Finanzierung

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Die Finanzierung des Schienenpersonenverkehrs: Alles ist geldabhängig In Deutschland ist die Finanzierung des Personenverkehrs auf der Schiene je nach Zugkategorie sowohl unkompliziert als auch umständlich. Dies bedeutet, dass sich der Bahnbetreiber ausschließlich aus dem Erlös des Ticketverkaufs erbringt. Die Länder haben seit 1996 jedes Jahr die so genannten "Regionalisierungsfonds" des Bundes für den ÖPNV bekommen. Die zweite Säule der Finanzierung sind die Tarifeinnahmen, die allein nicht zur Finanzierung des gesamten Regionalverkehrs genügen würden.

Bundesregierung und Bundesländer haben im Herbst 2015 eine neue, langfristig angelegte Finanzierungsgrundlage für den Nahverkehr bis 2031 vereinbart und die Ebene der Regionalisierungsfonds umdefiniert. Von 2016 an gibt es Regionalisierungsfonds von 8,2 Mrd. EUR pro Jahr mit einer Wachstumsrate ("Dynamisierung") von 1,8 % pro Jahr. Zwischen 1997 und 2016 ist die Anzahl der Regionalbahnreisenden in Deutschland bereits um mehr als 70 Prozentpunkte angestiegen, mehr als das Doppelte der Regionalisierungsfonds.

Die Verbesserung von Versorgung und QualitÃ?t hat auch zu einer stÃ?rkeren KapazitÃ?tsauslastung des Schienenpersonennahverkehrs gefÃ?hrt, die damit wesentlich leistungsfÃ?higer geworden ist. Nachhaltiger ÖPNV benötigt eine tragfähige Finanzbasis, die nicht nur das vorhandene Leistungsspektrum sichert. In Anbetracht der weiter gestiegenen Nachfragesituation, aber auch vor dem Hintergrund von Klimaproblemen, müssen im ÖPNV umgehend weitere Kapazität aufgebaut werden.

Dies erfordert eine Finanzierungsgrundlage, die es uns ermöglicht, auf die wachsende Nachfragesituation mit weiteren Mengen- und Qualitätsverbesserungen zu antworten. Bei der derzeitigen dynamischen Wachstumsrate von 1,8 Prozentpunkten pro Jahr wird dies kaum möglich sein. Haben Sie Interesse an der Finanzierung der Bahn? Informieren Sie sich über die Finanzierung des Güterverkehrs auf der Schiene in Deutschland:

LFB: Investitionen und Finanzierung

Es werden Grundkenntnisse und quantitativ fundierte Verfahren zur Unterstützung von Entscheidungen im Investitions- und Finanzierungsbereich von Firmen gelehrt. Dabei werden die Kennziffern Barwert und interner Ertrag als Grundlage für die Investitionsberechnung präsentiert und aufbereitet. Im Rahmen der zentralen Entwicklung der Barwertmethode wird die Berücksichtigung von nicht flachen Zinskurven erörtert. Im Folgenden werden kapitalmarkttheoretisch fundierte Anlageentscheidungen zu zentralen Fragestellungen der Asset Allocation diskutiert.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Portfolio-Theorie von Markowitz (1952), das Marktszenario von Sharpe (1963) und das Capital Asset Pricing Modell. Anschließend werden die Außen- und Innenfinanzierungsformen von Gesellschaften dargestellt. Eine Übersicht über Sicherungsinstrumente wie Futures und Optionsgeschäfte runden die Präsentation der Finanzierungsform ab. Der Vortrag endet mit der Evaluierung von Möglichkeiten anhand des Binomialmodells und des Black/Scholes-Modells.

Die Teilnehmenden der Aktion "Investition und Finanzierung" sind herzlich eingeladen, Anfragen an unseren Betreuer zu richten unter der Adresse wiwi-if-tutor@fau.de Melden Sie sich für den Studiengang "Investition und Finanzierung" der Messe unter der jeweiligen Überschrift in StudOnbei an.

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