Eu Insolvenzverfahren

Eu-Insolvenzverfahren

EU plant Restrukturierung ohne Insolvenzverfahren von Henryk Hielscher. In und außerhalb von Insolvenzverfahren entwerfen und entwickeln wir Geschäftskonzepte und setzen diese mit Ihnen um. Insolvenz England: Top-Beratung und tolle Lösung der Insolvenz nach EU-Recht in England. So mancher Gläubiger oder Insolvenzverwalter wird sich wahrscheinlich innerhalb der Europäischen Union (EU), aber in einem Drittland befinden.

Zahlungsunfähigkeit der EU

Die Grundsteinlegung für die europäische Zahlungsunfähigkeit erfolgte mit der EU-Insolvenzverordnung Nr. 1364/2000 vom 29.05.2000 und der BGH-Entscheidung AZ: IX X B 51 / 00 vom 18.9.2001. Das bedeutet, dass jeder EU-Bürger, der eine Überschuldung hat, ein Insolvenzverfahren in einem anderen EU-Land abschließen kann. Die Beendigung des Verfahrens, d.h. die Begleichung der Restschuld, muss dann im Ursprungsland, z.B. Deutschland, rechtlich verankert werden.

Seit 2001 führen auf dieser Basis mehrere tausend EU-Bürger ein Insolvenzverfahren im europäischen Raum. Das interessanteste ist das britische und englische Insolvenzverfahren, auf das wir uns seit 2003 (in Irland seit 2016) spezialisieren. Insolvenzverfahren in England und Irland sind mit nur 8-12 Monate sehr kurz, preiswert und vor allem sehr gesichert.

Die Kreditgeber werden in diesem Prozess nicht einbezogen und müssen daher nicht mit einer Kontingentierung versorgt werden. Schon ab einem Verschuldungsbetrag von ca. EUR 3.000,- ist diese Vorgehensweise überlegenswert. Von 2003 bis 2007 haben wir uns auf Insolvenzverfahren in Frankreich konzentriert. Der Eingriff nimmt auch 12-monatige Zeit in Anspruch.

Das französische Vorgehen hat den großen Vorteil, dass ein Gericht im Unterschied zu England und Irland ein solches Vorgehen auf der Basis seiner Kompetenzen abstreiten kann. Deshalb nehmen wir in Frankreich nur dann Aufträge an, wenn der Kunde in Frankreich gelebt hat (1 bis 3 Jahre) und auch Französisch spricht.

Erst dann kann das Vorgehen erfolgreich sein. Auch in Spanien führen wir Insolvenzverfahren durch. Diese Prozedur kann auch nur 1 Jahr in Anspruch nehmen, wenn das Design stimmt. Kunden, die auf eine Passkontrolle verzichten wollen, lieber in Euros zahlen und das Mittelmeerklima mögen, wählen deshalb gerne das Vorgehen in Spanien.

In Spanien verlangt das Prozedere, dass eine bestimmte Quote der Forderungen an die Kreditgeber gezahlt werden kann. Um ein Insolvenzverfahren in der EU eröffnen zu können, muss ein Deutsche in der Lage sein, nachzuweisen, dass er in England, Frankreich, Irland oder Spanien lebt, d.h. seinen Wohnort, seine Steueridentifikationsnummer, seine Sozialversicherung, seine Kontonummer, etc. Im Ursprungsland, z.B. als Bundesbürger in Deutschland, ist die Erkennung des Urteilsspruchs über die Befreiung von der Restschuld seit 2002 rechtlich verankert.

Eine Entscheidung über die Befreiung von der Restschuld in den EU-Ländern ist daher auch für Deutschland rechtsverbindlich. Wir beraten und betreuen Kunden in England, Frankreich, Irland und Spanien. Wir betreuen unsere Klienten in England und Irland intensiv und betreuen sie vor Ort in deutscher Sprache und während des gesamten Verfahrens. Wir beraten und unterstützen in Frankreich und Spanien und kooperieren mit lokalen Anwaltskanzleien und Dienstleistungen.

Sie können sich auch über die direkte Abwicklung von Zahlungsunfähigkeiten in Deutschland, England, Frankreich, Irland und Spanien unterrichten.

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