Inkasso Abzocke

Forderungsbetrug

Betrug beginnt mit einem Mahnschreiben mit ungerechtfertigten und erhöhten Geldforderungen sowie Drohungen. Wie Kunden mutige Abzocke von Inkassounternehmen durchschauen. Bei der Hälfte aller Mahnungen von Inkassobüros handelt es sich um fehlerhafte Mahnungen. Wenn Sie eine Rechnung vergessen und nicht schnell genug auf die Mahnung reagieren, erhalten Sie sehr schnell Post vom Inkassobüro. Springen auf ?

SKS stoppt ungerechtfertigtes Abzocken!

Konsumentenschutz:

Wie Sie sich gegen Betrug verteidigen - money & life

Diejenigen, die keine Rechnungen bezahlen, bekommen oft nach einiger Zeit von einem Inkassounternehmen Mails. Mehr und mehr Fälschungen oder ungerechtfertigt hoher Inkassoansprüche machen seit einigen Wochen Furore - sowohl bei den Konsumenten als auch bei namhaften Firmen der Industrie. Ab sofort bietet die Verbraucherzentrale einen kostenfreien Online-Check der Inkassobriefe an. 5,8 Mio. Menschen in Deutschland haben bereits eine Inkassoforderung bekommen.

Laut einer Repräsentativumfrage der Konsumentenzentrale Brandenburg halten sich 65 Prozent davon für ungerechtfertigt. Wenn jemand gegen eine Reklamation Einspruch erheben möchte, steht ein entsprechendes Musterschreiben zur Verfuegung. "Bei einem akuten Anliegen bietet der Inkasso-Check eine schnelle und stets erreichbare Hilfe, sagt Ulrike von der Lühe vom Verbraucherzentrum Rheinland-Pfalz.

Oft drohen sie mit der Geltendmachung ihrer Forderungen vor Gericht, dubiose Gesellschaften drohen auch mit der Beschlagnahme der Löhne und Gehälter oder gar mit einem Hausbesuch von Wertgegenständen. "Die Bezieher sehen sich gezwungen zu bezahlen, obwohl die Mehrheit der Betreffenden den Anspruch für ungerechtfertigt hält", so die Konsumentenschutze. Gleichzeitig mit der Aktivierung des neuen Online-Services macht der BDIU darauf aufmerksam, dass Mahnungen vor der Zahlung immer sorgfältig durchzugehen sind.

"Kürzlich haben mehr und mehr Konsumenten, die ein gefälschtes Inkassoschreiben bekommen haben, gemeldet", berichtete der Verein. Derjenige der ermahnt wurde, sollte zuerst prüfen, ob er die Nachfrage zulässt, meint der Bund. Inkassounternehmen sind laut Recht dazu angehalten, bei der ersten Mahnschreiben genau Auskunft über die Forderungsart zu geben - zum Beispiel den Kundennamen oder das Unternehmen und den Forderungsgrund", erklärt BDIU-Sprecher Marco Weber.

Wenn der Betreffende Bedenken hat, sollte er sich an das betreffende Untenehmen wenden und sich erkundigen. Es sollte auch überprüft werden, ob die Informationen auf dem Briefpapier mit den anderen Informationen überein stimmen. "Benutzt das Untenehmen beispielsweise eine deutschsprachige Anschrift, aber die Bankverbindungen beziehen sich auf das Land - wie die ersten beiden Zeichen der IBAN-Nummer zeigen - ist also vorsichtig", sagt Weber.

Auch in Deutschland waren Inkassounternehmen meldepflichtig. Gefälschte Inkassobriefe enthalten nach Ansicht des Inkassoverbandes oft eine Mahnung für vermeintliche Ansprüche aus Lotterien. Bei den Mitgliedern des Verbandes war bereits jedes neunte Inkassounternehmen von solchen Betrügereien betroffen, wie eine Untersuchung ergab.

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