Gründung einer Einzelfirma

Einzelunternehmensgründung

Die Checkliste zur Gründung und Aufnahme der Geschäftstätigkeit einer Einzelfirma hilft Ihnen, den Überblick zu behalten. Verfahren zur Einrichtung einer. Verglichen mit der Gründung einer Aktiengesellschaft. Bei der Gründung einer Gesellschaft sind neben der Bestimmung des Gesellschaftszweckes insbesondere folgende Punkte zu beachten: Die Gioia Treuhand AG in Zug berät Sie in allen Fragen rund um das Thema Einzelunternehmen.

Die 7 gängigsten Irrtümer bei der Gründung einer Einzelfirma verhindern.

Das Einzelunternehmen ist eine juristische Form, die rasch und unkompliziert zu gründen ist. Deshalb stellt sich oft die Frage, warum man sich bei der Gründung einer Einzelfirma helfen lassen sollte. Aus langjähriger Praxis wissen wir, dass bei der Gründung einer Einzelfirma viele Irrtümer gemacht werden können. Oft sind dies Irrtümer, die erst nach der Gründung wirksam werden und mit beträchtlichen Aufwendungen einhergehen können.

Deshalb sollten Sie sich vor der Gründung einer Einzelfirma von uns beraten lassen, damit wir Ihnen die individuellen Stolperfallen zeigen können und Sie nach der Gründung auf kostspielige Korrekturmaßnahmen ganz einfach verzichtet haben. Irrtum 1: Ich gestalte mein Firmenlogo so bald wie möglich, damit ich die Briefköpfe und die Website bereits vor der Eintragung in das Handelsregister meiner Einzelfirma habe.

Neue Gründer haben immer wieder ihr eigenes Firmenlogo und damit in Verbindung mit Ihren Briefköpfen, bevor Ihr Einzelunternehmen entsteht. Häufig zeigt sich jedoch, dass der erwünschte Firmenname der Einzelfirma aus gesellschaftsrechtlichen und/oder kennzeichenrechtlichen Erwägungen nicht umgesetzt werden kann. Darüber hinaus ist es für ein Einzelunternehmen von Bedeutung, dass der Name der Familie auch Teil des Unternehmensnamens ist.

Irrtum 2: Ich melde meine Einzelfirma nicht im Firmenbuch an und sparte dabei. Das Einzelunternehmen muss erst ab einem jährlichen Umsatz von CHF 100'000. Deshalb fragen sich viele Jungunternehmer, ob eine Handelsregistereintragung Sinn macht und die damit verbundenen Aufwendungen nicht besser gespart werden sollten.

Wenn Sie bereits über eigene Kundschaft verfügen, nicht von neuen Kundschaft abhängig sind und zudem erwarten, immer unter CHF 100'000. Wenn Sie jedoch auf neue Abnehmer angewiesen sind, empfehlen wir Ihnen unbedingt die Handelsregistereintragung. Auch wenn Sie mit einem Verkauf unter CHF 100'000.

Nur wenn Sie im Firmenbuch registriert sind, können Ihre potenziellen Käufer im Firmenverzeichnis () nachlesen, was Ihr Betrieb macht, wo er seinen Sitz hat und wer der Eigentümer ist. Tip 2: Wenn Sie ein Einzelunternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als CHF 100'000 sind, sollten Sie trotzdem im Firmenbuch registriert sein, wenn Sie von neuen Abnehmern abhängig sind.

Error 3: Schreiben Sie in meinem Unternehmensgegenstand, was ich zu Anfang über mein Geschäft biete? Um nicht bei jeder Erweiterung den Gesellschaftszweck im Firmenbuch ändern zu müssen (eine Änderung im Firmenbuch ist immer mit erheblichen Aufwendungen verbunden), sollte der Gesellschaftszweck von vornherein so weit gefasst sein, dass er ein größtmögliches Maß an unternehmerischem Denken und Handeln ermöglicht.

Bei den Handelsregistern ist es jedoch wichtig, dass die Beschreibung nicht zu allgemeingültig ist. Wenn Sie jedoch etwas Einmaliges anbieten, kann es Sinn machen, dies durch den Zweck des Unternehmens erkennbar zu machen. Tip 3: Den Firmenscheck von einem Fachmann überprüfen zu lassen, um eine Ablehnung durch das Handelsregisterbüro oder zu hohen Versicherungsbeiträgen zu vermeiden.

Irrtum 4: Ich habe mein eigenes Unternehmen gegründet, um weiter für meinen Auftraggeber zu arbeiten, aber als Freiberufler und damit mein Pensionskassenvermögen zu erhöhen. Prinzipiell haben Sie nur dann Ansprüche auf Pensionskassenvermögen, wenn Sie das Einzelunternehmen im Rahmen des Haupterwerbs haben. Irrtum 5: Solange ich einen Inlandsumsatz von weniger als CHF 100'000 habe, kann ich keine MwSt-Nummer beantragen.

Aus rechtlicher Sicht ist es richtig, dass Sie nicht zur Beantragung einer MwSt-Nummer gezwungen sind, wenn Ihr Inlandsumsatz weniger als CHF 100'000 beträgt, was bedeutet, dass Ihnen auch die MwSt. in Rechnung gestellt wird. Es kann jedoch Sinn machen, eine Umsatzsteueridentifikationsnummer auf freiwilliger Basis zu erteilen. Die freiwillige Mehrwertsteuerbefreiung gibt Ihnen den Eindruck, dass Sie in der Schweiz einen Verkauf von mehr als CHF 100'000.

Irrtum 6: Ich habe mit dem Ein-Mann-Betrieb gespart, weil ich weniger Sozialhilfe zu bezahlen habe. Bei einem Einzelunternehmen ist Ihr Gehalt weniger abgesichert, als wenn Sie als Arbeitnehmer bezahlt werden (z.B. keine beruflichen Leistungen, keine Arbeitslosenversicherung). Das kann durch den Abschluss einer 3. Säule oder durch den Abschluss einer zusätzlichen Risikoversicherung geschehen.

Tip 6: Lass dir von einem Versicherungsfachmann deine Sicherheit zeigen und dich raten, damit du deine neue Idee mit ausreichender Sicherheit durchführst. Irrtum 7: Da ich anfangs keinen Profit gemacht habe, muss ich keine AHV Beiträge abführen. Im Falle einer Einzelfirma berechnen sich die Beiträge der AHV nach der Summe des erwirtschafteten Gewinnes.

Mehr zum Thema