Firma Pleite

Unternehmensbankrott

Zahlungsunfähigkeit = Wenn das Unternehmen in Konkurs geht. Im Falle einer Insolvenz des Unternehmens müssen die Mitarbeiter rechtzeitig Insolvenzgeld beantragen. Kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen, sind in Deutschland noch selten. Und was tun, wenn das Unternehmen in Konkurs geht? Wenn der bankrotte Geier über dem Unternehmen kreist, fürchten die Mitarbeiter um ihren Job.

Zahlungsunfähigkeit = Wenn das Unternehmen in Konkurs geht

Hier kann das Konkursverfahren vor dem sachlich kompetenten Richter eingeleitet werden. Inwiefern wird die Zahlungsunfähigkeit eroeffnet? Das zuständige Konkursgericht leitet auf Gesuch des insolventen Zahlungspflichtigen oder eines davon betroffene Zahlungsempfängers das Konkursverfahren nach Prüfung der rechtlichen Anforderungen ein oder lehnt es mangels Masse ab. Die Beantragung eines Konkursverfahrens lehnt das Landgericht mangels Masse ab, wenn das bestehende Insolvenzvermögen des Zahlungspflichtigen so klein ist, dass die Kosten des Verfahrens nicht einmal erstattet werden.

Mitarbeiter sind durch den Insolvenzvergütungsfonds gedeckt und können ihre Forderung gegenüber der Firma von der IEF-Service GmbH einfordern. Das Insolvenzverfahren wird täglich aktualisiert und kann unter www.edikte.justiz.gv.at heruntergeladen werden. Ihre Arbeitsbeziehung wird nicht unterbrochen! Die Einleitung eines Konkursverfahrens (Sanierungsverfahren oder Konkurs) führt nicht zur Beendigung Ihres bestehenden Arbeitsverhältnisses! Diese sind durch den Insolvenzgebührenfonds gesichert.

Sämtliche Forderungen aus dem Beschäftigungsverhältnis, die vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden sind, müssen im Rahmen des Insolvenzverfahrens angemeldet und beim Insolvenzverwaltungsfonds (IEF Service GmbH) beantragt werden. Bei Insolvenz- und Reorganisationsverfahren ohne Selbstverwaltung der vom Richter ernannte Konkursverwalter nimmt die Aufgabe des Arbeitsgebers und alle damit zusammenhängenden Rechte und Verpflichtungen aus dem Beschäftigungsverhältnis wahr. Demgegenüber verbleiben dem Debitor (Arbeitgeber) alle Rechte und Verpflichtungen aus dem Anstellungsverhältnis im Rahmen des Sanierungsverfahrens mit Selbstverwaltung.

Ein Sanierungsbeauftragter wird vom Amtsgericht mit der Aufsicht und Bewilligung von Sonderrechtsgeschäften (z.B. Beendigung des Arbeitsverhältnisses) beauftragt. Sämtliche aus dem Beschäftigungsverhältnis resultierenden und vor der Insolvenz fälligen Beträge müssen im Rahmen des Konkursverfahrens angemeldet werden. Bei der IEF-Service Gmbh (Insolvenzvergütungsfonds) können als Insolvenzvergütung Anträge auf Forderung aus dem Anstellungsverhältnis gestellt werden. Seit der Einleitung des Verfahrens ist der Auftraggeber nicht mehr zur Befriedigung der vor der Einleitung des Verfahrens entstehenden Forderung ermächtigt.

Sind vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens fällige Entgelte (Löhne, Löhne, Gehälter etc.) ausstehend, müssen diese Arbeitnehmeransprüche im Rahmen des Insolvenzverfahrens angemeldet werden.

7 Zeichen, dass Ihr Auftraggeber kurz vor dem Bankrott steht.

Und wer weiss, dass sein Job nicht mehr gesichert ist, kann sich besser darauf einstellen und durch Stellenausschreibungen stöbern, seine Bewerbungsmappen vor sich hinstellen und sein Berufsleben auf eine eventuelle Arbeitslosigkeit ausrichten. Der Bestsellerautor Suzy Welch hat eine sieben Punkteliste für CNBC erstellt, wo Sie sehen können, dass es Ihrem Auftraggeber nicht mehr gut geht - und Sie können damit rechnen, bald entlassen zu werden.

Die Geschäftsführung und leitende Angestellte eines Betriebes kommen regelmässig zum Erfahrungsaustausch zusammen. Aber wenn die Anzahl der Besprechungen spürbar zunimmt, sollten Sie Skepsis wecken - vor allem, wenn der Personalchef auf einmal hinzugezogen wird. Es geht dann meist nicht darum, wie viele neue Mitarbeiter angestellt werden, sondern von wem sich das Untenehmen bald scheidet.

Im Falle eines wirtschaftlichen Abschwungs gibt es immer zwei Möglichkeiten, die ein Betrieb frühzeitig einsetzt: Es werden keine neuen Arbeitnehmer angestellt und die bestehenden Arbeitnehmer werden nicht mehr entlohnt. Besonders kritisch sollten Sie sein, wenn der Aufsichtsrat seine eigenen Löhne kürzt. Kein Unternehemen kann ohne seine bedeutendsten Abnehmer bestehen. Falls Sie feststellen, dass Ihr Betrieb eines davon verliert und kein entsprechender Austausch in Aussicht ist, ist dies ein deutliches Warnsignal, dass es zu Ende geht.

In der Regel hat ein Unternehmen eine eigene Sichtweise und eine eigene Unternehmensstrategie. Wenn sich jedoch mehrfach im Jahr Vorstellungen oder Vorgehensweisen ändern, spricht das für Hoffnungslosigkeit im Gremium, sagt Suzy Welch. Sie wissen am besten, welche Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen die besten sind, engagieren sich am meisten, erreichen die besten Resultate und werden die meiste Mühe los.

Treten diese Kolleginnen und Kollegen schlagartig zurück, leidet auch das Unternehmen. Es gibt entweder so viel zu tun, dass die Beschäftigten das Arbeitspensum nicht bewältigen können oder der Geschäftsleitung ist klar, dass es keine Zukunftschancen gibt - und deshalb muss sich niemand mehr abmühen. Wenn das ganze Personal zu einem Meeting außerhalb des Zeitplans eingeladen wird, gibt es kaum ausgelassene Neuigkeiten.

Eine Firma bringt sie kaum ein, weil sie nicht wissen, wie sie ihren Flug in der Höhe bewältigen sollen - sondern den Rückgang.

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