Insolvente Firmen 2015

Unternehmen in der Insolvenz 2015

und entwickelte sich nach der Insolvenz im Jahr 2003 wieder zu einem prosperierenden Unternehmen. Unternehmensinsolvenz: Der letzte macht das Licht aus. Donnerstag, 01.09. 2015 10:23.

Selbstmanagement: größere und ältere Unternehmen. niedrigste Insolvenzquoten in den Bundesländern.

Unternehmensinsolvenzen 2015 | CRIFBÜRGEL

EINFÜHRUNG 1: Sechster Rückschlag in Serie - 23.222 Firmen beantragen InsolvenzDie Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Jahr 2015 weiter zurückgegangen. Im vergangenen Jahr mussten in Summe 23.222 Firmen einen Insolvenzantrag stellen. Gegenüber 2014 (24.549) bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 5,4 Prozentpunkten. "Dies ist der sechste Unternehmensinsolvenzrückgang in Serie und der tiefste Wert seit Inkrafttreten der Insolvenzregelung im Jahr 1999", erläutert Bürgel-Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die Ist-Daten.

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen sank im Zehnjahresvergleich um 36,9 Prozentpunkte. Im Jahr 2005 gab es in Deutschland 36.843 Unternehmensinsolvenzen. "Von den vorteilhaften Bedingungen können Firmen in Deutschland profitieren", sagt Dr. Sellin. Ursächlich für die sinkenden Insolvenzen sind nach wie vor die stabilere Inlandskonjunktur und gute Finanzierungskonditionen. Aufgrund des engen Zusammenhangs zwischen der wirtschaftlichen Situation und der Häufigkeit von Unternehmensinsolvenzen ist der Grund für den weiteren Niedergang der Unternehmensinsolvenzen daher vor allem in dem positiven wirtschaftlichen Kontext zu suchen.

Ein konjunktureller Abschwung würde dagegen zu mehr Firmenkrisen und damit zu mehr Zahlungsunfähigkeiten führen. "Wir erwarten für 2016 einen Umsatzrückgang von 2 Prozentpunkten und 22.700 Unternehmensinsolvenzen", so Sellin. Allerdings könnte eine Abschwächung der Weltkonjunktur, vor allem aufgrund einer sich verschlechternden Lage in China, die Verunsicherung der Firmen auslösen.

Auch in diesem Falle wären weitere Unternehmensinsolvenzen vorstellbar. Dreifach häufiger als die Frau führt der Mann ein Insolvenzverfahren ein. Erstmalig hat die Auskunftei Bürgel deshalb geprüft, ob mehr Menschen an der Spitze insolventer Firmen sind.

Die Folge: In mehr als zwei Mal so vielen FÃ?llen steht ein oder mehrere MÃ?nner an der Spitze eines insolvenzenen Unternehmens. Danach beantragen 85 von insgesamt rund 10000 (0,85 Prozent) Betrieben mit einem oder mehreren Entscheidungsträgern (z.B. Geschäftsführern oder Eigentümern) einen Insolvenzantrag - gegenüber nur 42 von insgesamt 10000 Betrieben (0,42 Prozent) mit einer oder mehreren Führungskräften.

Von der Insolvenz sind auch gemischte Gesellschaften weniger stark betroffen sind (' 50 pro 10000 Betriebe; 0,5 Prozent). In absoluten Zahlen lag nur ein Entscheidungsträger an der Spitze von 18.676 (80,5 Prozent) zahlungsunfähigen Unternehmens. Die Insolvenzentwicklung im Jahr 2015 war trotz des sechsten Rückgangs in Serie auch im Jahr 2015 negativ.

Unternehmensinsolvenzen verursachen nach wie vor Verluste in Millionenhöhe und haben daher eine große wirtschaftliche Bedeutung. Insgesamt betrugen die durch Zahlungsunfähigkeit entstandenen Verluste im Jahr 2015 rund 19,7 Mrd. EUR (2014: 26 Mrd. EUR). Grund für den Einbruch ist die verhältnismäßig geringe Zahl von Grossinsolvenzen im Jahr 2015. Darüber hinaus waren wieder mehr als 220'000 Mitarbeitende von der Unternehmensinsolvenz betroffen. 2.

Mit fast 3.500 Beschäftigten verzeichnete im Jahr 2015 die grösste Einzellizenz. Auch 2015 wird sich der negative Markttrend fortsetzen. Nach wie vor ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung eine Gesellschaftsform, aus der viele Zahlungsunfähigkeiten erwachsen. Die Zahl der Neuerkrankungen stieg im Vorjahresvergleich um 4,6 Prozentpunkte auf 2.144 an.

Die UG hat damit einen Anteil von 9,2 Prozentpunkten an der Insolvenztätigkeit in Deutschland. Unternehmensinsolvenzen nach Bundesländern: Nordrhein-Westfalen führt die Insolvenzstatistik an2015 und 23.222 Unternehmen in Deutschland mussten einen Insolvenzantrag stellen. Das sind 0,7 Prozentpunkte der überregionalen Unternehmen. Betrachtet man die Länder, wird es im Jahr 2015 große regional bedingte Differenzen geben.

Wie im Vorjahr kam es in Nordrhein-Westfalen zu den meisten Unternehmensinsolvenzen. Das größte Land ist absoluter und relativer Marktführer in der Zahlungsunfähigkeitsstatistik. Im Jahr 2015 mussten in Nordrhein-Westfalen 326 oder 109 von insgesamt rund 10000 Betrieben einen Insolvenzantrag stellen. In Bayern (3. 017), Niedersachsen (1. 973) und Baden-Württemberg (1. 860) gab es ebenfalls viele absolute Zahlungsunfähigkeiten.

Der Auftrag verändert sich relativ gesehen (Unternehmensinsolvenzen je 10000 Unternehmen). Bremen hat nach Nordrhein-Westfalen (109) mit 105 Konkursen pro 10000 Betriebe die größte Insolvenzquote. Danach folgten Berlin (95), Hamburg (93), Schleswig-Holstein (90), das Saarland (89) und Sachsen-Anhalt (85), die alle über dem bundesweiten Durchschnitt von 72 Konkursen pro 10000 Firmen sind.

Am wenigsten Unternehmensinsolvenzen gab es 2015 in Baden-Württemberg (42 pro 10000 Unternehmen), es folgten Bayern (50), Thüringen und Brandenburg (je 52). Die Zahl der Fälle steigt in vier Ländern - ein signifikanter Fallrückgang in BrandenburgIn vier Ländern steigt die Zahl der Fälle gegen den Trend des Bundes. Das stärkste Wachstum verzeichnete Bayern mit vier Prozentpunkten mehr Zahlungsunfähigkeit.

Doch auch in Berlin (plus 3,7 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (plus 2,7 Prozent) und Baden-Württemberg (plus 1,5 Prozent) gab es 2015 mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahr. Am stärksten war der Einbruch in Brandenburg mit 15,9 Prozentpunkten weniger Zahlungsunfähigkeit. Auch in Thüringen (minus 14,6 Prozent), Bremen (13,0 Prozent), Niedersachsen (11,9 Prozent) und Rheinland-Pfalz (10,8 Prozent) gab es zweistellige Rückgänge.

Unternehmensinsolvenzen nach Rechtsform: Die Gesellschaftsformen Unternehmen und Einzelfirmen (40,5 v. H.; 9.420 Fälle) und GmbH ( (39,9 v. H.; 9.265 Fälle) haben weiterhin den größten Insolvenzanteil in Deutschland. Der Negativtrend der Gesellschaft mit beschränkter Haftung setzte sich fort und erhöhte ihren Teil der Insolvenz. Der Insolvenzquotient stieg um 4,6 Prozentpunkte auf 2.144 Insolvenzfälle.

Relativ gesehen ist die UG nun führend in der Unternehmensinsolvenz. Das sind 225 Konkurse pro 10000 Firmen. Unternehmensinsolvenzen nach Branchen: Am härtesten von der Insolvenz getroffen Die Zahlungsunfähigkeitsdichte in den wichtigsten Sektoren macht deutlich, dass Logistiker von der Insolvenz besonders hart getroffen werden. Im Jahr 2015 werden es 138 Konkurse pro 10000 Firmen sein.

Betriebsgröße: Kleinere Betriebe, die zunehmend von Insolvenzen betroffen sindEin Vergleich der Betriebsgröße ergibt, dass im Jahr 2015 vor allem kleine Betriebe einen Insolvenzantrag stellen mussten. Die Quote der Betriebe mit max. 5 Arbeitnehmern lag bei 80,1 Prozent. Mit zunehmender Mitarbeiterzahl sinkt der Insolvenzanteil. 8,7 Prozentpunkte der Firmen, die einen Insolvenzantrag stellen mussten, waren zwischen 6 und 10 Personen beschäftigt.

Nur noch 2,8 Prozentpunkte der Insolvenzen entfallen auf Firmen mit 51 und mehr Beschäftigten. der Unternehmensinsolvenzen: Unternehmenskrisen, die zur Zahlungsunfähigkeit führen, haben nicht nur eine einzige Grundursache, sondern ergeben sich auch aus dem Zusammenspiel der krisenverursachenden Einflüsse. Das gegenwärtige wirtschaftliche Umfeld ist nur ein Aspekt, der den Unternehmenserfolg oder das Scheitern mitbestimmt.

Veränderungen der rechtlichen Grundlagen, technische Veränderungen, Wechselkursveränderungen im Aussenhandel oder die Zahlungsunfähigkeit eines bedeutenden Partners (Dominoeffekt) sind beispielhaft für externe Einflussfaktoren, die ein Geschäft in ein finanzielles Ungleichgewicht führen können. Unternehmensspezifische Gründe wie z. B. eine niedrige Eigenkapitalausstattung, Fehler im Bereich der Produkte (Qualität, Preise, Produkteigenschaften), Managementprobleme oder Management-Fehler können in allen operativen Bereichen verursacht werden und Insolvenzen anstoßen.

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