Firma Verkaufen Wert

Unternehmen Verkaufswert

Es gibt also finanzielle Faktoren, die den Wert eines Unternehmens beeinflussen. Das Gebot liegt nicht niedrig genug unter dem Schätzwert. Weshalb erweist sich ein Unternehmensverkauf hier als sehr anspruchsvoll? Wie hoch ist der Verkaufswert meines Unternehmens? Zu beachten ist, dass es sich hierbei natürlich nur um einen theoretischen Verkaufswert handelt.

Firmenwert berechnen: Ihr Unternehmen ist so viel wert - Unternehmen untereinander

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Märchen: Umsätze gleich Firmenwert

Befragt man Eigentümer von kleinen und mittleren Betrieben (KMU) nach der Verkaufspreisdarstellung ihres Betriebes, erhält man oft die Aussage, dass es sich um den jährlichen Umsatz handeln könnte. Dass diese großen und finanzstarken Firmen eine nachhaltige Marktführung durch Fokussierung auf den Vertrieb anzustreben haben und dass die Anleger die Erwartung haben, dass die Marktbeherrschung früher oder später zu höheren Renditen führt und den Wert des Betriebes rechtfertigt, ignorieren viele Anbieter gänzlich.

Bei einem Mittelständler mit mehreren Mio. Umsatzerlösen ist die Marktbeherrschung oft noch weit entfernt und durch die ausgeprägte Fokussierung auf den Vertrieb treten die wirklich wichtigen Unternehmenskennzahlen üblicherweise in den Hintergrund. 2. Bei den Verkaufspreisen von mittelständischen Unternehmen spielt jedoch häufig der Cashflow, der Gewinn, das Betriebsergebnis, die Managergehälter und die Vermögenslage eine viel wichtigere Rolle, da sich der Verkaufspreis über Zinsen und Tilgungen refinanzieren muss und die Anleger keinen 10-jährigen Anlagehorizont haben.

Folgende drei Fallbeispiele sollen zeigen, dass sich der Enterprise Value von KMU und die nachfolgende Ermittlung des Verkaufspreises nicht am Umsatz des Unternehmens orientieren sollte: 1) Ein Personaldienstleister für die IT-Branche mit seinen 18 Beschäftigten erwirtschaftete einen Unternehmens-Umsatz von über 12 Millionen EUR, einen Jahresüberschuss von 200.000 EUR und die Eigentümerin bezahlte sich ein Geschäftsführergehalt von 150.000 EUR.

Zusammengefasst kann kein Erwerber den Anschaffungspreis von 12 Mio. EUR repräsentieren, und eine anfängliche verkaufsorientierte Kaufpreisausrichtung würde das Unternehmen nicht verkäuflich machen und jegliche Verkaufsanstrengungen vernachlässigen. Ein Finanzdienstleister mit 23 Beschäftigten erwirtschaftete einen Jahresumsatz von ca. 5 Mio. EUR. Die anfängliche Ausrichtung am Unternehmensumsatz hätte die Eigentümer viel Kosten verursacht, da das Unternehmen aufgrund der guten Profitabilität für ein Mehrfaches seines Umsatzvolumens veräußert werden konnte.

Ein herstellendes Elektrizitätsunternehmen mit 37 Beschäftigten erzielte einen Umsatz von 4 Millionen EUR. Das Unternehmen erzielte ein respektables Betriebsergebnis von über 250.000 EUR. Neben dem guten Resultat hatte das Unternehmen aber bedauerlicherweise auch Schulden von über 2 Mio. in der Bilanzen. Die Ermittlung des Verkaufspreises auf Basis der Verkäufe hätte die finanziellen Schulden und die gegenwärtige Vermögenslage vollständig außer Acht gelassen und damit zu einem nicht erkennbaren Firmenwert beigetragen.

Dass eine unbestrittene Ausrichtung der Unternehmenswertermittlung am Umsatz schwerwiegende Konsequenzen gehabt hätte, zeigen die drei oben genannten Beispiel. Unternehmensumsätze sind oft ein Hinweis auf die Unternehmensgröße, dienen aber wenig oder gar nicht dazu, realistische und erzielbare Verkaufspreise für Firmen zu ermitteln. Nähere Informationen zur Firmenbewertung und Verkaufspreisermittlung entnehmen Sie bitte unserem Aufsatz " Unternehmenbewertung Kompakt " oder dem Aufsatz "Eine marktorientierte Unternehmenbewertung führt ans Ziel".

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