Insolvenz Beantragen Dauer

Zahlungsunfähigkeit Antragsdauer

Ist dies nicht erfolgreich, beantragen wir für Sie die Privatinsolvenz. Sprung zu Wann müssen Sie die Unternehmensinsolvenz beantragen? Dem Antrag muss ein Insolvenzgrund zugrunde gelegt werden (siehe unten), eine pauschale Aussage über die Dauer des Insolvenzverfahrens wird nicht getroffen. Für die Dauer des Verfahrens gelten eine Reihe von Einschränkungen.

Inwieweit ist die private Insolvenz gesichert? Das Wichtigste in Kürze

Bei Privatinsolvenzen werden die Forderungen überschuldeter Privatpersonen gerichtlich beglichen. Durch die anschließende Entlastung der Restschuld soll der Überschuldung eine neue, schuldenfreie Lebensphase nach mehreren Jahren guten Verhaltens eingeleitet werden. Benötigen Sie Unterstützung bei der Anmeldung zur Insolvenz? Telefon 089 255 47 152 Die normale Dauer der privaten Insolvenz in Deutschland liegt bei sechs Jahren.

Hierauf sollte der Debitor immer vorbereitet sein. Bei privaten Insolvenzen, die seit dem 1. Januar 2014 angemeldet wurden oder werden, kann im Einzelnen eine Verkürzung der Privatinsolvenzzeit auf fünf oder sogar drei Jahre erfolgen. Voraussetzung dafür ist die Zahlung aller angefallenen Prozesskosten oder die Regulierung von rund einem Drittel der Ansprüche aller Kreditgeber innerhalb der ersten drei Jahre.

Mit dem " Errichtungsbeschluss " des Konkursgerichtes startet das förmliche Insolvenzverfahren. Dies ist eine für private Insolvenzen zuständige Dienststelle des Amtsgerichts, in dessen Amtsbezirk der Anmelder mit seinem ersten Wohnort eingetragen ist. Hier wird ein schriftlicher Antrag auf Insolvenz gestellt. Die Entscheidung des Amtsgerichts wird dem Anmelder zur Kenntnis gebracht "...... dass am... bis.....

Insolvenz nach den Vorschriften des Insolvenzgesetzes....". Die Entscheidung bescheinigt auch, dass der Gläubiger zusammen mit dem Konkursantrag auch einen Verzicht auf die Restschuld beantragt hat. Anhand dieses Dokuments kann der Bewerber tief einatmen. Von diesem Tag an läuft die maximal 6-Jahres-Frist.

Nun ist klar, dass in der Regel sechs Jahre später die Restschuld erlassen wird. Der Anmelder wird in den nächsten ein bis zwei Jahren nichts von seinem Zahlungsunfähigkeitsantrag hören oder sehen. Während dieser Zeit wird das so genannte Konkursgericht den umfangreichen Auftrag bearbeiten. Seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist ein vom Gericht beauftragter Insolvenzverwalter der unmittelbare und alleinige Kontakt für den Insolvenzverwalter.

An einem Tag, und in der Regel ganz überraschend, erhält der Anmelder eine laufende Verfügung des zuständigen Gerichtes. Es wird ihm bekannt gegeben, dass die Wohlverhaltensfrist durch den Verlauf seines Prozesses und seinen Antrag auf Befreiung von der Restschuld erlischt. Dieses Datum liegt exakt sechs Jahre nach der Eröffnungsentscheidung des Bundesgerichts. Zu dieser Zeit muss der Unterhaltspflichtige sein gutes Benehmen nachweisen.

Hierzu zählt vor allem die unaufgeforderte Zahlung der pfändbaren Einkünfte an den Konkursverwalter. Sind die Gerichtskosten für die private Insolvenz noch nicht bezahlt, schlägt der Trustee eine Monatsrate in einem angemessenen Rahmen vor. Sechs Jahre nach der Insolvenzeröffnung erhält der Zahlungspflichtige die letzten Unterlagen.

Das Insolvenzgericht teilt ihm mit, dass die Restschuld gemäß 300 der Konkursordnung beglichen wurde. Damit ist die private Insolvenz zu Ende. Er ist schuldfrei, er ist in diesem Sinn entschuldigt. Sie haben weitere Informationen zum Privatinsolvenzverfahren?

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