Inkasso Schweiz

Kollektion Schweiz

Gerne unterstützen wir Sie auch beim Forderungsmanagement in der Schweiz. Die EOS Schweiz verfügt über langjährige Erfahrung und branchenspezifisches Know-how im Bereich Inkasso. Jetzt erinnert mich ein Inkassobüro daran. Nutzen Sie individuelle Inkassolösungen. Forderungsmanagement an unsere Inkassospezialisten übertragen.

Außergerichtliche Inkassomethoden gesucht

Natürlich sind wir für unsere Kunden in aller Welt tätig, wenn sich z. B. in Amerika, Australien oder Japan Debitoren befinden. Ein Inkasso kann sehr mühsam sein und am Ende nicht den gewünschten Inkasso-Erfolg einbringen. Deshalb entscheidet man von Inkasso-Fall zu Inkasso-Fall: Ist es besser, Außenstände vor Gericht einzuziehen? Sie möchten sich den Weg der Steinsammlung ersparen und eine rasche, außergerichtliche Lösung vorfinden?

Egal ob Inkasso in der Schweiz oder in Deutschland - bevor wir mit dem Inkasso beginnen, stehen wir Ihnen beratend zur Seite. Lasst uns zusammen überlegen, ob das Inkasso in einem bestimmten Fall Sinn macht. Mit unserer langjährigen Erfahrung im Inkasso können Sie die richtigen Entscheidungen fällen. Mit Ihrem Debitor gehen wir in ein Einzugsgespräch. In den meisten Fällen eröffnet uns ein professioneller telefonischer Einzug die Tür zum Ziel.

Die Inkasso-Verbände in den einzelnen Ländern haben unser Inkassobüro überprüft und mit dem dazugehörigen Gütesiegel ausstattet. Sicherstellung eines 100% zuverlässigen Inkassos in der Schweiz und in Deutschland. In der Schweiz beispielsweise steuert der "Verband der geprüften Tintenassounternehmen Schweiz" (VGIS) unsere alltägliche Tätigkeit. Der " BFIF " (Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement) überprüft und begleitet unser deutschlandweites Wirken.

Der Inkasso-Service beinhaltet den Einzug von Außenständen in der Schweiz, Deutschland und der ganzen Welt. Unser Angebot richtet sich an Privatleute, Freiberufler und Firmen aller Branchen. Wir sind auch auf Forderungskauf und Verlustscheinmanagement spezialisiert. Sie wollen Ihr Debitorenmanagement ab jetzt kompetent aufbauen? Sie wollen im Berufsalltag Kosten sparen und Handlungsspielräume haben?

Unsere Kollektionsexperten werden Sie gerne direkt und individuell informieren. Unser Inkassobüro in der Schweiz: 0800 - 43 44 44 für Ihren Inkassoerfolg: 100% zuverlässig. Sammlungsportal - was ist das? Inkassobüros im Vergleich. Sollte Ihr Debitor seine ausstehende Forderung nicht pünktlich begleichen, sollten Sie.... mehr dazu erfahren....

Forderungseintreibung Schweiz | Auslandsinkasso & Inkasso in der Schweiz

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern können wir Ihnen Inkasso in der Schweiz zu erfolgsabhängigen Bedingungen durchführen. Die Coface Landesrating: Geschäftsklima: Deutschland, Frankreich, Erfolgsprovision: Bestellgebühr: Adressermittlung: Bonitätsprüfung: Als zusätzliche kostenlose Dienstleistung stellen wir Ihnen unsere Landesinformationen zum Inkasso in der Schweiz zur Verfügung - für mehr Sicherheit und Erfolge in Ihrem Auslandsgeschäft.

Die Zahlungsmoral der schweizerischen Firmen ist sehr gut. In der Schweiz sind die Gerichtshöfe sehr effektiv bei der fristgerechten Streitbeilegung, die präjudizielle Beitreibung von Ansprüchen ist nach wie vor die effektivste Option. Zwar wurden Verfahren zur Steigerung des Schuldenerlasses und der Unternehmenssanierung eingeleitet, doch in der Schweiz ist die Abwicklung nach wie vor Standard, so dass ungesicherte Schuldner kaum die Chance haben, Ansprüche im Rahmen eines Insolvenzverfahrens durchzusetzen.

Die Errichtung eines Inkassoinstitutes in der Schweiz erfordert im Unterschied zur BRD neben den handelspolitischen Vorschriften keine zusätzliche behördliche Einwilligung. Dementsprechend müssen Inkassoinstitute den "Betrieb eines Inkassobüros" als Geschäftsgegenstand registrieren. Aufgrund fehlender Bewilligungspflichten für Inkasso-Unternehmen gibt es daher kaum Rechtsgrundlagen, die insbesondere Inkassodienstleistungen regeln.

Die Verarbeitung personenbezogener Informationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Inkassoabwicklung. Ferner muss die Bearbeitung der Sammlung unter Beachtung der Anforderungen des Artikels 2.2.1 erfolgen. Das Inkassobüro kann von jedem Debitor mit einem Korrektur- oder Auskunftsersuchen kontaktiert werden. Mehr als 50 der in der Schweiz operierenden Inkassofirmen haben sich in der seit 1941 existierenden Vereinigung der Inkassotreuhänder (VSI) zusammengefunden.

In den Statuten des VSI ist in III Artikel 5 festgelegt, dass jede ernsthafte Inkasso-, Treuhand-, Anwalts- und Verwalterkanzlei (natürliche und rechtliche Personen) aktives Mitglied des Vereins werden kann. Darüber hinaus verpflichtet sich das Untenehmen, auf eklatante Werbemaßnahmen zu verzichten und unterliegt dem Amtsgeheimnis und der Vertraulichkeit. Verzugsschäden / -zinsen Der Zahlungsempfänger hat bei Zahlungsverzug des Schuldners das Recht auf einen Verzugszins.

Zum Schadensersatz ist der Zahlungsempfänger so zu leisten, wie er es bei fristgerechter Leistung getan hätte. Allerdings muss der Zahlungsempfänger den ihm entstehenden Schadensersatz im Voraus aus den Zinsen erstatten. Einziehungskosten können daher nur dann als Verzugsschäden in Anspruch genommen werden, wenn der für das Inkasso-Unternehmen entstandene Kostenaufwand über den Zinsaufwand hinausgeht.

Die Eintreibungskosten gehen daher in der Regel zu Lasten des Gläubigers. Schuldbetreibungs- und Konkursrecht dürfen die durch die Beauftragung eines Inkassounternehmens entstehenden Aufwendungen dem Zahlungspflichtigen nicht in Rechnung gestellt werden. In der Schweiz sind die Eintreibungskosten nicht einklagbar. Der Schweizer Datenschutzkommissar hat diesbezüglich Klarstellungsbedarf angekündigt.

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, eine Forderungen gegen einen in der Schweiz domizilierten Debitor einzuziehen: Zunächst kann der Anspruch zunächst vor Gericht durchgesetzt und dann durchgesetzt werden. Dies hat den Nachteil, dass der Gläubiger im Vollstreckungsverfahren - in der Schweiz "Inkasso" genannt - bestimmte Einwände nicht mehr durchsetzen kann.

Andererseits kann das Inkasso auch unmittelbar, d.h. ohne vorherige Gerichtsverfahren, anlaufen. In der Schweiz z.B. ist es in der Regel möglich, eine (Geld-)Forderung aufgrund von staatlicher Nötigung auch ohne eine inhaltliche richterliche Würdigung der Klage durchzusetzen, was eine besondere Eigenschaft ist. Verantwortlich dafür sind die gemäß Artikel 46 i.V.m. 1 ff. des Bundesgesetzes über die Zwangsvollstreckung und den Konkursfall (SchKG) befugten Vollstreckungsbehörden.

Der Forderungseinzug wird durch die Beantragung des Inkassos veranlasst und dem Gläubiger ein "Zahlungsbefehl" erteilt (Art. 38 ff. SchKG). Das Entgelt für den Auftrag trägt der Unterhaltspflichtige. Analog zum Zahlungsbefehlsverfahren kann der Zahlungspflichtige innerhalb von 10 Tagen einen "Rechtsvorschlag" gegen diesen Mahnbescheid einreichen - analog zum Einspruch nach §§ 699 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches.

Die Schuldnerin leugnet damit die Existenz der Anleihe. Die Rechtsvorschrift wird zu einer vorläufigen Aussetzung der Vollstreckung führen. Nun ist es Sache des Gläubigers, das Gerichtsverfahren wieder in die Wege zu leiten. Durch einen Antrag auf Gesetzeseröffnung nimmt er Kontakt mit dem zuständigen Richter auf und beweist seine Ansprüche, z.B. durch Vorlage eines Vertrages mit dem Zahlungspflichtigen.

Maßgeblich ist die vorläufige Gesetzeseröffnung, wenn ein Schuldeingeständnis in Bezug auf den Anspruch besteht. Im Falle einer vorläufigen Gesetzeseröffnung hat der Gläubiger Anspruch auf eine Disqualifikationsklage ( 82 SchKG), mit der er das Bestehen der Klage anfechten kann. Dabei sind die schweizerischen Gerichte prinzipiell an den Anspruch nach Artikel 81 III SchKG in Verbindung mit dem Lugano-Übereinkommen geknüpft; es erfolgt nur eine summarische Prüfung, ob die wesentlichen Verfahrensgrundsätze eingehalten wurden.

Wenn kein Gesetzesvorschlag eingereicht wird oder ein solcher durch eine gelungene Gesetzeseröffnung entfernt wurde, kann die Vollstreckung auf Gesuch hin fortgeführt werden (§ 88 SchKG). Bei Nichterfüllung durch den Schuldner ist es möglich, 20 Tage nach Erhalt des "Zahlungsbefehls" einen Vollstreckungsantrag bei der zustÃ?

Die Vorgehensweise bis zum Titel ist in der Schweiz vergleichbar mit der in Deutschland, unterscheidet sich aber im Vorgehen und in den Preisen. Solange das ordentliche gerichtliche Mahnverfahren in der Schweiz nicht abgeschlossen ist, hat der Zahlungsempfänger die Prozesskosten selbst zu übernehmen, d.h. Anwalts- und Prozesskosten können nicht wie in Deutschland bereits auf dem Mahnschreiben durchgesetzt werden.

Der Gläubiger kann seine Prozesskosten nur im Rahmen eines Gerichtsverfahrens im Rahmen einer so genannten Parteienentschädigung einfordern. Die zivilrechtliche Verfolgung ist nicht kostenlos (Art. 95 ff. ZPO). RechtsanwaltskostenDie Prozesskosten des Zahlungsempfängers können nur im Rahmen eines Gerichtsverfahrens im Rahmen einer so genannten Parteienentschädigung in Anspruch genommen werden. Die Anwaltsgebühren werden in der Schweiz von den Kantonen reguliert, so dass in den einzelnen Kantonen unterschiedliche Tarife zur Anwendung kommen.

Oftmals endet das Gerichtsverfahren mit einem Ausgleich und die Beteiligten sind sich einig, dass keine Entschädigung an einander geleistet wird (Art. 109 Abs. 1 ZPO). Selbst im Falle eines freien Verfahrens ist eine Vertragspartei in der Regel zur Leistung einer Entschädigung an die andere Vertragspartei gezwungen. Das Luganer Vollstreckungsabkommen sieht zwar die reine Umwandlung eines fremden in einen schweizerischen Titel vor, doch ist dies in der Realität nicht möglich.

Bei Schuldnern mit Sitz in der Schweiz können in der Schweiz die deutschen Endurteile nur im Wege des "Inkassoverfahrens" erwirkt werden. Der Vollzug - im Sinne des Bundesgesetzes über das Inkasso - ist nach dem (rev.) Lugano-Übereinkommen, revLugÜ (ab 1. Jänner 2011 für die Schweiz) möglich und wird durch das Schweizerische Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, SchKG, geregelt.

Bei Urteilen vor Jänner 2011 gilt das bisherige Luganer Übereinkommen, das am kommenden Tag in der Schweiz in Kraft sein wird. Das Besondere an der Vollstreckung in der Schweiz ist, dass die Durchsetzbarkeit der Entscheidung in der Schweiz in der Regel durch das zuständige schweizerische Gericht im Eilverfahren (d.h. in verkürzter Form) festzustellen ist.

Vorausgegangen ist ein Zahlungsantrag (ähnlich einem deutschen Zahlungsbefehl), gegen den der Zahlungspflichtige ohne Angabe von Gründen Berufung einlegt. Bei diesem summarischen Eröffnungsverfahren (Vollstreckbarkeit des Zahlungsbefehls) ist es erforderlich, dass der Ausländer einen Vertreter für die Zustellung in der Schweiz bestellt. Weil es in der Schweiz kein Beratungsmonopol für Rechtsanwälte gibt, kann jede Privatperson oder jede andere Einrichtung einen Rechtsbeistand leisten, so dass es für einen Dienstleister genügt, einen Trustee (Rechtsanwalt) oder eine andere Organisation/natürliche Persönlichkeit vorzugeben.

In der Schweiz kann eine deutsche "Vollstreckungsanordnung" nur als "rechtskräftige Eröffnungsanordnung" im Sinne von Artikel 80 Absatz 1 SchKG gelten. Es handelt sich um eine "vollstreckbare Gerichtsentscheidung", die auch in der Schweiz nach den Bestimmungen des Lugano-Übereinkommens vom 30. Oktober 2007 (Lugano-Übereinkommen) anerkennt wird. Vorraussetzung ist der Beweis, dass der Zahlungsbefehl oder das Gerichtsurteil des Schuldners das " streitbegründende Dokument " im Sinne des Lugano-Übereinkommens ist.

Ist die " definitive Gesetzesöffnung " gewährt, hat der Debitor nur noch wenige Abwehroptionen. Demnach hat der Zahlungspflichtige nur die Klage, dass die Forderung oder die Verjährungsfrist bereits bezahlt ist. Der deutsche Rechtstitel (Urteil oder Vollstreckungstitel) ermöglicht eine Vollstreckung in der Schweiz. Die Vollstreckung in der Schweiz erfolgt entweder durch Beschlagnahme oder durch Insolvenz, bei der der Zahlungsempfänger keine andere Möglichkeit hat; das anzuwendende Vorgehen ist vom Gesetz her präzise festgelegt.

Die Zwangsvollstreckung wird bei im Handelsregister eingetragenen Gläubigern mittels "Konkursandrohung" und anschließendem "Konkursantrag" (Art. 39 SchKG) aufrechterhalten. Auf der Grundlage des Fortsetzungsantrags stellt die Betreibungsbehörde eine Insolvenzandrohung gegen den in Konkurs befindlichen Insolvenzschuldner aus (§§ 159 ff. SchKG). Sollte der Zahlungspflichtige die Forderungen dennoch nicht begleichen, kann der Zahlungsempfänger beim Insolvenzverwalter (nicht beim Inkassobüro) nach 20 Tagen seit der drohenden Insolvenz des Schuldners einen Insolvenzantrag einreichen.

Nach dem Konkursantrag hat der Zahlungspflichtige noch die Option, die Forderungen mit allen anfallenden Gebühren und Zinskosten bis zur vom Insolvenzverwalter anberaumten Konkursanhörung zu bezahlen. Bei Nichtzahlung wird der Zahlungspflichtige für bankrott erklärt. Bis zur ersten Versammlung der Insolvenzverwaltung trägt der Insolvenzverwalter die Prozesskosten.

Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens enden in der Regel alle gegen den Zahlungspflichtigen anhängigen Betreibungsverfahren (und alle Zahlungsempfänger müssen ihre Ansprüche bei der für sie zuständige Konkursbehörde anmelden). Für Debitoren ohne Handelsregistereintrag - z.B. natürliche Person - wird in der Regel eine Verpfändung vorgenommen (Art. 42 I in Verbindung mit V. m. 39 I SchKG). Nur so viele Vermögenswerte sind an den Debitor gebunden, um die Schulden abbezahlen zu können.

Dies ist die am häufigsten vorkommende Operation. Die Pfändung des Schuldners erfolgt dann im Inkassobüro oder bei ihm zu Haus. Er stellt mit dem Zahlungspflichtigen die Vermögenslage (Einkommen und Vermögen) klar und bestimmt, ob und was verpfändet werden kann. Eine Pfändung der Löhne erfolgt maximal ein Jahr oder bis zur Auszahlung.

Das Inkassobüro erstellt dann für den Zahlungsempfänger einen Verlustbrief über den unbesicherten Rest, der umgehend zurückgefordert werden kann. Reichen die Einnahmen nicht aus, um die Ansprüche zu erfüllen, können auch Vermögenswerte (z.B. Spar- oder Versicherungskapital) oder Sachanlagen (z.B. Juwelen, Autos, Luxusgüter) beigefügt werden. Endet der Bankrott oder die Beschlagnahme, ohne dass die Forderungen des Zahlungsempfängers (vollständig) erfüllt sind, bekommt der Zahlungsempfänger eine Verlustbescheinigung; bei neuem Schuldnervermögen kann er innerhalb von 20 Jahren ein weiteres Insolvenzverfahren einleiten.

Darüber hinaus kann der Zahlungspflichtige den Zahlungsempfänger natürlich während des gesamten Prozesses zufrieden stellen und damit das Mahnverfahren einstellen; es ist zu berücksichtigen, dass nur das Inkassobüro nach dem Inkasso rechtsgültig bezahlt werden kann und dass zusätzlich zur Höhe der Forderung weitere Kosten und Verzugszinsen erhoben werden. Für die Beschlagnahme, die Androhung des Konkurses usw. hat der Zahlungspflichtige die Kosten der Vollstreckungsbehörden zu übernehmen nicht aber die bei der Vollstreckung angefallenen Anwaltsgebühren.

In bestimmten Ausnahmefällen untersagt das SchKG jede Zwangsvollstreckung in der Schweiz, grundsätzlich für alle Gläubiger für einen bestimmten Zeitraum (Sperrfristen und Zwangsvollstreckungsferien) und nur für einen bestimmten Gläubiger unter bestimmten Voraussetzungen (Rechtsstillstand). Sie tritt für den Unterhaltspflichtigen während des Militär- oder Zivildienstes, bei Ableben in der Gastfamilie, bei Ableben des Unterhaltspflichtigen (Inkasso für Erbschulden), bei Festnahme des Unterhaltspflichtigen bis zur Ernennung eines Bevollmächtigten, bei schwerwiegender Krankheit des Unterhaltspflichtigen und bei einem allgemeinen Ausnahmezustand (Epidemie, Naturkatastrophe, Krisenzeit) ein.

Sie tritt jedoch erst nach den Inkassoferien und den Sperrfristen in Kraft; Ergänzungsgesetz zum Zivilgesetzbuch (Fünfter Teil: Schweizerisches Obligationenrecht) und gelegentlich auch in Sondergesetzen. Der Verjährungstermin tritt mit der Entstehung des Anspruchs ein (Art. 130 Abs. 1 OR). Der Tag, an dem die Verjährungsfrist anfängt, wird bei der Fristberechnung nicht berücksichtigt und die Verjährungsfrist gilt erst als abgelaufen, wenn der vorletzte Tag unbenutzt verstreicht (Art. 132 Abs. 1 OR).

Die Verjährungsfrist wird gemäss Artikel 134 OR und anderen ausgesetzt oder steht still, wenn sie bereits eingeleitet wurde, solange ein Anspruch nicht vor einem Schweizer Richter durchsetzbar ist. Die Verjährungsfrist bleibt während der Beendigung des Zivil- und Verwaltungsverfahrens bestehen, da der Kreditgeber durch sachliche, von seinen Lebensumständen unabhängig gewordene Verhältnisse daran gehindert ist, in der Schweiz Klage zu erheben; Auswirkungen des Konkursverfahrens auf das Schuldnervermögen (Art. 207 OR): Während der Beendigung des Zivil- und Verwaltungsverfahrens verjähren die bereits begonnenen Fristen nicht weiter.

Forderungsanerkennung durch den Unterhaltspflichtigen. Zinsen und Vorauszahlungen, die Bestellung einer Verpfändung und Bürgschaft gilt als anerkannte Form des Artikels 135 OR Abs. 2; Inkasso, durch gerichtliche Schritte oder Plädoyers vor einem Gerichts- oder Schiedsgerichtshof sowie durch Konkursantrag und Vorladung zu einem offiziellen Entschädigungsverfahren Artikel 135 OR Abs. 2; Die Einzelunternehmung ist die gebräuchlichste Gesellschaftsform bei Firmengründern.

Juristisch betrachtet besteht sie, wenn eine juristische Person allein eine gewerbliche Betätigung durchführt. Die Eintragung in das Firmenbuch hat zur Konsequenz, dass der Name der Gesellschaft gewahrt bleibt und der Inhaber in ein Konkursverfahren geht. Die vertragliche Kombination von zwei oder mehr Menschen zur Verwirklichung eines gemeinschaftlichen Ziels mit Hilfe gemeinsamer Kräfte oder Mittel (OR Art. 530-551).

Wenn zwei oder mehr physische Persönlichkeiten (im Unterschied zu natürlichen Menschen, d.h. Menschen aus Leib und Leben) zusammenkommen, um ein nach kommerziellen Grundsätzen geführtes Unternehmen zu führen, wird von einer offenen Handelsgesellschaft gesprochen (OR Art. 552-593). Sie hat keine eigene rechtliche Persönlichkeit und ist daher keine Rechtsperson. In der schweizerischen Wirtschaftslandschaft nimmt die KG (OR Art. 594-619) nur eine geringe Sonderstellung ein.

Zur Gründung einer KG sind 2 oder mehr physische Persönlichkeiten erforderlich. Rechtspersonen können auch als Kommanditisten betrachtet werden. Durch das geringe Mindestkapital von nur CHF 20'000 wird diese Gesellschaftsform in der schweizerischen Firmenlandschaft immer mehr gefragt. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung besteht, wenn sich eine oder mehrere physische oder gewerbliche Gesellschaften mit einem gewissen Stammkapital als Gesellschaft ausbilden.

Für die Errichtung einer AG (OR Art. 620-763) sind wenigstens drei Gründer erforderlich; diese können sowohl physische als auch rechtliche sein. Nur das Vermögen der Gesellschaft ist für die Schulden der AG haftbar, d.h. im Falle eines Konkurses gehen den Aktionären nicht mehr als ihr Stammkapital verloren. Für die Errichtung einer AG ist zumindest ein Anteilseigner erforderlich, der eine physische oder rechtliche Person oder eine andere Handelsgesellschaft sein kann.

Für die Errichtung der Genossenschaft sind mind. 7 Genossenschaftsmitglieder erforderlich, die sowohl physische als auch rechtliche Vertreter sein können. Für die Errichtung des Vereins sind mind. 2 physische und/oder rechtliche Persönlichkeiten erforderlich. Sie ist eine Rechtsperson, die über das zuständige Gremium (Stiftungsrat) auftritt. Im Prinzip gibt es drei Insolvenzverfahren: Insolvenz, Vergleichsverfahren und Aussetzung des Konkurses. Die Insolvenz wird in der Regel durch die zuständige Konkursbehörde vorgenommen und hat die Auflösung des Zahlungspflichtigen zur Folge.

Das Erbschaftsverfahren ist im Prinzip ein Reorganisationsverfahren, das in zwei Stufen abläuft: eine Abgrenzung, bei der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Anspruch genommen werden (Debt Call) und ein Reorganisationsplan erstellt wird, und eine Umsetzungsphase, in der die Kreditgeber in ihrer Reihenfolge durch eine Ausschüttung, Ratenzahlung oder einen Verwertungserlös zufrieden gestellt werden. Die Aussetzung des Konkursverfahrens sieht schliesslich ein Reorganisationsverfahren vor, bei dem im Wesentlichen restrukturierungsfähige Debitoren eine Aufschiebung unter gerichtlicher Kontrolle und ein Treuhänder zur Ausarbeitung einer Reorganisation erwirken.

Die Klassifizierung der genehmigten Kreditgeber findet in der Collokation statt. Im Prinzip werden in den von der Insolvenzverwaltung erstellten Plan nur die Schuldner einbezogen, die ihre Ansprüche vorgebracht haben. Bei Insolvenz können auch solche Ansprüche geltend gemacht werden, für die ein Insolvenzverfahren nach 43 SchKG nicht zulässig ist.

Exakte Angabe des Zahlungsempfängers (inkl. Telefon- und Telefaxnummer sowie Bankverbindungen / Einzahlungsschein); Höhe Ihrer Forderungssumme einschließlich des genauen Forderungsgrundes (Belege beifügen!); Verzugszins bis zur Eröffnung des Konkurses (5%) und Inkassokosten; anwendbares Vorrecht (' SchKG-Artikel 219 ); nicht zahlungspflichtige Forderungsbeträge müssen in monetäre Forderungsbeträge umgewandelt werden. Wurde der Zusammenlegungsplan (Liste aller Forderungen) bereits erstellt, hat derjenige, der mit seiner verspätet eingereichten Forderung an der Verhandlung teilzunehmen wünscht, die anfallenden Gebühren für die Neuausgabe des Zusammenlegungsplans (erneute Veröffentlichung in den vorgenannten Blättern) zu tragen (SchKG Artikel 251).

Die Konkursverwaltung teilt dem Kreditgeber mit, ob der Forderungsanteil höher ist als die Neuausstellung des Kollokationsplans. Handelt es sich bei dem Zahlungspflichtigen um eine Rechtsperson, kann die zuständige Konkursbehörde Informationen einholen. Firmensuche / BonitätsprüfungUm das Geschäft mit bereits zahlungsunfähigen Schweizer Geschäftspartnern zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Schweizerische Handelsregister zu Rate zu ziehen.

Diese Auflistung basiert auf den Publikationen im Bundesanzeiger. Die Firma ist im Hinblick auf Unternehmen und Bezeichnungen von im Firmenbuch registrierten Gesellschaften und Anstalten des Öffentlichen Rechtes komplett. Amtliche Website des Schweizer Anwaltsverbandes.

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