Insolvente Unternehmen Kaufen

Kaufen Sie bankrotte Unternehmen

Die Zahl der Insolvenzen nahm zu, ebenso die Zahl der Sanierungen. Evaluierung von notleidenden und insolventen Unternehmen: Weshalb Aktionäre Wertpapiere von insolventen Unternehmen kaufen. Ihre GmbH innerhalb einer Reaktionszeit von einem Werktag zu kaufen. um noch eine Chance bei dem bayerischen Unternehmen zu bekommen.

Wo und wie kauft man Unternehmen aus der Pleite?

Guten Tag.... Darf ich die Frage stellen, warum Sie ein Unternehmen übernehmen wollen, das sich in der Zahlungsunfähigkeit befindet, nur um die Fertigung in den Orient zu verlegen? Es gibt viele rentable Unternehmen, die auf der Suche nach altersbedingten Nachfolgern sind und sich nicht in der Zahlungsunfähigkeit befinden. Es gibt bereits die ersten Unternehmen, die aus dem Orient zurückkommen, weil der Technologievorsprung in Deutschland höher ist.

Insolvenzverwaltung: Wäre eine Option, aber dann ist die Zahlungsunfähigkeit normalerweise schon offen und sowohl Schuldner als auch Gläubiger wissen davon. Die Insolvenzverwalterin wird selbst gewinnbringende Teile des Unternehmens verkaufen, weil sie damit ihr eigenes Einkommen erwirtschaften kann. Meiner Ansicht nach schaut man an den verkehrten Orten, denn hier ist das Kinde schon einmal irgendwo in den Brunnen gestürzt.

Grundsätzlich geht es um Unternehmen mit einer schwachen Kreditwürdigkeit. Es geht um die Teilnahme oder Übernahmen eines solchen Betriebes VOR der Zahlungsunfähigkeit, um mit den Gläubigern unter der Drohung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen Vergleich schließen zu können, bevor die Schuldner davon erfährt.

Erwerb aus der Zahlungsunfähigkeit als Möglichkeit

Gegenüber der oft zeit- und kapitalaufwändigen Akquisition eines Konkurrenten oder Nachbarn kann der Zukauf aus der Zahlungsunfähigkeit eine rasche und preisoptimierte Variante sein. Wie attraktiv die Übernahme zahlungsunfähiger Unternehmen in Deutschland ist, beweist das gestiegene Interesse der europäischen, aber auch asiatischen und nordamerikanischen Anleger in den vergangenen drei Jahren. Angesichts der aktuell günstigen Auftragssituation und Liquiditätslage ist der Zukauf aus der Zahlungsunfähigkeit auch für den deutschen Mittelstand eine vermehrt angestrebte Möglichkeit.

Auch das steigende Kaufinteresse an insolventen Unternehmen ist darauf zurückzuführen, dass die Restrukturierung und Weiterführung des Betriebes im Zentrum der rechtlichen Grundlagen steht. Dabei werden alle Beteiligten, besonders unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, frühzeitig und integriert in den Prozess einbezogen, was einen möglichen Imageverlust massiv mindert. Hauptziele des Konkursverwalters sind neben einer hohen Zufriedenheit der Kreditgeber der Schutz der Arbeitsplätze und der Bestand des Betriebes.

Der Erwerb insolventer Unternehmen hat eine Vielzahl von besonderen Merkmalen, die vom Übernehmer zu steuern sind. Die unterschiedlichen Interessen von Kreditinstituten, Arbeitnehmern, Gewerkschaften, Abnehmern, Zulieferern und Vermietern bzw. Mietern sorgen neben speziellen Regelungen des Insolvenzrechts für eine hohe Komplexizität im Transaktionsablauf. Zudem ist der zeitliche Druck in der Regel viel größer (3 bis 4 Monate) als bei herkömmlichen M&A-Prozessen ((9 bis 12 Monate).

Mit Hilfe der Instrumente des Insolvenzrechts können auch bei Umstrukturierungen Personalanpassungen erleichtert und nachteilige vertragliche Verpflichtungen (z.B. kostspielige Leasingverträge) frühzeitig gekündigt werden. Im Bereich Human Resources kann beispielsweise die Sanierung der Zielgesellschaft nach den Ideen des Acquirers mit einem abschließenden Akquisitionskonzept oder einer Übernahmegesellschaft durchgeführt und das Arbeitsrechtsrisiko erheblich begrenzt werden.

Eine Insolvenzrechtsreform im Jahr 2012 durch das ESUG eröffnet weitere Möglichkeiten für Anleger. Wichtigste Innovationen seit ihrem Wirksamwerden sind die Einleitung des provisorischen Selbstverwaltungsverfahrens (§270 a InsO), das Schirmverfahren (§270 b), die Einsetzung eines maßgeblichen provisorischen Gläubigerausschusses und der Debt-to-Equity-Swap. Die erlaubten Eingriffe in die Rechte der Aktionäre und die Möglichkeit der Ausführung eines Debt-to-Equity-Swaps ermöglichen die Restrukturierung durch die Implementierung eines Insolvenzplan-Verfahrens.

Mit dem Abschluss und der anschließenden Refinanzierung des Insolvenzplanes können Anleger bis zu 100-prozentige Anteile an dem umstrukturierten Schuldnerunternehmen einbringen. Vier Jahre nach ihrem In-Kraft-Treten erscheint die ESUG-Insolvenzrechtsreform in der Tat eingetroffen. Laut der vierten hgGUR-Studie gab die große Mehrzahl (91 Prozent) der rund 1600 Teilnehmer an, bereits Erfahrung mit der provisorischen Selbstverwaltung zu haben.

87 Prozentpunkte der betrachteten Kreditgeber, Konkursverwalter, Rechtsanwälte, Juristen, Anleger und Führungskräfte haben bereits Erfahrung mit Schutzverfahren und Vorverfahren. Damit ist die Anerkennung der Zahlungsunfähigkeit als Restrukturierungsmaßnahme angestiegen. In der Regel haben die deutschen mittelständischen Unternehmen im Transaktionsablauf gegenüber Auslandsinvestoren oder Geldgebern einen Wettbewerbsvorteil. Einerseits sind sie im Gegensatz zu fremden Strategen viel besser im Umgang mit Termindruck, da in den meisten FÃ?llen eine umfangreiche Due Diligence nicht notwendig ist und das Integrations-Risiko in der Regel niedriger ist.

Andererseits erhöhen sie im Unterschied zu Geldgebern die Transaktionssicherheit, da die Finanzierungen des zukünftigen Betriebes (Working Capital Line) in der Regel aus Bordmitteln erfolgen können und nicht erst durch fremde Finanzierungspartner oder Kreditinstitute vermittelt werden müssen. Ein Unternehmenserwerb aus der Zahlungsunfähigkeit kann Ihnen daher erhebliche Möglichkeiten und Nutzen bringen, wenn es Ihnen gelingen sollte, die Kompliziertheit des Akquisitionsprozesses zu verringern und eventuelle Gefahren zu ahnen.

Entscheidende Impulse kann die Zentralsteuerung des Akquisitionsprozesses durch einen in der Insolvenz erfahrenen M&A-Berater geben.

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