Holding Gründen Kosten

Haltegründe Kosten

ohne unverhältnismäßig hohen Kosten- und Verwaltungsaufwand. Die Holdinggesellschaft zahlt keine Ertragssteuern und reduzierte Kapitalsteuern auf kantonaler Ebene. Dies bedeutet, dass die drei UGs dann das eigentliche Start-up-Unternehmen gründeten und alle Trusts, die die Handelsfreiheit beeinträchtigten, verbieten, dieses Gesetz wurde durch die Gründung von Holdinggesellschaften umgangen. Das ist der Preis für die Gründung einer UG (Limited Liability).

Begriffsbestimmung einer Holdinggesellschaft

Als Holdinggesellschaft im steuerrechtlichen Sinn gilt eine Aktiengesellschaft (AG oder GmbH) oder Kooperative, die überwiegend Anteile an anderen Gesellschaften besitzt und selbst keine Geschäfte tätigt. Das Detailreglement bleibt den einzelnen Staaten vorbehalten, die Voraussetzungen für eine steuerrechtliche Qualifizierung als Holdinggesellschaft sind jedoch wie folgt: - Die Aktivität als Holdinggesellschaft (permanente Verwaltung von Beteiligungen) ist im Gesellschaftszweck (Statuten, Handelsregistereintrag) festgelegt.

  • Der Zweck der Beteiligung wird auch wirklich verwirklicht, d.h. die Firma besitzt wesentliche Geschäftsanteile an anderen Gesellschaften (Aktien oder GmbH-Stammaktien) oder Kooperativen (Genossenschaftsanteile). Investitionen in Partnerschaften werden nicht als Investitionen in diesem Sinne betrachtet. Beim Streubesitz (verschiedene kleine Stückaktien verschiedener Unternehmen) bzw. wenn die Aktie nur für einen kurzen Zeitraum im Bestand ist und anschließend wieder veräußert wird, sind die Voraussetzungen auch nicht gegeben.
  • Längerfristig sind 2/3 der Bilanzaktiva Investitionen. Wahlweise können auch 2/3 der Einnahmen regelmäßig aus den Anlagen erwachsen. Die Holdinggesellschaft zahlt keine Ertragssteuern und verminderte Vermögenssteuern auf den Kanton. Tatsächlich sind Beteiligungserträge in der Holding in der Regel nicht steuerpflichtig. Eine erneute Besteuerung der in der Holding ausgezahlten Dividende würde zu einer Doppelbelastung derselben Ergebnisse führen, die wirtschaftlich schlecht ist und daher zu vermeiden ist.

Bei der beschriebenen Holdinggesellschaft handelt es sich, wie bereits gesagt, nicht um eine juristische Form, sondern um einen Steuerstatus. Die Holding kann von Kapitalgesellschaften, GmbHs sowie Kooperativen und in einigen Fällen auch von Privatstiftungen beansprucht werden. Die Beantragung wird in der Regel auf der jährlichen Einkommensteuererklärung des Unternehmens vorgenommen. Klassischer Holdingdomizil in der deutschsprachigen Schweiz sind die Kanton Zürich und die Schwyz.

Prinzipiell ist jedoch in jedem einzelnen Bezirk eine Holdinggesellschaft möglich. Hier können Sie sich für eine Beratung registrieren oder Dokumente kostenfrei bestellen.

Holding-Strukturen - auch für Start-ups gut gerüstet?

Schon bei der Unternehmensgründung steht die Fragestellung im Vordergrund: "Welche rechtliche Form wähle ich? Egal ob Personengesellschaft, Aktiengesellschaft oder auch Einzelunternehmung ist nicht nur eine Sache von Gerechtigkeit und Verantwortung - nicht zuletzt aus steuerrechtlichen Gründen muss die Rechtsformwahl gut durchdacht sein. Oft wird in diesem Kontext der Ausdruck "Holdingstruktur" verwendet.

In den meisten FÃ?llen wird es aus KostengrÃ?nden sicher nicht sinnvoll sein, eine groÃ?e Anzahl von Unternehmensbeteiligungen als NeugrÃ?ndung zu verÃ?uÃ?ern. Nichtsdestotrotz gibt es einfachere Holdingstrukturen wie die so genannte "Doppelstockstruktur", die bereits erhebliche steuerliche Vorteile bieten und auch für Existenzgründer ohne großen Kraftaufwand umgesetzt werden können. In Verbindung mit der "Doppelstockstruktur" heißt Holding einfach, dass der Entrepreneur nicht unmittelbar an der operativ tätigen Start-up-Gesellschaft teilnimmt, sondern über eine Zwischengesellschaft.

In der Konkretisierung ist eine simple Holdingstruktur in der Regel so konzipiert, dass der Stifter an einer Holdinggesellschaft (haftungsbeschränkt) (kurz: Holding AG) teilnimmt. Holding-UG wiederum ist an der Start-Up-GmbH interessiert, die tatsächlich tätig ist. Mehrere Anteilseigner, wie z.B. Anleger, sind regelmässig in das Start-up-Unternehmen involviert. Es ist aus steuerrechtlichen Gründen sicherzustellen, dass die Holding AG mehr als 15% der Anteile an der Start-Up-GmbH hält.

Ansonsten können nach derzeitiger Gesetzeslage bei Ausschüttungen der Start-Up-GmbH an die Holding AG nicht alle Steuervergünstigungen in Anspruch genommen werden. Was sind die genauen Steuervergünstigungen der Holdingstruktur? Steuerliche Vergünstigungen resultieren aus Dividendenzahlungen während der Haltedauer, d.h. für den Zeitraum, in dem die Holding-UG eine Beteiligung an der Start-Up-GmbH hält. Zudem sind Veräußerungsgewinne aus der Beteiligung an der Start-Up-GmbH steuerlich begünstigt.

Wenn die Start-up-GmbH Gewinn erwirtschaftet, werden diese zunächst auf der Stufe der Start-Up-GmbH versteuert. Darin enthalten sind Körperschaftssteuer, Gewerbeertragsteuer und Solidsteuer. Der Gewerbesteuerbetrag ist je nach Kommune unterschiedlich hoch. Bei einem Berliner Start-up zum Beispiel werden die Erträge mit einem Satz von ca. 30,2% versteuert. Dabei ist es gleichgültig, ob der Stifter eine direkte Beteiligung an der Start-Up-GmbH oder indirekt über eine Holdinggesellschaft hält.

Bei einer direkten Ausschüttung der Ausschüttung an den Stifter ist grundlegend zu differenzieren, ob der Stifter die Aktien im Privat- oder Geschäftsvermögen hat. Die Stifterin muss die vereinnahmte Dividendenzahlung entweder mit einem Pauschalsatz von 26,375 Prozent (Verrechnungssteuer für Aktien im Privatvermögen) oder mit bis zu 28,5 Prozent (60 Prozent des Einkommenssteuersatzes zuzüglich des Solidaritätszuschlags für Aktien im Betriebsvermögen) anrechnen.

In Summe steht demnach nur etwa die halbe Höhe des erwirtschafteten Gewinnes für eine Reinvestition durch den Gründer zur Verfügung. 2. Allerdings steht eine wesentlich höhere Investitionssumme zur Verfuegung, wenn die Start-Up-GmbH ihre Dividende zunaechst an die Holding AG ausschuettet. Dabei sind 95 Prozent der Ausschüttungen tatsächlich nicht steuerpflichtig, wenn die Holding AG mehr als 10 Prozent (Körperschaftsteuer) bzw. 15 Prozent (Gewerbesteuer) an der Start-Up-GmbH hält.

Dann werden die verbleibenden 5 Prozent zu den marktüblichen Sätzen versteuert (15,825 Prozent Körperschaftssteuer inklusive 5,5 Prozent Soli-Zuschlag plus ca. 15 Prozent Gewerbesteuer). Damit werden ausgeschüttete Ausschüttungen nur mit rund 1,5 Prozent wirksam versteuert. Dem Gründer/der Holding steht damit ca. 69% des erwirtschafteten Gewinns für Reinvestitionen (z.B. für den Kauf von neuen Beteiligungen) zur Verfügung. 2.

Wenn die Holding AG die vereinnahmte Dividendenzahlung an den Stifter ausschüttet, führt dies zu einer leicht höheren Steuerbelastung im Gegensatz zu einer Direktanlage ohne Zwischenholding AG. Entsprechende steuerliche Vorteile resultieren auch aus dem Verkauf der Geschäftsanteile an der Start-Up-GmbH. Bei einer Direktanlage verbleiben je nachdem, ob der Stifter die Aktien im Privat- oder Geschäftsvermögen besitzt, ca. 73,6% oder 71,5% des Kapitalgewinns für die Wiederanlage.

Veräußert die Holding-UG dagegen ihre Anteile an der Start-Up-GmbH, sind 95 Prozent der Erträge de facto wieder frei von Steuern. Damit stehen dem Stifter mehr als 98% des Kapitalgewinns der Holding-UG indirekt zur Wiederanlage zur VerfÃ?gung. Der Steuervorteil einer Holdingstruktur liegt daher in erster Linie in einem Liquiditätsvorsprung, sofern die Kapitalgewinne nicht direkt an den Stifter ausbezahlt werden.

Selbstverständlich sind bei der Beurteilung, ob eine Holdingstruktur für die Planung eines Unternehmens in Frage kommt, die mit der Errichtung und Unterhaltung von Holding-Gesellschaften zusammenhängenden Mehrkosten wie Kosten für die Anfertigung von steuerlichen Erklärungen und Abschlüssen sowie Notargebühren zu berücksichtigen. Wählt ein Stifter eine Holdingstruktur für das jeweilige Untenehmen, ist es ratsam, diese bereits zu Anfang der Firmengründung einzurichten.

Prinzipiell ist es nach wie vor möglich, eine Holdinggesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt einzuschalten. Diese ist jedoch nur dann völlig neutral, wenn die Aktien der Holding-UG für einen Zeitraum von wenigstens sieben Jahren im Besitz sind. Holdingstrukturen sind daher besonders für den Fall von mehreren Gründern interessant, bei denen die Veräußerungsabsicht nach einigen Jahren der Unternehmensgründung bereitsteht.

Vor einer solchen Grundsatzentscheidung ist es jedoch ratsam, sich rechtlich und steuerlich beraten zu lassen, damit die Steuervorteile der Holdingstruktur auch wirklich genutzt werden können.

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