Erp Rechner

Erp-Rechner

Bei dem ERP-Tool handelt es sich um ein webbasiertes Tool, das für PCs und alle mobilen Geräte wie Tablets oder Smartphones konzipiert ist. Es wird keine andere Software als ein Internet-Browser auf Ihrem eigenen Computer benötigt. Im Gegensatz zu stationären ERP-Systemen wird das Programm nicht lokal auf dem Rechner installiert. Bis zur Einführung dieser Funktion war unsere ERP-Software nur auf Windows-Rechnern verfügbar. Das Rechnungswesen (ERP) muss berücksichtigt werden.

Literatursammlung

Warenwirtschaftssysteme ( "Enterprise Resource Planning Systems", ERP-Systeme) sind heute in vielen Firmen das Herzstück der Wirtschaftsinformatik, egal welcher Branchen und Größenordnung. ERP-Systeme, also Warenwirtschaftssysteme, können durch integrierte Datenspeicherung oder mit Hilfe des Begriffs Ressourcen nach ihrem funktionalen Umfang bestimmt werden. Als Ressourcen bezeichnet man die natürlichen oder sozialen Ressourcen der Produktionsbasis, z.B. mineralische Ressourcen.

Die Bezeichnung Warenwirtschaft entwickelte sich aus dem ursprünglich geplanten Konzept der Materialbedarfsplanung (MRP), das dann auf die Produktionsplanung (MRP II) ausgeweitet wurde (siehe dazu Lukzak 2005, S. 59). Mit der wirtschaftlichen Anwendung der Informationsverarbeitung wurden die ersten Funktionalitäten von PPS-Systemen erschlossen (vgl. Merkel 1986, S. 35).

Die mengenmäßige Bedarfsplanung wurde zunächst auf den Rechner der Komponente Materials Management übernommen. Der Name dieses Verfahrens lautet MRP. Weitere Funktionalitäten wurden in die weitere Entwicklung dieses Dispositionskonzeptes integriert: Beschaffungswesen (Einkauf), Fertigungsplanung und -kontrolle inklusive Werkstattausrichtung. Das Kürzel lautete nun Manufacturing Resource Planning.

Analog zu dieser Erweiterung von MRP auf MRP II in den 1980er Jahren entwickelte die Unternehmensgruppe im Jahr 2000 den Ausdruck "ERP II", um die anstehenden Ablösungen oder Revisionen der bestehenden ERP-Systeme zu identifizieren. Aber auch die Bedeutung der ERP-Systeme hat sich nicht verändert, nur ihre Öffnung und Kompatibilität haben zugenommen.

Unter einem ERP-System versteht man die Administration aller für die Umsetzung von Geschäftsprozessen erforderlichen Angaben zu den Betriebsmitteln Materialien, Mitarbeitern, Kapazitäten des Unternehmens (Maschinen, Handarbeitsplätzen etc.), Finanzmitteln und Angaben. Unternehmenssysteme werden im Ausland oft als ERP-Systeme bezeichnet. Jedoch wird der Ausdruck ERP auch auf internationaler Ebene benutzt (siehe auch Summe 2005). Ein wesentlicher Bestandteil von ERP-Systemen ist die Einbindung unterschiedlicher Funktionalitäten, Aufgabenstellungen und Datensätze in ein Auskunftssystem.

Die ERP-Systeme stellen Funktionalitäten aus mehreren Anwendungsgebieten zur VerfÃ?gung und binden diese in ein einziges, auf einer einheitlichen Datenbasis basierendes, Gesamtsystem ein (vgl. McNurlin 2002, S. 291). Graubünden, Norbert: Computergestütztes Fertigungsmanagement. Zu: CIM-Verwaltung 2 (1986) 4, S. 35-41 S. Summe, M.: Warenwirtschaft.

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