Exportfinanzierung

Ausfuhrfinanzierung

Die Finanzierung von Exportgeschäften kann auf verschiedene Weise erfolgen. Mit der staatlichen Hermesdeckung werden Exportkredite gegen Zahlungsausfälle abgesichert. Exportfinanzierungen geben Ihnen finanzielle Flexibilität bei der Lieferung von Waren und Dienstleistungen ins Ausland. Kostengünstige Exportfinanzierung in Ihr strategisches Gesamtfinanzierungskonzept integrieren. Wir erstellen für Sie maßgeschneiderte und wettbewerbsfähige Exportfinanzierungspakete.

Exportfinanzierungen - Wirtschaftsenzyklopädie

Dazu zählen alle Finanzierungsmassnahmen, die ein Ausführer ergreifen muss, um die Herstellung von Exportgütern im Voraus zu erlauben oder das Risiko im Ausland zu reduzieren oder zu eliminieren. Dazu gehört die Fremdkapitalbeschaffung über Vorauszahlungen oder Bankdarlehen ebenso wie alle anderen im Ausland üblichen Massnahmen und Zahlungsbedingungen:

Barzahlung gegen Papiere (Ladepapiere werden vom Ausführer mit einem Einzugsauftrag an seine Hausbank übergeben und an die Hausbank des Einführers weitergeleitet. Als Gegenleistung für die Bezahlung bekommt der Einführer die Unterlagen und damit die Ware), weitere Bauten sind Akkreditive, Akreditive, Akzeptanzkredite, Garantiekredite, Exportfinanzierung, Forfaitierungen, GEFI-Kredite, HERMES-Kreditversicherung, Sicherungsgeschäfte (Devisentermingeschäfte), Erstattungskredite und Teuarbeit AG. Die Exportfinanzierung beinhaltet die Produktions- oder Einkaufsfinanzierung der zu transportierenden Güter sowie die Transport- und Zahlungsdauer.

Gleichzeitig beinhaltet sie die Übernahme von weiteren Aufwendungen aus dem Export-Geschäft, wie z. B. Lagerhaltung und Warenversicherung. Die Exportfinanzierung hat neben den Aufgaben der Finanzierungen und der Absicherung von Risiken einen entscheidenden Einfluss auf die vertraglichen Liefer- und Zahlungsziele (internationales Marketing). Exportfinanzierung ist von Importfinanzierung zu unterscheiden, da die Präsentation oft nur eine Kehrtwendung der Sicht der Teilnehmer verlangt.

Das betrifft sowohl die Zahlungsmodalitäten als auch die meisten (Re-)Finanzierungs- und Sicherungsinstrumente. Die Export- und Importfinanzierungen können konzeptionell der Außenwirtschaftsfinanzierung nachgeordnet werden (vgl. Häberle, 1998, S. 1). Dabei werden je nach Perspektive viele Finanzinstrumente und Möglichkeiten sowohl im Zusammenhang mit der Export- als auch der Einfuhrfinanzierung genutzt. Bei der Exportfinanzierung ist zwischen kurz- und mittel- und langfristiger Finanzierung zu differenzieren.

Die Instrumente der Exportfinanzierung umfassen (vgl. Jahrmann, 1998, S. 405ff.; Schröth, 2001, S. 85f.): - Termingeschäfte (Swapgeschäfte). Ausleihungen von Sondereinrichtungen wie Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbh und KfW (cf. Jahrmann, 1998, p. 449 ff.; Schröth, 2001, p. 85f.): - loans from special institutions such as Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbh. (AKA) and KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Bei der mittel- und längerfristigen Exportfinanzierung handelt es sich hauptsächlich um den Investitionsgüterexport.

Sammelbegriff für die vielfältigen Vorgehensweisen und Finanzierungsinstrumente für Außenhandelsgeschäfte aller Arten. Vgl. Außenhandelsfinanzierung (Internationale Zahlungs-, Sicherheits- und Finanzierungsinstrumente) mit Referenzen. Vorausfinanzierung von Ausfuhrgeschäften durch Kreditanstalten. Ausfuhrkredite werden von den Hauptbanken der Ausführer oder von Sonderkreditinstituten aufgenommen.

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