Factoring Anbieter

Faktoring-Anbieter

Factoring ermöglicht es Unternehmen und Selbstständigen, ausstehende Forderungen in Geld umzuwandeln. Die wichtigsten Lieferanten stellen wir Ihnen vor. The first provider was the Deutsche Anwaltliche Verrechnungsstelle (AnwVS). Die Vergleichsplattform für Factoring-Unternehmen, vergleichen Sie Anbieter und Gebühren und finden Sie schnell den richtigen Partner. Unterzeichnet der Käufer einen Reverse-Factoring-Vertrag mit einem Factoring-Anbieter, erhält der Lieferant das Geld innerhalb weniger Tage.

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Das ist Factoring? Was für ein Factoring gibt es? Wer ist für Factoring geeignet? Welcher Anbieter gibt es für Factoring in Deutschland? Das ist Factoring? Factoring ist der Verkauf von Unternehmensforderungen an eine Factoringgesellschaft. Die verkaufende Gesellschaft wird zum Factoring-Käufer. Dabei wird derjenige, der die Forderung erwirbt, zum Faktor.

Factoring ist daher Teil des Forderungsmanagements. Die Forderung ist eine Forderung eines Auftraggebers, die im Zuge eines Geschäftsvorfalls entsteht. Die Bezeichnung Factoring kommt aus dem Deutschen und geht auf das römische faktura zurück. Eine Unternehmung erbringt Waren oder Leistungen, die offensichtlich zu einer finanziellen Forderung führen.

Im Factoring verkauft das mit Forderungsausfällen beauftragte Finanzdienstleistungsunternehmen diese nun an den Spezialfinanzierer. Die Factoringgesellschaft nimmt die Rechte an den Außenständen wahr und zieht die Zahlung von den Abnehmern, den sogen. Es ist üblich, dass Factoring-Empfänger ihre Forderung dauerhaft dem Faktor zuordnen.

Ein einmaliger Forderungsverkauf ist aber auch möglich. Die Vorgehensweise wird an einem Beispiel erläutert: Ein Verkäufer veräußert Waren im Gesamtwert von 5000 Euro an einen Käufer. Er veräußert die Restforderung an eine Factoringgesellschaft. Die Factoringgesellschaft bezahlt den größten Teil des Rechnungsbetrags selbst.

Die Factoring-Gesellschaft rechnet mit der Bezahlung durch den Käufer. Bei Nichtzahlung des Käufers veranlasst das Factoring-Unternehmen Mahn- und Einziehungsmaßnahmen. Der Factoringkunde erhält nach erfolgter Bezahlung den offenen Rechnungsbetrag abzüglich der Entgelte (hier: 2% der Forderungssumme). Auch wenn der Ausdruck Factoring im deutschsprachigen Raum nicht sehr veraltet zu sein scheint, ist der Forderungsverkauf keineswegs eine neue Erkrankung.

Aber auch die Römer und Griechinnen haben Factoring gemacht - wenn auch auf eine andere Weise, als wir es heute wissen. Die Landwirte wurden zum Beispiel mit den notwendigen Werkzeugen ausgerüstet und erhielten die Ausgaben nach der Ernten. Die Grundbausteine und Konzepte des Factoring wurden im Laufe des Mittelalters konsolidiert. Im Bereich des Handels, der vor allem in der Nähe des Hafens erfolgte, war der Faktor als Warenverkäufer für externe Kunden aktiv.

Der Faktor bezahlte für den Warenlieferanten nicht nur den Einkaufspreis, sondern auch die Hafen- und Zölle. Er hat die Ware unter seiner Aufsicht und nimmt die Auszahlungen an. Zu Beginn wurden auf diese weite Strecken mehr Stoffe und Rohmaterialien verkauft, bis das Factoring weiter expandierte. Das Factoring kam also zu einer Zeit auf, als es noch keine Bank gab.

Das Factoring hat sich mit der beginnenden industriellen Entwicklung wieder einmal als Ersatz für die Bankenfinanzierung angeboten. Factoring wurde vor allem in den USA und Großbritannien eingesetzt. In den USA war der Faktor für den Verkauf der Waren aus Großbritannien und zugleich für den Einzug der Forderungen mitverantwortlich.

Das Factoring hat sich in den 50er Jahren des neunzehnten Jahrhundert zunehmend in Europa verbreitet. Im Jahr 1958 haben die ersten Kreditinstitute in Deutschland begonnen, Forderungen zu übernehmen. GegrÃ?ndet wurde 1974 von den fÃ?hrenden Factoringunternehmen des Deutschen Factoring-Verbandes e.V. 1977 und 1978 wurden unklare Rechtsverhältnisse durch Entscheidungen des Bundesgerichtshofes ausgeräumt, was die Wichtigkeit des Factoring erhöhte.

Im Jahr 2000 beschleunigte sich insbesondere das Wirtschaftswachstum der Factoringbranche in Deutschland. Das Absatzvolumen der Factoring-Gesellschaften in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Factoring wird üblicherweise im B2B-Handel eingesetzt. Die Gesellschaften im B2C-Handel machen mit einem Umsatz von 6,3 Mrd. ? nur 3% des Gesamtumsatzes von 216,8 Mrd. ? aus.

Im Laufe der Zeit hat sich das Factoring entwickelt und neue Gebiete wie Mahnung und Inkasso sind hinzugekommen. Dadurch stellt der Debitorenverkauf eine flexiblere Form der Finanzierung dar und bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Der Factoringkunde bekommt das Kapital beim Debitorenverkauf früher als beim Abwarten auf die Bezahlung des Debitors, so dass das Geschäft über eine erhöhte Liquiditätsausstattung verfüg.

Die Firma hat mehr Mittel unmittelbar zur Hand, was einige Vorzüge mit sich bringt. Das Factoring hat somit indirekt Einfluss auf die externe Darstellung gegenüber Fremdkapitalgebern, Anlegern oder Aktionären. Andererseits können Kreditkosten umgangen werden. Firmen, die kein Factoring durchführen, müssen möglicherweise Kreditaufnahmen machen oder ihre Konten aufstocken.

Die Investition muss von den Gesellschaften eingeplant werden und die Investition kann bei Vorhandensein liquider Mittel rascher realisiert werden. Mögliche Kreditaufnahmen und Kreditkosten können so eliminiert oder reduziert werden. So werden die Anlagen mittelbar - wenigstens zum Teil - durch Factoring refinanziert und können anschließend zusätzliche Erträge generieren.

Factoringkunden haben zudem die Option, ihre eigenen Verpflichtungen rascher zu bezahlen. Zugleich können Firmen, die ihre Forderung veräußern, ihren Abnehmern eine grosszügige Frist zur Zahlung gewähren. Die Zahlungsbedingungen sind jedoch mit dem Besteller der Forderung zu klären. Zudem wird der administrative Aufwand reduziert, da die Mahn- und Inkassovorgänge zugeordnet sind, was den Factoring-Kunden schont.

Die Übernahme des Mahnwesens selbst und die effektive Eintreibung der offenen Forderungen erfordert einige Mittel - Zeit und Geld, die für Firmen nur schwer verfügbar sind. Nicht zuletzt hat Factoring den Vorzug, dass Sie vor dem Forderungsausfallrisiko, dem so genannten Delkredere-Risiko, abgesichert sind. Nicht zahlende Debitoren sind dann das Problem der Factoring-Gesellschaft.

Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass der Faktor das Delkredere-Risiko trägt (-> vgl. "Real- und Fake-Factoring"). Doch wie so oft im Alltag hat Factoring nicht nur einen Vorteil. Auf der einen Seite stehen die Aufwendungen, die sich in der Regel an den Umsätzen ausrichten. Zudem ist Factoring nicht für jeden Menschen zwangsläufig eine Selbstverständlichkeit.

Besitzen die Debitoren nicht die erforderliche Kreditwürdigkeit, können die Factoringgesellschaften natürlich auch die Forderungsübernahme verweigern. Besitzen Ihre Debitoren nicht die notwendige Kreditwürdigkeit, kann es schwierig sein, einen Käufer für die Forderung zu gewinnen. Zudem kann sich das Debitorenmanagement des Faktors negativ auswirkt, wenn die Massnahmen nicht kundenfreundlich oder ähnlich sind.

Falls Sie sich für eine Factoring-Gesellschaft entschieden haben, sollten Sie sich vorab über die Arbeitsweise des Dienstleisters unterrichten. Was für ein Factoring gibt es? Allerdings können die vielfältigen Vor- und Nachteile durch unterschiedliche Arten des Factoring unterschiedlich sein. Das Factoring gliedert sich im Wesentlichen in die folgenden Gruppen: In diesen beiden Fällen kommt es darauf an, wer das Delkredere-Risiko übernimmt.

Bei echtem Factoring geht das Delkredere-Risiko auf die Factoringgesellschaft über, während der Factoringkunde vor Zahlungsausfällen geschützt ist. Bleibt das Delkredere-Risiko jedoch bei der verkaufenden Gesellschaft, wird dies als unechtes Factoring bezeichnet. Der Factoring-Kunde ist in diesem Zusammenhang haftbar, wenn fällige Leistungen eines Auftraggebers nicht erbracht werden können.

Die Gefahr des Forderungsübergangs, d.h. das Recht, dass die Forderung überhaupt nicht rechtskräftig ist, bleibt in jedem Falle beim Factoring-Kunden. Bei unechtem Factoring entfällt der Nutzen von Forderungsausfällen. Es gibt hier keinen Versicherungsschutz, aber die Preise für gefälschtes Factoring sind niedriger. Bei offenem Factoring ist dem Kunden, der die Forderung des Konzerns regulieren muss, bekannt, dass seine Außenstände an eine Factoringgesellschaft abtreten.

Dieser zahlt die Zahlung entweder unmittelbar an den Faktor oder transferiert den Geldbetrag auf sein eigenes Bankkonto. Bei stillem Factoring ist dem Kunden jedoch nicht bekannt, dass seine Forderung an einen Dritten veräußert wurde. Die Gesellschaft, die ihre Forderung im Voraus veräußert hat, überträgt den Wert an den Fakt. Daraus ergeben sich für die Factoringgesellschaft weitere Gefahren.

Die erworbenen Ansprüche können Sie nicht überprüfen, was das Risiko eines unlauteren Handelns des Factoring-Kunden vergrößert. Daher wird Silent Factoring oft nur vorbildlichen Firmen angeboten oder die Factoringkosten werden angehoben. Neben dem offenen und dem stillen Factoring gibt es noch die gemischte Form des halb offenen Factoring. Auch hier wird der zahlungspflichtige Besteller nicht über den Verkauf von Außenständen unterrichtet, sondern die Bezahlung wird unmittelbar an den Faktor weitergeleitet.

In diesem Falle erhält der Faktor das Kapital rascher zurück und der Factoring-Empfänger spart die Kosten der Weiterleitung wie beim Closed Factoring. Im Full-Service- und Inhouse-Factoring wird nach dem Leistungsumfang unterschieden, den die Factoringgesellschaft für den Verkäufer der Warenforderungen erbringt. Forderungsbuchhaltung, d.h. die Verbuchung und das Management von offenen Posten, das Inkasso.

Ist die Factoring-Gesellschaft mit diesen Arbeiten beauftragt, nennt man dies Full-Service-Factoring. Bleiben die Arbeiten jedoch bei dem Verkäufer der Forderung, so ist dies Inhouse-Factoring. Die Vorteile des Full-Service-Factorings liegen natürlich darin, dass das Untenehmen die gesamten Arbeiten im Rahmen der Forderung auslagern kann.

Auf der anderen Seite ist Full-Service-Factoring durch die Zusatzleistungen aufwendiger. Der Factoringkunde übernimmt beim Fälligkeitsfactoring, auch Laufzeitfactoring genannt, lediglich das Delkredere-Risiko und die Aufgabe des Debitorenmanagements auf den Faktor. Dies ist besonders für Firmen interessant, die nicht auf liquide Mittel zurückgreifen, sondern auf weitere Sicherheiten gegen Zahlungsausfälle setzen.

Zudem werden in der Administration zusätzliche Einsparungen erzielt. Umgekehrtes Factoring, wie der Begriff schon sagt, kehrt die Finanzierungen um. Es geht nicht um die Vorausfinanzierung der Forderung eines Betriebes, sondern um die Vorausfinanzierung der Verpflichtungen eines Betriebes gegenüber einem Vorlieferanten. Daher wird der Begriff des sogenannten Reverser Factoring auch als Lieferantenfinanzierung oder Kauffinanzierung verwendet.

Diese Art des Factoring führt zu einem Vertragsabschluss zwischen den drei Beteiligten, d.h. dem Anbieter, dem Factoring-Agenten und der Factoringgesellschaft. Der Factoring-Kunde begleicht dann die Verpflichtungen gegenüber dem Lieferer und der Factoring-Kunde erstattet den Rechnungsbetrag zuzüglich Verzugszinsen und Spesen am Ende der Zahlungsfrist. Die Vorteile für das Factoringunternehmen liegen darin, dass die Zulieferer rasch gezahlt werden und somit Stabilität erhalten werden.

Die Factoringgesellschaft erhält bei dieser Art von Factoring in der Regel Skonti. Auch die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Lieferanten und dem Betrieb werden dadurch optimiert, so dass der Anbieter in der Folgezeit günstigere Konditionen anbieten oder den Geschäftspartnern entgegenkommen kann. Ähnlich wie beim "normalen" Factoring macht auch das sogenannte Revers-Factoring den Factoringnehmer bankenunabhängiger, da kein Kredit aus der Vorausfinanzierung benötigt wird.

Im Gegensatz zu anderen Factoringformen hängt das Factoringrisiko - und damit auch die Gebührenhöhe - nur von der Kreditwürdigkeit des Factoringkunden ab. Somit stellt das Retro-Factoring eine Win-Win-Situation für Firmen und deren Zulieferer dar. Demgegenüber ist der Anbieter mit der raschen Bezahlung zufrieden und besitzt auch eine erhöhte Liquiditätsausstattung.

Was kostet das Factoring? Der Preis für Factoring hängt von mehreren Kriterien ab: Die Art des Factoring, die Zahl der Ansprüche, die Honorarstruktur der Factoringgesellschaft. Daraus ergeben sich für das Untenehmen drei Cost Center, die nicht alle in jeder Art von Factoring anfallen: die Aufzinsung der Vorausfinanzierung.

Beispiel: Ein Konzern veräußert an eine Factoring-Gesellschaft eine Forderung mit einem Gesamtvolumen von 500.000 Euro und nutzt das echte Full-Service-Factoring. Die Factoringgesellschaft bezahlt wie im vorigen Beispiel zunächst 90 Prozent des Forderungsbetrages. So können die Factoring-Kosten z.B. wie folgt untergliedert werden: 1: Die Factoringkosten für einen Warenumsatz von 500.000 ? betragen in unserem Beispiel 6.750 ?.

Natürlich können die Preise von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein. Inwieweit sich ein Factoring im konkreten Fall rechnet, muss dann mit einem passenden Kostenvoranschlag kalkuliert werden. Jeder, der seine Forderung veräußert, reduziert die Ausgaben in den nachfolgenden Bereichen: Nicht immer sind die Factoring-Gebühren innerhalb eines Providers gleich. Daher haben mehrere Größen Einfluss auf die Factoringkosten im Einzelnen.

Abhängig vom Faktorrisiko legt er die Honorare fest. Die Factoringkosten werden daher durch folgende Faktoren beeinflusst: die Kreditwürdigkeit des Factoring-Kunden, die Zahlungsfrist der Rechnungen. Mit zunehmender Solvenz der involvierten Personen sinkt das Ausfallrisiko für die Factoringgesellschaft und damit die Aufwendungen für diese Dienstleistung.

Die Zahlungsmodalitäten der Rechnungen sind umso geringer, je kurzfristiger der Faktor sein Honorar zurückerhält. Wenn er dagegen lange wartet, reduziert sich die Liquiditätssituation der Factoring-Gesellschaft und er kalkuliert diese mit erhöhten Kommissionen. An wen richtet sich Factoring? Der Verkauf von Forderungen sollte in der Regel dann eingesetzt werden, wenn der Vorteil die Aufwendungen überschreitet.

Factoring zahlt sich nur für Firmen mit einem größeren Umsatzvolumen von mindestens EUR 5.000,- und in einigen wenigen Ländern sogar noch weniger aus. Andernfalls ist der Einsatz von Factoring oft nicht rentabel, da die eigenen administrativen Kosten in einem handhabbaren Rahmen sind. Das Factoring ist daher für: Firmen mit einem Jahresumsatz von mindestens EUR 500.000, für spezialisierte Lieferanten, aber auch für kleine und mittlere Betriebe, Selbständige und Selbständige.

Viele Factoringgesellschaften haben sich auf B2B-Lösungen konzentriert, aber es gibt auch auf den Mittelstand spezialisierte Finanzdienstleistungsunternehmen (kleine und mittlere Unternehmen). Dies ist auch ein großer Pluspunkt für Selbständige und Selbständige, die ihren Auftraggebern oft Zeit einräumen.

Anwälte, Freiberufler und Steuerexperten setzen in Deutschland verstärkt auf Factoring. Bei anderen Berufen ist die Vorfinanzierung von Rechnungen jedoch noch nicht sehr weit fortgeschritten. Zuallererst sind die Ausgaben abschreckend, vor allem, wenn das Ergebnis nicht dem eines Anwalts ausreicht. Zunehmender Wettbewerb und die Digitalisierung über das Netz haben in den vergangenen Jahren die Ausgaben gesenkt und das Outsourcing des Debitorenmanagements profitabler gemacht.

Bei Zahlungsverzug ist Factoring die Sicherung par excellence. Mangelnde liquide Mittel können sich nicht nur nachteilig auf Firmen auswirkt, sondern auch für Selbständige und Freiberufler. Das Factoring kann daher auch für Einzelhändler und Kleinunternehmen sinnhaft sein. Natürlich sollte ein Abgleich der Factoringkosten mit den gesparten Kosten im Voraus angestrebt werden.

Mehr und mehr Mittelständler und Selbständige setzen Factoring als Finanzierungsmöglichkeit ein. Bei einem Umsatzanstieg von 2015 bis 2016 um fast 4 Prozent von 209 Mrd. Euro auf 216,8 Mrd. Euro verzeichneten die Gesellschaften einen Anstieg der Kundenzahlen um 34 Prozent. Darüber hinaus bieten viele Factoringgesellschaften, die auf Kleinunternehmen und Einzelgeschäfte spezialisieren, oft auch Factoring mit Ansprüchen an Privatkunden an.

Oftmals werden die Gebühren dieser Anbieter pro zentual zu den Einzelrechnungen verrechnet. Daher ist es auch hier möglich, einzelne Kundenforderungen zu veräußern. Dies ist aber auch auf die Auswahl des Providers zurückzuführen. Eines steht fest: Je weniger Dienstleistungen Sie in Anspruch genommen haben, umso niedriger sind in der Regel die Factoringkosten. Unabhängige haben also die Moeglichkeit, ihre Forderung ohne grossen Kostenaufwand zu veraeussern.

Allerdings sind die Kundenanforderungen von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, ebenso wie die anfallenden Gebühren. Machen Sie also im Vorfeld deutlich, ob eine bestimmte Factoring-Gesellschaft für die Vorfinanzierung Ihrer Forderung bereitsteht. Bei verspäteter Bezahlung der Rechnung und wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Ausgaben zu finanzieren und andere Partner zu zahlen, kann Factoring Abhilfe schaffen.

Sollte dann die Bezahlung eines höheren Rechnungsbetrages durch echtes Factoring scheitern, ist Ihre Existenz nicht gefährdet. Mit vielen kleinen Abrechnungen können Sie aber auch auf Factoring verzichtet werden. Ein schlechtes Zahlungsverhalten oder gar ein Zahlungsverzug ist hier nicht so wichtig, so dass sich die Factoringkosten nicht auszahlen. Welcher Anbieter gibt es für Factoring in Deutschland?

In Deutschland gibt es mehrere Factoringunternehmen, die ihre Dienstleistungen bereitstellen. Unter den namhaftesten Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Factoring sind zum Beispiel: Diese Factoringgesellschaften sind nur für grössere Firmen, zum Teil auch für KMU geeignet. Weil bei Finanzdienstleistern ein vergleichsweise hoher Mindestforderungsumsatz gefordert wird, wird es für Selbständige und Selbständige schwer.

Abhängig vom Anbieter ist ein Umsatzvolumen von ca. 50000 bis 5.000.000 ? erforderlich. Sind Sie dagegen Kleinunternehmer oder Freelancer und wollen Debitoren veräußern, sind Anbieter geeignet, die sich auf diese Zielgruppen ausrichten. Der Mindestbetrag der Rechnung beträgt bereits ab 1 für mehrere Anbieter, so dass praktisch jeder von der Möglichkeit der Vorauszahlung profitieren kann.

Namhafte Anbieter von Factoring für Selbständige und Selbständige sind: Allerdings gibt es grundsätzliche Differenzen zwischen Factoring und Inkasso, auch wenn beide Massnahmen letztlich auf eine Erhöhung der liquiden Mittel zielen. Beim Factoring spielt jedoch der Faktor Zeit und Geborgenheit eine wichtige Rolle. 2. Eine Firma oder ein Selbständiger nimmt die Leistung eines Inkassobüros nur in Anspruch, wenn die Forderungen in Verzug sind und der Besteller oder Hauptverpflichtete die Zahlungsfrist durch Bezahlung der Rechnungen verzögert und Mahnschreiben auslässt.

Wenn das Inkassobüro Erfolg hat, geht der Betrag der Rechnung abzüglich der Honorare an das veräußernde Institut. Wenn dagegen die Schuld nicht vom tatsächlichen Auftraggeber bezahlt wird und auch ein Gerichtsverfahren nicht positiv endet, bleiben dem Betrieb die anfallenden Inkassokosten überlassen. Im Factoring dagegen werden Außenstände verkauft, bevor sie überhaupt eintreffen.

Das gibt dem Traditionsunternehmen mehr Sicherheit bei der Planung und eliminiert das Risiko von Zahlungsausfällen seitens der Auftraggeber. Wenn die Factoring-Gesellschaft auch für das Inkasso verantwortlich ist, überlappen sich die Aufgaben mit denen eines Inkassounternehmens. Allerdings ist ein Faktor viel weiter gefasst und kann mehrere Leistungen in einem Bündel bieten. Das Factoring hat auch den Bilanzvorteil, der nicht beim Inkassobüro entsteht.

Durch die Veräußerung an die Factoringgesellschaft werden die als Forderung ausgewiesenen Beträge aus der Konzernbilanz herausgenommen, was die Eigenmittelquote steigert. Damit wird die Kreditwürdigkeit des Konzerns gesteigert, die Kreditvergabe verbilligt und die Attraktivität des Konzerns für Anleger gesteigert. Factoring hat in dieser Hinsicht weit mehr als nur die Einziehung von Geldern durch ein Inkassobüro.

Abhängig von den Umständen kann es für einen Selbständigen lohnender sein, einen Mini-Kredit oder ein Factoring aufzunehmen. Dabei ist es von Bedeutung, dass Sie das Angebot von Factoringunternehmen mit den Anschaffungskosten eines Minikredits abgleichen. Falls die zusätzliche finanzielle Ausstattung Ihnen einen Vorteil wie z.B. einen Lieferantenrabatt bringt, kann der Einsatz von Factoring sinnvoll sein.

Selbst wenn Ihr Einkommen durch Forderungsverluste gefährdet ist, bieten die Dienstleistungen eines Factoring-Unternehmens weitere Absicherungen. Durch den Forderungsverkauf steigert man zunächst seinen Bargeldbestand, gewinnt gleichzeitig von niedrigeren Betriebskosten und kann einen günstigen Investitionskredit aufbringen. Das Factoring eignet sich nicht nur für große Firmen, sondern kann auch viele Vorzüge für KMUs sowie Freiberufler und Selbständige mit sich bringen. 2.

So kann die erhöhte Liquiditätsausstattung gezielt genutzt werden und die Aufwendungen können geringer sein als bei einem Kredit. Vergewissern Sie sich in diesem Falle, dass Sie ein konkretes Factoringangebot haben. Unterschiedliche Finanzdienstleistungsunternehmen bieten nicht für alle Zielgruppen reales und gefälschtes Factoring an. Die Anbieter unterbreiten in der Regel ein kostenfreies und freibleibendes Vorfinanzierungsangebot, mit dem Sie dann berechnen können, ob sich Factoring und die damit verbundenen Dienstleistungen für Sie auszahlen.

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