Firmendarlehen

Unternehmensanleihen

Die Vorteile eines Firmenkredits aus Sicht des Mitarbeiters sind vielfältig. Bei einem Firmenkredit können Sie dies schnell umsetzen. Nützliche Tipps und Informationen zu Firmenkrediten, Krediten, Bürgschaften, Finanzen, Firmenkrediten unter'Irgendwelche Fragen? Unternehmerdarlehen sind in Deutschland auch unter dem Namen Unternehmerdarlehen oder Firmendarlehen bekannt. Unternehmenskredit: Wirtschaftlich bedeutsame Geldaufnahme gegen Zinszahlungen.

Arbeitgeberkredite - Vorteil für beide Parteien?

Wenn Sie trotz eines Jobs zu wenig Geld haben, können Sie Ihren Vorgesetzten um einen Gehaltsvorschuss oder ein Darlehen des Arbeitgebers ersuchen. Zuerst sollte abgeklärt werden, ob überhaupt ein wirklicher Arbeitgeberkredit notwendig ist. Bezahlt der Dienstgeber das Monatsgehalt nur wenige Tage früher als tariflich vorgesehen - zum Beispiel zu Monatsbeginn statt wie sonst am Monatsende - ist dies kein Dienstgeberdarlehen, sondern nur ein Gehaltsvorschuss oder eine Vorauszahlung.

Ein Arbeitgeberkredit dagegen ist, wenn der Mitarbeiter einen höheren Betrag bekommt, als ihm bei der nächstfolgenden Personalabrechnung zuerkannt wird. Ein Arbeitgeberkredit kann auch eine gute Möglichkeit zu einem grösseren Bankdarlehen sein, z.B. wenn der Mitarbeiter ein Fahrzeugkaufprogramm durchführt. Im Regelfall haben die Mitarbeiter keinen Anspruch auf einen Vorschuss oder ein Kredit von ihrem Vorgesetzten.

Dafür erhalten die Mitarbeiter oft günstigere Bedingungen als bei der Kreditaufnahme. Für Arbeitgeberdarlehen gilt prinzipiell das Gleiche wie in anderen Ausnahmefällen und diese sind vor allem in den §§ 488 ff. Arbeitgeber-Darlehensverträge sollten immer in schriftlicher Form geschlossen werden und die wichtigsten Daten beinhalten, d.h. zumindest den Darlehensbetrag, den Zins und die Rückzahlungsmodalitäten.

Dies ist der fall, wenn das Dienstgeberdarlehen zu einem Marktzinssatz vergeben wird. Ist dagegen aufgrund des Sonderverhältnisses zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer ein unter dem Marktzins liegender Zins zu vereinbaren, finden die Sonderregelungen für Verbraucherkreditverträge gemäß § 491 Abs. 2 Nr. 4 BGB keine Anwendung. Allerdings sind die vom Auftraggeber vorformulierten Kreditverträge nach wie vor die Allgemeinen Bedingungen (AGB).

Erstaunliche oder den Mitarbeiter übermäßig benachteiligende Bestimmungen wären auch dann nicht wirksam, wenn es sich nicht um einen Konsumentenkredit handele. Die Aufnahme eines Arbeitgeberdarlehens zu üblichen Marktzinssätzen hat in der Regel keine Auswirkung auf die Einkommen- und Ertragsteuer. Ist die Verzinsung hingegen für den Mitarbeiter billiger als gewöhnlich, kann dies eine Sachleistung im Rahmen des Arbeitsverhältnisses sein und somit steuerlich geltend gemacht werden.

So kann z.B. für die Tilgung festgelegt werden, dass der Dienstgeber jeden Monat einen Teil des Lohnes des Dienstnehmers bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens vorbehält. Das bedeutet, dass der Dienstgeber nicht das ganze Gehalt zurückhalten darf, sondern dem Dienstnehmer regelmässig mindestens den nicht pfändbaren Teil des Gehaltes zahlen muss.

Das Anstellungsverhältnis zwischen den Vertragspartnern kann auch während der Laufzeit eines Arbeitgeberdarlehens beendet werden, z.B. durch Beendigung, Aufhebungsvertrag oder wenn ein befristetes Anstellungsverhältnis nicht mehr besteht. Allerdings wird das Dienstgeberdarlehen ohne Tilgungsklausel im Mietvertrag nicht ohne weiteres ausbezahlt. In diesem Falle muss der (ehemalige) Mitarbeiter das gesamte Kreditvolumen nicht unverzüglich abbezahlen.

Der Dienstgeber kann das Kreditverhältnis jedoch unter bestimmten Voraussetzungen mit der gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsfrist von drei Monaten auflösen. Einige Arbeitgeberkreditverträge sehen für den Falle der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auch bestimmte Rückzahlungsbedingungen vor. Allerdings ist eine Verpflichtung des Arbeitnehmers zur unverzüglichen Rückzahlung des Darlehens, auch wenn der Dienstgeber die Beendigung des Dienstverhältnisses verursacht hat, geeignet, den Dienstnehmer unzumutbar zu belasten und damit wirkungslos zu machen.

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