift der Verwaltungsstelle erklaert werden. Anspruchsberechtigt sind die Kreditgeber und der Debitor selbst. Die Bezirksgerichte Neuruppin, Frankfurt (Oder), Potsdam und Cottbus sind in Brandenburg zentrale Gerichtsstände.

Solange das Verfahren noch nicht eingeleitet ist, kann der Gesuch zurückgezogen werden. Über den Gesuch entscheidet das Gericht in der Regel innerhalb von vier bis acht Monaten. Im Falle der Zurücknahme der Anmeldung werden dem Anmelder die Kosten des Verfahrens in Rechnung gestellt. Von wem kann ein Konkurs beantragt werden? Zahlungsunfähigkeit können sowohl Kreditgeber als auch Debitoren beantragen.

in Konkurs gegangene Unternehmen: Gläubigergesuch: Der Kreditgeber muss zunächst ein gesetzliches Recht an der Insolvenzeröffnung haben. Ebensowenig darf der Missbrauch der Anmeldung als unfaires Mittel zur Ausübung von Druck (z.B. zur Beeinträchtigung des Beklagten als Wettbewerber) erfolgen. Die Forderungen und der Grund für die Öffnung müssen vom Kreditgeber glaubwürdig gemacht werden. Es muss auch nachgewiesen werden, dass der Zahlungspflichtige nicht in der Lage ist, diese Verpflichtungen zu erfuellen.

Hierzu genügt z.B. eine Gerichtsvollzieherbescheinigung über einen fehlgeschlagenen Zwangsvollstreckungsversuch (Fruchtlosigkeitsbescheinigung) oder eine Vermögensinformation des Zahlungspflichtigen nach § 802c ZPO. Bei Zulässigkeit des Gläubigerantrags muss das Gericht den Gläubiger anhören. Insolvenzantrag: Bei Rechtspersonen und Wirtschaftsunternehmen ist jedes Organmitglied oder jeder persönlich haftende Gesellschafterin zur Beantragung eines Konkursverfahrens ermächtigt.

Erfolgt der Gesuch nicht von allen Organmitgliedern oder allen persönlichen Partnern, muss der Grund fÃ?r die Eröffnung dargelegt werden. Im Regelfall reicht der geschäftsführende Direktor bzw. CEO oder persönliche Gesellschafterin den entsprechenden Gesuch selbst ein. Die Schuldnerin oder ihre Vertretungen sind verpflichtet, dem Gericht unbegrenzt Auskunft zu erteilen. Benötigte Unterlagen: Anders als im Verbraucher-Insolvenzverfahren wird für den regulären Insolvenzantrag in Brandenburg kein einheitlicher Antragsvordruck zur Verfügung gestellt. 2.

Die Anmeldung kann informell erfolgen. Der Anmeldung ist eine Vermögensaufstellung beizulegen, aus der ein kompletter Vermögensüberblick durch Vergleich der Vermögenswerte und Schulden unter Einbeziehung der Liquidationswerte ersichtlich ist. Eine Liste der Kreditoren und Debitoren ist mit einer genauen Beschreibung der Kreditoren und Debitoren und deren Adressen zu unterlegen. Wo kann man Insolvenz anmelden?

Voraussetzung für die Insolvenzeröffnung ist, dass ein Grund für die Verfahrenseröffnung vorliegt. Die Gründe für die Insolvenzeröffnung sind Insolvenz, Insolvenzgefahr und überschuldet. Die Insolvenz des Schuldners liegt vor, wenn er nicht in der Lage ist, die geschuldeten Zahlungsverpflichtungen zu erbringen. Dies ist in der Regel dann anzunehmen, wenn der Debitor seine Zahlung einstellt. Dabei ist zwischen Insolvenz und reinem Zahlungsaufschub zu differenzieren.

Dies ist der Fall, wenn der Zahlungspflichtige die begründete Hoffnung hat, dass er die Ansprüche der Zahlungsempfänger innerhalb einer Frist befriedigen kann, die in der Regel als nur befristet zu betrachten ist. Daher muss der Debitor in der Lage sein, die zur kurzfristigen Begleichung der Verpflichtungen notwendigen liquiden Mittel zu erhalten (Zeitraum je nach Einzelfall, Richtwert: ca. drei Wochen).

Erst dann können wir davon ausgehen, dass Zahlungen aus anderen Gründen als der Insolvenz verschoben werden. Die typischen Anzeichen für eine Insolvenz sind: Nichtbezahlung von Zulieferern, nichtbezahlte Löhne, Gehälter und Sozialversicherungsbeiträge, Ausstellung von ungedeckten Checks, Zwangsvollstreckungsanträge, Auskunftsantrag. Auch im Falle einer drohenden Insolvenz hat der Zahlungspflichtige die Option, ein Insolvenzverfahren zu eröffnen.

Auch wenn die Insolvenz bereits vorhersehbar ist und ein weiteres Warten die Restrukturierungschancen des Betriebes nur noch weiter verschlechtert (z.B. Migration der besten Mitarbeiter, Erhöhung der Verschuldung), wollte der Gesetzgeber den Schuldnern die Option geben, einen Antrag auf Insolvenz zu stellen. 2. Daher sollte von der Insolvenzmöglichkeit des Gläubigers wegen bevorstehender Insolvenz profitiert werden, wenn für das kränkelnde Untenehmen Sanierungsaussichten bestehen.

Im Falle von Rechtspersonen kann die Überverschuldung auch ein Grund für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sein. Ein Überschuldungsgrad besteht, wenn das Schuldnervermögen die vorhandenen Schulden nicht mehr abdeckt, es sei denn, der Fortbestand des Betriebes ist unter den gegebenen Voraussetzungen vorhersehbar. Für die Bewertung des Insolvenzgrunds der Überverschuldung ist neben der kalkulatorischen Überverschuldung - d.h. wenn die Aktiva auf der Bilanzseite kleiner sind als die Passiva - die Prognose der positiven Fortdauer entscheidend.

Überschuldete Firmen können so die Insolvenzpflicht vermeiden, wenn sie eine Bestandsprognose abgeben können. Bewerbungsfristen bestehen für Rechtspersonen (GmbH, UG (haftungsbeschränkt), AG) oder Personengesellschaften, bei denen der phG keine natürlichen Personen sind (z.B. KG). Bei Insolvenz oder überschuldung einer solchen Firma müssen die Geschäftsführung oder Vorstandsmitglieder oder die Liquidatoren ohne schuldhafte Verzögerung, längstens jedoch drei Wochen nach Eintreten der Insolvenz oder überschuldung, die Insolvenz anordnen.

Bei Nicht-Geschäftsführung einer Gesellschaft ist jeder Aktionär, bei Nicht-Geschäftsführung einer AG oder einer Kooperative auch jedes Aufsichtsratsmitglied zur Antragstellung verpflichtet, es sei denn, dieser ist die Insolvenz und überschuldung oder fehlende Geschäftsführung nicht bekannt. Was ist der Ablauf des Insolvenzverfahrens im Detail?

In Erwartung der gerichtlichen Insolvenzentscheidung hat das zuständige Gericht alle erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, um eine für die Gläubiger schädliche Änderung der finanziellen Situation des Gläubigers zu unterlassen. So kann das zuständige Gericht unter anderem: einen provisorischen Konkursverwalter ernennen, dem Konkursverwalter ein generelles Verbot verhängen oder verfügen, dass die Beschlüsse des Konkursverwalters nur mit Einverständnis des provisorischen Konkursverwalters rechtskräftig sind, Vollstreckungsmaßnahmen gegen den Konkursverwalter verbieten oder vorübergehend aussetzen, sofern es sich nicht um unbewegliches Vermögen handelt, eine provisorische Sperre erteilen - die Ermächtigung des provisorischen Konkursverwalters, die an den Konkursverwalter adressierten Briefe zu eröffnen und zu kontrollieren.

Ist ein Insolvenzexperte oder ein provisorischer Konkursverwalter benannt, prüft er zunächst, ob das Schuldnervermögen die Verfahrenskosten deckt. Die provisorische Insolvenzverwaltung wird Massnahmen zur Sicherung und Erhaltung des Schuldnervermögens einleiten. Zu diesem Zweck kann sie die Gesellschaft bis zur Beschlussfassung über die Insolvenzeröffnung weiterführen oder mit Genehmigung des Insolvenzgerichtes schließen.

Ist die Untersuchung beendet (ggf. mit Unterstützung eines Insolvenzexperten), kann das zuständige Amtsgericht entweder den Eröffnungsantrag mangels eines Ereignisses (Insolvenz, bevorstehende Insolvenz, Überschuldung) ablehnen, den Konkursantrag mangels kostendeckenden Vermögens ablehnen oder das Verfahren einleiten. Bei Ablehnung der Anmeldung als unberechtigt übernimmt der Anmelder die Verfahrenskosten.

Im Schuldnerregister sind physische und juristische Person (z.B. Kaufmann, Komplementär ) registriert (§ 26 Abs. 2 InsO). Bei Vorliegen der Bedingungen für die Insolvenzeröffnung erteilt das zuständige Amtsgericht den Beschluss zur Insolvenzeröffnung. Darin wird das genaue Datum der Verfahrenseröffnung festgelegt und ein Konkursverwalter bestellt. Zugleich werden die Kreditgeber gebeten, ihre Ansprüche innerhalb einer gewissen Zeitspanne bei dem zuständigen Konkursverwalter vorzubringen.

Im Errichtungsbeschluss werden die Kreditgeber gebeten, den Konkursverwalter über ihre Sicherheiten zu informieren. Der Stichtag beschreibt die Lage der Gesellschaft und entscheidet, ob das Schuldnervermögen aufgelöst werden soll oder ob Aussicht besteht, das gesamte oder einen Teil des Vermögens zu bewahren und welche Möglichkeit für einen Konkurs plan oder eine übertragene Umstrukturierung besteht.

Sind die wirtschaftlichen Verhältnisse des Debitors beherrschbar und die Anzahl der Kreditoren oder die Anzahl der Verpflichtungen niedrig, kann auf den Stichtag verwiesen werden. Die Eröffnungsentscheidung und die Entscheidung über die Ablehnung des Antrags mangels Vermögens werden in der Insolvenz-Datenbank der Länder veröffentlicht. Welche Konsequenzen hat ein Konkursverfahren? Haftet der Unter-nehmer mit seinem Privatvermögen für die Schulden des Unternehmens und ist zu vermuten, dass der Unter-nehmer auch nach dem Konkurs auf einem Berg von Schulden bleibt, kann es für den Unter-nehmer Sinn machen, einen zusätzlichen Insolvenzantrag beim Konkursgericht zu stellen. 2.

Nach einem Zeitraum von sechs Jahren kann dem ehrlichen Gläubiger die so genannte Restschuldfreistellung gewährt werden. Nachdem der Zahlungspflichtige die Verfahrenskosten bezahlt hat, kann die Restschuld bereits nach fünf Jahren freigegeben werden. Kommt er den Ansprüchen der Gläubiger in einer Größenordnung von mind. 35 v. H. nach, kann das Landgericht bereits nach drei Jahren über die Befreiung von der Restschuld beschließen.

Das bedeutet, dass der Debitor von den verbleibenden Verpflichtungen gegenüber allen Kreditgebern erlöst wird. Im Regelfall ist jedoch die Bedingung für die Tilgung der Restschuld, dass der Zahlungspflichtige eine gewinnbringende Tätigkeit ausübt und sich ernstlich anstrengt, seine Zahlungsempfänger wenigstens zum Teil zu ernähren. Verstößt der Zahlungspflichtige gegen die Geldverpflichtung und wird dadurch die Zufriedenheit der Konkursgläubiger gefährdet, kann die verbleibende Schuldenbefreiung verweigert werden.

Der verbleibende Schuldenerlass kann auch dann verweigert werden, wenn der Gläubiger wegen Insolvenzdelikten gemäß 283 bis 283 c Strafgesetzbuch zu einer Geldbuße von mehr als 90 Tagen oder einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monate bestraft wird. Verbindlichkeiten aus einer schuldhaften Pflichtverletzung des Unterhaltspflichtigen oder aus einem Steuerdelikt des Steuerpflichtigen gemäß 370, 373 oder 374 des Abgabengesetzes verbleiben trotz Befreiung von der Restschuld in Kraft.

Darüber hinaus beteiligen sich Ansprüche aus einer absichtlichen unerlaubten Handlung durch den Schuldner nicht an der Tilgung der Restschuld.

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