Gmbh Definition

Ltd. Definition

Rechtsgrundlage für die GmbH ist das GmbH-Gesetz (GmbHG). Bei dem Stammkapital handelt es sich um das Stammkapital einer GmbH. Eine GmbH ist eine Handelsgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Definition des wirtschaftlich Berechtigten für juristische Personen. Der Begriff vGA leitet sich aus der Rechtsprechung, insbesondere des Bundesfinanzhofes, ab.

Definition GmbH - Gesellschaften mit begrenzter Haftung in der Rechtsform

In Deutschland ist die GmbH oder die Firma mit beschränkter Haftung die gebräuchlichste Gesellschaftsform. Es wird durch ein eigenes Recht, das GmbHG, reguliert. Sie ist eine Rechtsperson, d.h. "sie hat ihre Rechte und Verpflichtungen selbstständig; sie kann z.B. "als GmbH" - repräsentiert durch ihre Geschäftsführung - Eigentümerin werden oder vor dem Gericht verklagen ( 13 Abs. 1 GmbHG); die GmbH ist im Firmenbuch der Hauptabteilung B registriert.

Die Organe der GmbH sind die Geschäftsführung, die Gesellschafterhauptversammlung und gegebenenfalls ein Aufsichtrat. Auch die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft im Sinne des HGB ( 13 Abs. 3 GmbHG i.V.m. 6 Abs. 2 HGB): Sie ist von ihrer Geschäftstätigkeit ausschließlich durch ihre juristische Person (sog. Formularkaufmann) selbständig, untersteht den Vorschriften des HGB und ist somit z.B. rechenschaftspflichtig.

Zu den Eigenschaften/Vorteilen einer GmbH gehören unter anderem Haftungsbegrenzung: auf das Unternehmensvermögen (ohne Verbindlichkeit mit Privatvermögen); Kapitalbeschaffung: Kapitalaufnahme durch Erhöhen der Beiträge vorhandener Partner oder durch Hereinnahme von neuen Partnern; Gesellschafterwechsel: ein Partnerwechsel ist im Gegensatz zu einer Partnerschaft einfacher möglich. Eine Gesellschafterin veräußert ihre Geschäftsanteile (notariell) an einen Dritten, der dadurch Gesellschafterin wird (z.B. Nachfolgeregelung); Steuern: Der Ertrag der GmbH ist körperschaft- und gewerbesteuerpflichtig.

Der Lohn eines geschäftsführenden Teilhabers reduziert den zu versteuernden Ertrag als Personalkosten (wird aber auf Löhne und Gehälter versteuert). Bei Gewinnausschüttung fällt jedoch eine zusätzliche Steuer auf Gesellschafterebene an (Kapitalertragsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag). Darüber hinaus besteht für die GmbH kein Gewerbesteuernachlass. Der Stammkapitalanteil einer GmbH muss mind. EUR 15.000 beträgt (Stammeinlage, 5 Abs. 1 GmbHG), vgl. Einlage.

Jegliche Verantwortung der Firma gegenüber den Kreditgebern der GmbH ist auf das Firmenvermögen begrenzt (§ 13 Abs. 2 GmbHG). D. h. die Partner sind nur in ihrer Kapitaleinlage und nicht mit ihrem privaten Vermögen haftbar; im Gesellschaftervertrag kann jedoch auch eine Verpflichtung zur Leistung von Nachschüssen festgelegt werden ( 26 GmbHG), was jedoch die Ausnahmen ist.

Das Aufsichtsgremium ist ein Kontrollgremium, das die Leitung des Unternehmens kontrolliert. Die GmbH kann auf freiwilliger Basis einen Beirat nach 52 Gmbh durch Aufnahme einer entsprechenden Satzungsregelung einrichten. Wenn die GmbH has more than 500 employees, it must form a supervisory board in accordance with 1 Paragraph 1 No. 3 DrittenlbG (Drittelbeteiligungsgesetz: Law on the Third Participation of Employees on the Supervisory Board).

6 Mitbestimmungsgesetzes ( "Gesetz über die Mitbestimmung des Arbeitnehmers ") besteht eine korrespondierende Mitbestimmungspflicht. Einige GmbHs, die keinen eigenen Verwaltungsrat haben (müssen), gründen auf freiwilliger Basis einen Verwaltungsrat, der die GmbH durch fachkundige Beiräte, z.B. aus der Industrie, beraten, aber auch überwachen kann.

Auf die GmbH fallen Körperschaftssteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag) und Gewerbeertragsteuer an. Sie hat nach den ergänzend für Körperschaften geltenden Bestimmungen der 264 bis 339 HGB zu verrechnen. Die Jahresabschlüsse der GmbH bestehen zumindest aus Gewinn- und Verlust-Rechnung und Anhangangaben ( " 264 Abs. 1 S. 1 HGB ").

Soweit es sich nicht um eine kleine Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Sinne des 267 HGB handelte, hat die Gesellschaft auch einen Geschäftsbericht zu erstatten ( "Lagebericht") ( 264 Abs. 1 S. 1 in Verbindung mit S. 4 HGB). In § 60 GG werden Begründungen für die Aufhebung einer GmbH gegeben, z.B. für den Wegfall der in der Satzung festgelegten Frist, den Gesellschafterbeschluss oder die Insolvenzeröffnung.

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