Inkasso Schulden

Forderungseinzug

Der überwiegende Teil der Inkassodienstleistungen zieht die Forderungen per Post ein. Niemand fischt diese Post gerne aus dem Briefkasten: ein Brief des Inkassobüros. Sprechen Sie einfach mit dem Gläubiger und ignorieren Sie das Inkasso. Wer seine Schulden nicht freiwillig bezahlen will, muss helfen! Denn Schulden und Inkasso sind heikle Themen.

Inkasso: Inkasso durch Inkassobüros

Der Inkasso-Fall tritt ein, wenn Ansprüche, wie z.B. ausstehende Rechnungsbeträge, nicht beglichen werden. Das Inkasso unterstützt Firmen, Selbständige und Freiberufler bei der Eintreibung von Außenständen und reduziert das Zahlungsausfallrisiko. Sie sind lästig, belasten die Solvenz des Betriebes und führen zu hohen Ausgaben. Auch der administrative Aufwand für die Kontrolle der laufenden Debitoren und für das Mahnen ist beträchtlich.

Der Forderungseinzug beinhaltet einen Teil des Forderungsmanagements, und zwar alle Massnahmen zum Einzug von überfälligen Debitoren. Dies kann sowohl vom Kreditgeber selbst als auch von Anwälten und Inkassounternehmen vorgenommen werden. Das Leistungsspektrum kann für namhafte Anbieter maßgeschneidert werden. Dabei sind die gesetzlichen Regelungen von den Schuldnern zu übernehmen, weitere Absprachen sind möglich und werden von den Gläubigern getragen.

Zur Begleichung der Außenstände wird eine Zahlungsfrist von vier Wochen gesetzt. Auch wenn der Auftraggeber nicht darauf eingeht, bezahlt der Auftraggeber nicht - was tun? Die Gesellschaft kann selbst tätig werden, aber auch einen Anwalt oder ein spezielles und eingetragenes Inkassounternehmen mit der Eintreibung der ausstehenden Schulden betrauen.

Das Inkassobüro überprüft die Rechnungen, informiert den Auftraggeber über die neue Sachlage und gewährt ihm nochmals eine Zahlungstermin. Sollte dies ebenfalls erfolglos verlaufen, können weitere Inkassomaßnahmen veranlasst werden, z.B. eine Mahnung zur Erlangung eines Titel. Der Empfänger der ausstehenden Forderungen und der zusätzlichen Inkassogebühren ist nun das Inkassounternehmen.

Sobald die Forderung beglichen ist, erhalten Sie diese abzüglich der üblichen Inkassoprovision. Hinweis: Für kleine und mittelständische Betriebe, Selbständige und Selbständige empfiehlt sich das internetbasierte Inkassobüro eCollect. Das Leistungsspektrum umfasst das Mahnen, die vorbeugende Eintreibung Ihrer Ansprüche, das Gerichtsmahnverfahren bis hin zur Vollstreckung und die Sicherstellung & Kontrolle von bereits betitelten Ansprüchen.

Inkassodefinition: Der Inkassobegriff umfaßt alle Massnahmen, die zur Eintreibung ausstehender Außenstände gegenüber einem Debitor getroffen werden. Das Inkasso ist somit Teil des Debitorenmanagements. Dabei ist es unerheblich, ob der Zahlungsempfänger selbst tätig wird oder einen Anwalt oder ein Inkassounternehmen mit diesen Tätigkeiten beauftragt. Ab wann macht das Sammeln Sinn? Inkassomaßnahmen sind immer dann erforderlich, wenn es nicht möglich ist, mit dem Debitor eine Vereinbarung zur Tilgung der Außenstände mit den gängigen Mitteln zu treffen.

Da die angefallenen Inkassokosten sowieso erstattet werden, müssen sie vom Zahlungspflichtigen erstattet werden. Die einzige Fragestellung ist daher, ob und in welchem Zeitraum die Inkassomaßnahmen an einen Fachmann vergeben werden sollen. Das Inkassounternehmen bietet hierfür verschiedene Möglichkeiten: Auf diese Weise können die Zahlungsempfänger selbst Mahnungen versenden, wenn der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht oder nicht in vollem Umfang nachkommt.

Häufig sind Firmen allein aus personellen Gründen übersteuert, was die Einbindung eines auf Inkasso fokussierten Dienstleisters besonders wichtig macht - zumal der damit einhergehende Zusatzaufwand zu Lasten der Schuldner geht. Diese kann nicht nur den gesamten Mahnprozess abdecken, sondern setzt auch ausgeklügelte Verfahren ein, um möglichst schnell zum Ziel zu kommen.

Allerdings muss die Klage unstrittig sein, denn ein Inkassodienstleister hat nur den Auftrag, sie vom Zahlungspflichtigen unter Nutzung der gesetzlichen Möglichkeit einzuziehen. In diesem Bereich ist das Inkassounternehmen kompetent. Durch das Outsourcing können Kreditgeber nicht nur Geld, sondern auch Mittel sparen, um sich auf das Geschäft konzentrieren zu können.

Ab wann ist das Sammeln (nicht mehr) einleuchtend? Die Höhe, mit der sich das Inkasso durch einen externen Anbieter bezahlt macht, richtet sich immer nach den spezifischen Anforderungen: Wenn zum Beispiel Privatleute ihre eigenen Belange vertreten oder ein Betrieb nur wenige zahlungsunfähige Personen hat, kann es durchaus Sinn machen, selbstständig Inkassomaßnahmen durchzuführen. Wenn das Mahnwesen sich jedoch ansammelt und die Finanzbuchhaltung vor große Probleme stellt, kann eine auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Absprache mit einem Inkassounternehmen eine kluge Entscheidung sein:

Der betreffende Schuldner ist ohne Titelnachfolger gestorben, er ist nachweisbar insolvent, d.h. er hat eine beeidigte Erklärung abgenommen, z.B. der Wohnort des betreffenden Gläubigers kann nicht festgestellt werden, Vollstreckungsmaßnahmen haben zu keinem Ergebnis geführt, die Klage ist inzwischen erloschen.

Dabei ist es von Bedeutung, dass die Kreditgeber diese Sachverhalte auch klar nachweisen, d.h. auf Verlangen des Finanzamts aufzeigen. Zur weitestgehenden Vermeidung dieser Vorgänge bemühen sich namhafte Inkassounternehmen in erster Linie darum, einen vertrauensvollen Umgang mit den Debitoren zu pflegen. Auf diese Weise können über Ratenzahlungsverträge die Geschäftswerte schrittweise übertragen werden.

Wenn Firmen mit dem Inkasso beauftragt werden, können sie ein Inkassoschreiben versenden: Vorraussetzung ist lediglich, dass eine unstrittige und fällige Reklamation vorliegt - ein Inkasso ohne Mahnschreiben ist daher durchaus legitim. Deshalb geht ein renommiertes Inkassounternehmen wie folgt vor: Kann der Leistungserbringer trotz der präjudiziellen Inkassomaßnahmen die Außenstände nicht einziehen, kann die Inkassoabteilung unverzüglich ein richterliches Mahnen einleiten.

Zu diesem Zweck beantragt das Inkassounternehmen eine Mahnung, die dem Zahlungspflichtigen zugeleitet wird. Letztere hätten nun die Wahl, die Ansprüche anzufechten oder zu begleichen. Inwieweit ist das Inkasso erfolgreich? Das Gelingen der Inkassomaßnahmen ist von der Bereitschaft und Solvenz der Debitoren abhängig: In vielen FÃ?llen ist ein qualifiziertes Inkassoschreiben, das auf die möglichen Folgen einer weiteren VerspÃ?tung hinweist, ausreichend, andere FÃ?lle werden bis zur Endstufe der möglichen MaÃ?nahmen verschoben.

Damit die Inkassounternehmen das Bargeld einziehen können, müssen sie dann Konti oder Vermögenswerte beschlagnahmen. Das Engagement eines Dienstleistungsunternehmens zur professionellen Beitreibung von Forderungen hat nicht nur Vorzüge. Das komplexe Debitorenmanagement kann von den Gläubigern wirkungsvoll und ressourcensparend ausgelagert werden, was in der Praxis zu einem schnelleren Liquiditätszufluss führen kann.

Daher ist es notwendig, genau abwägen zu können, welche Felder des Debitorenmanagements an ein Inkassounternehmen übergeben werden sollen. Inkassounternehmen überprüfen anhand dieser Angaben die Kreditwürdigkeit der Debitoren, bevor sie Inkassomaßnahmen einleiten. Wenn sie dann ein Inkassoschreiben verschicken, hat dies keine Folgen für den Unterhaltspflichtigen. Das Inkassorecht erlaubt es auch nicht, einen solchen Eintritt zu gefährden.

Inkassobüros haben nicht immer einen hohen Bekanntheitsgrad, besonders fragwürdige Vorgehensweisen, die auf der Bedrohung von Schuldnern aufbaut. Die Inkassobüros sollten im Register der Rechtsdienste eingetragen sein, dafür müssen einige Voraussetzungen gegeben sein. Zugehörigkeit zu einer der großen Interessengruppen wie dem Deutschen Inkasso-Unternehmen e. V. (Bundesverband der Deutschen Inkasso-Unternehmen). Der BDIU ( "BDIU") zwingt das Inkassounternehmen zur Beachtung der strengen Vorschriften.

Zudem sollte ein Inkassoanbieter über das Internet verfügbar sein, über klare Honorarstrukturen und strenge Abläufe verfügen. Schließlich sollten Firmen auch auf eine ganzheitliche Betreuung achten und sicherstellen, dass eine Einigung mit einem Inkassounternehmen auf spezifische Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Was sind die Inkassokosten rechtfertigen? Das Inkasso ist im Prinzip eine gebührenpflichtige juristische Dienstleistung.

Die Rahmenbedingungen für diese Honorierung liefert das Rechtsberatungsgesetz (RDGEG), das die Inkassokosten für die außergerichtlichen Verfahren denjenigen gegenüberstellt, die ein Anwalt verlangen könnte. Auch diese Inkassogebühren hat der Zahlungspflichtige zu zahlen, da sie durch den Verzug entstanden sind. Dies gilt nicht für Verträge zwischen Inkassounternehmen und Gläubigern, die nicht dem Zahlungspflichtigen zuzurechnen sind.

Bei der Einziehung von Außenständen wird eine 1,3-fache Betriebsgebühr in Rechnung gestellt, die durch eine pauschale Aufwandsentschädigung und ggf. Umsatzsteuer vervollständigt wird. Einige Inkassounternehmen erheben für geringfügige Schäden unterschiedliche Entgelte, z.B. indem sie lediglich eine Bearbeitungsgebühr erheben. Ist das Inkassobüro erfolgreich, muss der Zahlungspflichtige diese Kosten aufbringen.

Informationen werden von Sammelrechnern bereitgestellt, mit denen die entsprechenden Gebühren ermittelt werden können. Sind die Inkassomaßnahmen nicht erfolgreich, hat der Zahlungsempfänger diese aufzubringen. Gerade als Mitglied einer der großen Inkassoverbände können Firmen bequeme Problemlösungen vorfinden. Allein die Abtretung sollte an dieser Stelle noch keine Inkassokosten nach sich ziehen, bis zum Abschluß des Mahnverfahrens verbleibt die Einziehung kostenfrei.

Im großen Inkassomarkt gibt es aber auch große Gebührenunterschiede, ein ausführlicher Abgleich im Voraus ist hier immer lohnenswert.

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