Insolvenz im Ausland

Auslandsinsolvenz

Informationen zur Auswanderung im Insolvenzfall: Wird ein Unternehmen mit Sitz im Ausland zahlungsunfähig, stehen inländische Niederlassungen und Gläubiger vor der Frage, welches Gericht für das Insolvenzverfahren zuständig ist. Im Ausland (ES/GB) und in Deutschland ist eine Reduzierung der Insolvenz möglich. Lokales Kriterium: - Grundsätzlich auch im Ausland. Ansprüche müssen im Ausland erfüllt werden und nicht bei Vermögenswerten im Ausland -.

Was würde meine private Insolvenz in England bedeuten?

In unseren freien ersten Gesprächen erörtern wir zunächst die beiden grundlegenden Handlungsmöglichkeiten - die privaten außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen mit allen Kreditgebern oder den Antrag auf ein gerichtliches Konkursverfahren. Bei der Abwicklung oder Insolvenz haben Sie als Zahlungspflichtiger zwei Möglichkeiten der Schuldenerleichterung zur Auswahl. Privatinsolvenzen sind nicht nur Privatinsolvenzen. Auch für Sie als Insolvenzverwalter sind diese Differenzen von Interesse, da es egal ist, in welchem Staat Europas das Verfahren für die Restschuldfreistellung (die Freistellung aller Restschulden nach Beendigung des Gesamtinsolvenzverfahrens ) in Deutschland abläuft.

Der folgende Artikel berücksichtigt daher die Verfahrensdauer, den Verlauf und die Verfahrenskosten in Frankreich, England und Spanien und gleicht die Vor- und Nachteile aus. Was würde meine private Insolvenz in England bedeuten? Wie lange Ihr Insolvenzverfahren in England dauert, ist abhängig von der Schuldensumme und dem Insolvenzvermögen. Sie müssen in England keine Phase des guten Benehmens durchmachen.

Es ist nicht erforderlich für Ihre Restschuldfreistellung. Damit sind Sie auch nach Gewährung der Befreiung von der Restschuld für weitere 2 Jahre dazu angehalten, Ihre pfändbare Vergütung zur Zufriedenheit der Kreditgeber vorzusehen. In einem ersten Prozessschritt werden alle notwendigen Dokumente vorgelegt. Zugleich stellen Sie einen Freistellungsantrag für die Restschuld. Nach Prüfung Ihrer Dokumente für 2-3 Wochen wird die Entscheidung getroffen, ob Ihr Gesuch um Befreiung von der Restschuld angenommen wird.

Ihr englisches Insolvenzverfahren dient - ähnlich dem in Deutschland - der Abwicklung der Insolvenzmasse und der anschließenden Ausschüttung an die Insolvenzgläubiger. Wenn Ihnen das zuständige Amtsgericht nach 9 - 12 Monate die englischsprachige Befreiung von der Restschuld gewährt, muss diese zunächst von einem Notar übersetzt und beglaubigt werden (Kosten ca. 100 ?).

Anschließend können Sie beim für Sie zuständigem Landgericht (an Ihrem derzeitigen Wohnort) die Anrechnung der Befreiung von der Restschuld beantragen. Die verbleibende Schuldenbefreiung wird nach der gerichtlichen Überprüfung nach deutscher Rechtsprechung vergeben (Kosten: ca. 100-250 ?). Zahlungsunfähigkeit in England: Als Konkursschuldner müssen Sie folgende Anforderungen erfüllen: Der Konkursschuldner sollte über sehr gute Englischkenntnisse in Wortund Schriftform verfügen.

Als weitere Anforderungen gelten der Beweis des Wohnsitzes in England und der Beweis eines festverzinslichen Einkünften. Sie sollten Ihren Wohnsitz 6 Monaten vor der Antragstellung für die Befreiung von der Restschuld nach England verlegen. Was sind die Vorzüge der Insolvenz in England? In England ist die Insolvenz zeitlich kürzer als in Deutschland.

Die Schuldnerin /der Schuldner kann neben einem etwa 1-jährigen Prozess auch mit einer Vorbereitungsphase von mind. 6 Monaten und einer Nachfolgephase von ca. 3 Monaten rechnen. Mehr über den Verlauf und die Laufzeit einer privaten Insolvenz in England erfahren Sie hier. Im Gegensatz zu Deutschland deckt die Befreiung von der Restschuld in England zum Teil auch Ansprüche aus unerlaubter Handlung ab.

Zwar sind nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland alle Ansprüche aus einer unbefugten Handlung konsequent von der Befreiung von der Restschuld ausgenommen, doch der britische Staat bestraft nur Betrügereien oder betrügerische Handlung, d.h. Handlung aufgrund von "Betrug". Im Gegensatz zu den Vorschriften in Deutschland gibt es in England keine Verpflichtung, während der Insolvenz Geld für den Gläubiger zu verdienen. Welche Nachteile sind bei einer Insolvenz in England zu erwarten?

Zuallererst ist der Konkursschuldner verpflichtet, seinen Wohnsitz in England oder Wales nachweisen. Außerdem verlangt das englische Vorgehen, dass er keine neuen Forderungen anhäuft. Außerdem muss in England ein fixes Monatseinkommen nachweisbar sein. Insgesamt soll der Debitor seinen Schwerpunkt (COMI) nach England verlegen.

Vor allem die englischen Gerichtshöfe prüfen die Verlegung Ihres Aufenthalts. Im Zweifelsfall, dass sich Ihre COMI in England befindet, können Sie sich nicht mehr bewerben. Sie erhalten kein Konkursverfahren. Im Falle eines fiktiven Wohnsitzwechsels kann das britische Landgericht das Konkursverfahren auch noch Jahre nach Erteilung der Befreiung von der Restschuld aufheben ( High Court, Case No 19421/2008).

Auch wenn eine englischsprachige Restschuldenbefreiung - die sogenannte "Entlastung" - gewährt wurde, erfolgt in Deutschland keine Anerkennung ohne COMI in Großbritannien (vgl. BGH, Entscheidung vom 16. November, nach dem deutschen Recht haben Sie nie eine Befreiung von der Restschuld erlangt. Die Drohung mit Braxit macht die rechtliche Situation hinsichtlich der in Großbritannien gewährten Befreiung von der Restschuld extrem unsicher.

In den vorangegangenen internationalen Verträgen zwischen dem VK und den anderen EU-Mitgliedsstaaten war die Anerkennung der entsprechenden Insolvenzvorschriften prinzipiell vorgesehen (EU-Verordnung Nr. 1364/2000 vom 29.05.2000). Können keine neuen, ähnlichen oder identischen Abkommen zwischen den Staaten geschlossen werden, so ist eine Anerkennung der britischen Restschuldfreistellung ausgenommen. Die Befreiung von der in England gewährten Restschuld sollte daher im schlimmsten Fall nur auf dem britischen Territorium durchgesetzt werden.

Selbst in dieser Situation können die Kreditgeber in Deutschland weiterhin Vollstreckungsmaßnahmen gegen Sie einleiten. Was würde meine private Insolvenz in Frankreich bedeuten? Nach Vorlage der notwendigen Dokumente und einer Bearbeitungsfrist von 3-4 Wochen teilt Ihnen das zuständige französiche Landgericht die Einleitung des Insolvenzverfahrens mit. Sie können die Restschuldfreistellung in Deutschland anerkennen und durch einen französischen Insolvenzverwalter notariell beurkunden lassen (Kosten: ca. 100 ?).

Zusätzlich prüft der für Sie am Wohnort in Deutschland verantwortliche Bezirksrichter die Urkunden. Zahlungsunfähigkeit in Frankreich: Als Zahlungsunfähigkeitsschuldner sollten Sie folgende Anforderungen erfüllen: Neben einem Anstellungsverhältnis und einem festen Wohnort in Frankreich sind gute Französischkenntnisse vonnöten. Die Hauptwohnsitze sollten etwa drei Monaten vor Einreichung des Antrags in Frankreich sein. Zahlungsunfähigkeit in Frankreich: Mit welchen Benachteiligungen muss ich als Insolvenzschüler gerechnet werden?

Ist der Test positiv, wird auf die Restschuld verzichtet. Verfügt der Unterhaltspflichtige über Unterhaltsforderungen oder stammt die Forderung aus einer strafbaren Handlung, wird ihm das Recht verweigert, in Frankreich einen Schuldenerlass zu beantragen. Was würde meine private Insolvenz in Spanien bedeuten? Wie lange Ihr Insolvenzverfahren in Spanien dauert, ist abhängig von der Größe der Nachlassregelung.

Spanien ist damit neben England und Wales eines der schnellsten Konkursverfahren in der EU. Mit dem Antrag auf Erledigung der Restschuld und der Vorlage der notwendigen Dokumente beginnen Sie Ihr Konkursverfahren in Spanien. Nach einer 2-3-wöchigen Überprüfung Ihrer Dokumente wird Ihnen mitgeteilt, ob Ihr Prozess anlaufen wird.

Auch in Spanien werden die Gerichtskosten unverzüglich und vollständig geltend gemacht. In Spanien belaufen sich diese auf etwa 7,5 bis 10 Prozent der Schulden, allerdings zumindest 1600 Euro. Ihr spanisches Insolvenzverfahren hat - wie in den anderen Staaten - den Sinn, die Konkursmasse aufzulösen und an die Kreditgeber zu verteilen.

Im Regelfall erhalten Sie nach Beendigung der Ausschüttung eine Befreiung von Restschulden durch das zuständige Gerichts. Die Restschuldentlastung sollte, wie bereits oben bei englischer und französischer Insolvenz dargestellt, auch bei spanischer Insolvenz von einem notariellen Beglaubiger übernommen und vom sachlich kompetenten Landgericht überprüft und bestätigt werden.

Zahlungsunfähigkeit in Spanien: Als Konkursschuldner müssen Sie folgende Anforderungen erfüllen: Eine unbefristete Anstellung in Spanien ist ebenso notwendig wie der Beweis eines Wohnsitzes, der spätestens drei Monate vor der Einreichung des Antrags bestand. Zahlungsunfähigkeit in Spanien: Welche Nachteile habe ich als Insolvenzschüler zu erwarten? Für die Befreiung Spaniens von der Restschuld gilt eine Verordnung: Es ist dem Konkursschuldner explizit verboten, innerhalb der kommenden fünf Jahre neue Forderungen anzuhäufen.

Unser Tipp: Aus ökonomischer Sicht scheint die Insolvenz Englands vorteilhafter zu sein, da die rasche Freisetzung von Restschulden zu einem Anstieg der Nachfragemacht führt. Ein weiterer Faktor, der zur Erhöhung der Nachfragemacht beiträgt, ist, dass auch die englischen Kreditgeber die Option haben, ihre steuerlichen Verlustvorträge auszugleichen. Die Insolvenz in England wäre nach dem Ursprungskonzept auch schuldenfreundlich.

Eine Befreiung eines inländischen Schuldners von seinen Verpflichtungen durch ein englischsprachiges Konkursverfahren kann nicht garantiert werden. Damit ist die Insolvenz in England kein wirksamer Gegenvorschlag zu den Vorschriften in Deutschland mehr. In Spanien gibt es eine quasi-gute Verhaltensphase von fünf Jahren mit der Befreiung von der Restschuld, die das Konkursverfahren in Spanien für ausländische Gläubiger weniger attraktiv macht.

Private Insolvenzverfahren in Frankreich sind in der Regel rascher und weniger bürokratisch als in Deutschland. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass neben der Dauer eines jeden Konkursverfahrens die rechtliche Sicherheit der entsprechenden Rest-Schuldenbefreiung in den Vordergrund zu stellen ist. Zur Erlangung der endgültigen Sicherheit über die gewährte Befreiung von der Restschuld sollte das Konkursrecht des Staates, in dem die Verpflichtungen oder Forderungen entstanden sind, herangezogen werden.

Viele unserer Kunden sind von diesen Voraussetzungen abhängig, so dass wir das Planfeststellungsverfahren als wirkliche Alternativen zu Auslandsinsolvenzverfahren vorschlagen können - vor allem zu solchen in England oder Frankreich. Ein erfolgreicher Zahlungsplan ermöglicht es, Schulden innerhalb eines Jahrs zu begleichen. Auch an der rechtlichen Sicherheit oder der Anerkennung dieser Befreiung von der Restschuld gibt es keinen Zweifel. 2.

Dadurch können auch die durch einen Domizilwechsel entstehenden Belastungen für die Beurteilung ausländischer Insolvenzverfahren verhindert werden. Gern werden wir Sie zu diesem Themenkomplex detailliert informieren und die Erfolgschancen eines solchen Verfahrens für Sie abschätzen. Natürlich können wir Sie auch bei einem Forderungsabbau durch Privatinsolvenzen oder Vergleichen begleiten.

Mehr zum Thema