Gmbh Auflösen

Die Gmbh Auflösung

Auflösung + Kündigung einer GmbH. Vor der Löschung einer bestehenden GmbH aus dem Handelsregister sind zahlreiche gesetzlich vorgeschriebene Formalitäten zu beachten. Mit der Auflösung wird die Auflösung der Gesellschaft eingeleitet. Wann bedeutet die Auflösung nicht unbedingt das Ende der GmbH? Der Kündigungsprozess einer GmbH (oder UG) ist vergleichsweise langwierig.

Die GmbH löst sich auf: Wie es gemacht wird

wird sich auflösen: Nicht immer erfolgt die Aufhebung einer GmbH aus freiem Willen, kann aber auch unbedingt notwendig sein. Der Zeitpunkt der Aufhebung einer GmbH ist in § 60 GmbH-Gesetz festgelegt. Wenn einer dieser Gründe für die Liquidation eintritt, haben Sie keine andere Möglichkeit, als die Firma zu liquidieren. durch Fristablauf in der Satzung; durch Gerichtsbeschluss; durch Konkursverfahren; durch Fehlen der Satzung.

Auch in anderen Fällen kann es sinnvoll sein, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu lösen, z.B. wenn eine Gesellschaft nicht mehr genügend Kapital generiert, eine andere Gesellschaftsform besser für die Erreichung der Unternehmensziele taugt oder Sie sich einfach einem anderen Gebiet widmen wollen. Zu dieser freiwilligen Lösung bedarf es stets eines Gesellschafterbeschlusses, der - sofern in der Satzung nichts anderes bestimmt ist - von wenigstens drei Vierteln der Aktionäre genehmigt werden muss.

Im Falle eines solchen Beschlusses müssen Sie keine Angaben zu den Auflösungsgründen machen. Das Auflösen einer GmbH ist ein Prozess, der mit einem sehr präzisen Verfahren und einem entsprechenden Zeitraum verbunden ist. Die bloße Schließung des Unternehmens ist damit noch lange nicht abgeschlossen.

Dem geht ein wichtiges Verfahren voraus, das jede Gesellschaft mit beschränkter Haftung durchläuft, bevor sie aufgelöst wird, das aus drei Stufen besteht. Entschlossenheit. Liquidierung. Dabei erläutern wir Ihnen, welche Vorschriften Sie bei jedem Arbeitsschritt einzuhalten haben und wie die Aufhebung der GmbH abläuft. Schon zu Beginn des Beitrags haben Sie gelernt, welche Ursachen oder Gesetze zur Aufhebung einer GmbH geführt haben.

Die Beschlussfassung über die Aufhebung - ob auf freiwilliger Basis oder nicht - ist der erste Schritte, den Sie unternehmen müssen, um eine GmbH auszulösen. Die Aufhebung der GmbH ist nicht gleichbedeutend damit, dass die GmbH nachträglich erlischt, da die Firma auch nach ihrer Aufhebung weiterlebt. Nur der Zweck der Firma wird sich durch die Aufhebung ändern.

Jetzt geht es nicht mehr darum, ökonomisch zu handeln, sondern die Wirtschaft zu managen. Zur Sichtbarmachung der Veränderung muss die Gesell-schaft auch den Zuschlag i. L. (in Liquidation) oder i. Ab. Nach der Entscheidung über die Liquidierung der Unternehmung erfolgt im zweiten Verfahrensschritt die Aufhebung. Zu diesem Zweck wird zunächst ein Insolvenzverwalter nach § 67 GmbH-Gesetz bestellt und in das Firmenbuch aufgenommen.

Die Verantwortlichkeit ist groß, denn die Insolvenzverwalter sind die gesetzlichen Vertreter der GmbH während der Aufhebung. Sie hat die Aufgaben, alle bestehenden Geschäftsbeziehungen zu kündigen, die Forderung gegen die Firma einzutreiben, vertragliche Pflichten zu erfüllen und das Gesellschaftsvermögen der GmbH in Zahlungsmittel umzuwandeln. Dies ist die Bekanntgabe der Aufhebung der GmbH, die im Bundesgesetzblatt eintragen wird.

Den Gläubigern wird empfohlen, sich auf diese Weise über die Lösung zu informieren und sich mit der GmbH in Verbindung zu setzten, um die Außenstände durchzusetzen. Diese Sperrfrist müssen die Repräsentanten der Firma auch dazu verwenden, die GmbH zu begleichen und alle Außenstände und Verbindlichkeiten einzuziehen.

Darüber hinaus ist es Sache der Insolvenzverwalter, die wirtschaftliche Situation der GmbH im Blick zu haben und Insolvenz zu beantragen, wenn die Firma nicht in der Lage ist, alle noch zu leistenden Zahlungen zu leisten. Ausnahmen: Wann ist eine Auflösung nicht notwendig? Allerdings kann es auch eine Ausnahmesituation geben, in der eine Auflösung der Firma nicht vonnöten ist.

Der Insolvenzverwalter kann in diesem Falle die Streichung unmittelbar nach der Liquidation der Firma beantragen. Hierfür müssen jedoch besondere Anforderungen beachtet werden: Es gibt weder Vermögenswerte noch Schulden des Unternehmens. Die Vermögenswerte der Firma wurden durch die Zufriedenheit der Gläubiger aufgebraucht und nicht an die Aktionäre ausbezahlt. Nachdem am Ende des Sperrjahrs alle Transaktionen beglichen, sämtliche Außenstände und Schulden beglichen sind, kann das verbleibende Stammvermögen der GmbH an die Anteilseigner ausbezahlt werden.

Sind die Kreditgeber bekannt, muss das Unternehmen den Geldbetrag einbringen. Nach Abschluss aller Transaktionen wird das Ende der Abwicklung in das Firmenbuch eingetragen. In einem letzten Arbeitsgang wird die GmbH aus dem Firmenbuch gestrichen und erlischt damit. Nach § 74 GmbH-Gesetz müssen jedoch alle Geschäftsbücher und Schriftstücke der Firma für die kommenden zehn Jahre aufbewahrt werden.

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