Insolvenz

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Fachkundige Fragen und Antworten zum Thema Insolvenz. Wie die Insolvenz und Liquidation eines Unternehmens funktioniert. Die Insolvenz ist die Insolvenz des Arbeitgebers. Das Insolvenzverfahren kann in diesem Fall vor dem zuständigen Gericht eröffnet werden. Inwiefern wird die Insolvenz eröffnet?

Zahlungsunfähigkeit - Was ist Zahlungsunfähigkeit?

Insolvenz ist die mangelnde Fähigkeit eines Betriebes, seine Forderungen oder Verpflichtungen zu bezahlen. Übermäßige Unternehmensrisiken sind in der Regel die Ursachen der Insolvenz. Insolvenz (= Konkurs) ist die Insolvenz eines Betriebes. Die Gesellschaft ist nicht mehr in der Position, ihren Verpflichtungen gegenüber den Kreditgebern nachzukommen. Das deutsche Insolvenzgesetz nennt drei verschiedene Insolvenzgründe:

Insolvenz ( 17 InsO): Das Untenehmen kann seine Forderungen nicht ausgleichen. Bevorstehende Insolvenz ( 18 InsO): Das Untenehmen wird wahrscheinlich nicht in der Lage sein, seine Forderungen bei deren Zahlungseingang zu bezahlen. Verschuldung ( 19 InsO): Das Gesellschaftsvermögen ist geringer als die Verschuldung. Dabei werden die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nicht notwendigerweise mit ihren Bilanzwerten, sondern mit ihren effektiven Beträgen angesetzt.

Tritt einer dieser drei Gründe ein, muss die Geschäftsleitung sofort Insolvenz anmelden. Bei nicht oder nicht fristgerecht eingereichter Insolvenzanmeldung ist mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren zu rechnen nach § 15 a IO. Das Insolvenzrecht beinhaltet wesentliche Regelungen für das Konkursverfahren, ein Zwangsversteigerungsverfahren, durch das die Insolvenzgläubiger des insolventen Gläubigers einen Finanzausgleich zuerkannt werden.

Die Vermögenswerte des Zahlungspflichtigen werden den Gläubigern in geregelter Weise übertragen, während ein Teil der Einnahmen dem Zahlungspflichtigen zur Sicherung seines Lebensunterhalts zugewiesen wird. Wesentliche Bestandteile der Insolvenzvorschriften sind: Generelle Vorschriften wie z. B. Zielsetzung und Verfahrensprinzipien des Konkursverfahrens. Insolvenzeröffnung: Leitlinien über die Voraussetzungen für die Insolvenzeröffnung, die Ermittlung der Konkursmasse (=Vermögen) und der Gläubigerorgane.

Konkursanfechtung: Prinzipien und Lösungsmöglichkeiten. Insolvenzverwaltung und -realisierung: Vorschriften für die Vorbereitung eines Verzeichnisses der Vermögenswerte, eines Verzeichnisses der Kreditgeber und der Insolvenzverwaltung. Gläubigerbefriedigung: Anweisungen zur Bestimmung der Ansprüche und Aufteilung der Insolvenzmassen unter den Gläubigern. Zahlungsunfähigkeitsplan: Richtlinien zur Vorbereitung, Struktur und Gestaltung des Insolvenzplanes für die Umsetzung der Insolvenz.

Restschuldenbefreiung: Verordnung zur Freistellung natürlicher Person von der verbleibenden Schuld - also denjenigen Verpflichtungen, die im Zuge eines Konkursverfahrens nicht erfüllbar sind. Spezielle Vorschriften über Konkursverfahren für Einzelpersonen. Im Jahr 1999 hat die Konkursordnung zwei Konkursverfahren eingeführt: Regelpleite: Voraussetzung für die Regelpleite ist eine selbständige Erwerbstätigkeit mit mehr als 19 Kreditgebern und kurzfristige Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (Gehälter, Sozialversicherungsbeiträge).

Die Beantragung der Insolvenzeröffnung kann unverzüglich beim zuständigen Gericht beantragt werden. Nach der Verordnung können Selbständige ihre selbständige Erwerbstätigkeit trotz Insolvenzeröffnung fortsetzen. Dadurch steigt die Eintrittswahrscheinlichkeit, dass die Ansprüche der Kreditgeber wenigstens teilweise durchsetzbar sind. Der Insolvenzverwalter eröffnet nun das Verfahren durch Anordnung.

Zugleich beauftragt das Landgericht einen Konkursverwalter mit der Prüfung der Verschuldung und der Situation des Unter-nehmens. Es wird auch bestimmt, ob das zu restrukturierende Geschäft oder das Anlagevermögen an die Kreditgeber auszugeben ist. Die Pfändung des Schuldners (natürliche Person) oder das vom Konkursverwalter (juristische Personen, z.B. Gesellschaft, AG und KGaA) festgestellte Insolvenzvermögen muss zur Disposition gestellt werden.

Bei entsprechender Verteilung des Vermögens wird das Konkursverfahren vom Gericht eingestellt. Rechtsträger wie die Gesellschaft oder die AG werden aufgelassen. Bei natürlichen Menschen folgt jedoch noch die Zeit des guten Benehmens. Eine Befreiung von Restschulden kann im Sinne der Wohlverhaltensfrist für die natürlichen Personengruppen weiterhin erreicht werden.

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